Veranstaltungen
Der AWO Bremen Veranstaltungskalender
Mit dem Rad durch Osterholz II — Von den ehemaligen Bauernhöfen bis zu den Landgütern
Treffpunkt: Haupteingang des Friedhofs (Eingang Süd) an der Osterholzer Heerstraße
Der Stadtteil Osterholz hat im 20. Jahrhundert einen gewaltigen Wandel durchgemacht. Einige Spuren des alten Osterholz sind aber noch zu entdecken: Alte Fachwerk- und Hofgebäude sowie die beeindruckenden Nachnutzungen der ehemaligen Landgüter von reichen Bremern. Kaum zu glauben: Inzwischen befasst sich keiner der ehemaligen Bauernhöfe mehr mit Landwirtschaft. Wer hätte das vor hundert Jahren für möglich gehalten. Erleben Sie den zweiten Teil der Radtour durch das historische Osterholz mit Horst Massmann von der Geschichtswerkstatt Osterholz.
Hinweis: Die Strecke beträgt circa 5-6 km, die Dauer der Tour circa 2 Stunden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Krieg, Ungleichheit, Flucht und Migration — Wie stärken wir die demokratische Stadtgesellschaft?
Gewerkschaftshaus Bremen, Tivoli Saal (Bahnhofsplatz 22 — 28)
Kriege und gewaltsame Konflikte zwingen Millionen Menschen zur Flucht. Doch wie können Städte und Gesellschaften darauf solidarisch und demokratisch reagieren? Nach einem Eingangsreferat von Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu berichten Menschen, die nach Bremen migriert sind, von ihrem gesellschaftlichen Engagement und ihren Erfahrungen. Gemeinsam diskutieren wir die Zusammenhänge von Krieg, Flucht und Migration sowie die Frage, wie eine offene und solidarische Stadtgesellschaft gestärkt werden kann.
Eine Veranstaltung der VHS Bremen in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Bremen und dem Evangelischen Bildungswerk Bremen.
Anmeldung unter 0421 — 361-12345 & www.vhs-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Der Buntentorsteinweg
Friedrich-Ebert-Straße/ Ecke Sankt-Pauli- Deich (vor dem Haus der Bremischen Schwesternschaft)
Der Buntentorsteinweg ist eine lebendige und vielfältige Straße in der Bremen Neustadt. Im Rahmen dieser ehrenamtlich durchgeführten Führung lernen wir mehr über die Vergangenheit und Gegenwart dieser Straße, in der sich heutzutage unter anderem verschiedene kulturelle Einrichtungen, wie die Städtische Galerie, die Schwankhalle und das Schnürschuhtheater befinden. Abgerundet wird der Rundgang durch zwei Wegabschnitte entlang der „Kleinen Weser“.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Durch den Park Links der Weser – Das Gegenstück zum Bremer Bürgerpark
Haltestelle Norderländer Str. (Linien 1 und 8), Treffpunkt unten vor dem Auf-/ Abgang
Eine Wanderung mit Wiesenpanorama führt uns durch eine Grünanlage, die 1976 von engagierten Bürgern in Grolland, Huchting und der Neustadt gegründet wurde. Unterwegs treffen wir immer wieder auf kleine Aussichtshügel und lassen dann unseren Blick über die Marschwiesen und die Weite der Landschaft schweifen. Gemütliche Rundtour mit 9,8 km, ca. 3 Stunden – ohne Pause. Eine „offene Pause“ zur freien Verfügung wird im Rolandcenter eingelegt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Bach — Schubert — Debussy“ Drei Epochen — drei Genies
Saal der Bremer VHS im Bamberger-Haus, Raum 103 (Faulenstraße 69)
Musikvortrag von Peter Paulitsch, Pianist, Dirigent und Komponist
Sie erwartet eine unterhaltsame Reise durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte auf der Sie Kompositionen aus dem Zeitalter des Barock, der Klassik und des 20. Jahrhunderts hören werden: Die Werke von Bach faszinieren Pianist*innen, Dirigent*innen und Zuhörer*innen seit über 300 Jahren! Warum ist das so? Und Schuberts Klavierstücke oder Sinfonien fehlen in keinem Pianisten oder Orchesterrepertoire. Für unsere Ohren noch ungewohnt, aber faszinierend, sind die Harmonien und Klänge, die Debussy gezaubert hat. Paulitsch wird, wie gewohnt, in lockerer und verständlicher Art, die teils komplexen Strukturen an Ausschnitten dieser Meisterwerke erklären und selbst am Flügel vortragen. Kurze Einblicke in Leben und Kultur dieser Epochen ergänzen den Vortrag.
Eine Veranstaltung in Kooperation von „Universität der 3. Generation“ und der Bremer Volkshochschule.
Hinweis: Spende erwünscht
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Orientierung für den Ruhestand: Aktiv und engagiert auch nach dem Berufsleben
AWO Bremen (Bitte warten sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.) (Am Wall 179/180)
Diese Veranstaltung mit Projektmitarbeiter Lukas Matzner richtet sich vorwiegend an Personen, die noch berufstätig sind oder deren Renteneintritt nicht mehr als zwei bis drei Jahre zurückliegt. Dabei soll es einerseits um die schwierige Seite von Veränderungen gehen, die häufig „Verluste“ beinhalten: So zum Beispiel den Verlust von beruflicher Bedeutung und des „Gebraucht Werdens“. Andererseits (und zeitlich umfassender) nehmen wir Impulse für einen aktiven und engagierten Ruhestand in den Blick.
Bitte warten sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
GLOCKE Backstage - Hinter den Kulissen
Treffpunkt vor dem Haupteingang an der Domsheide
Für viele Bremerinnen und Bremer gehört „Die Glocke“ zum täglichen Anblick — bei jedem Queren der Domsheide begegnet man der eindrucksvollen Fassade. Und wer jemals als Besucher in diesem historischen Konzerthaus war, hat sich sicherlich einfangen lassen von der festlichen Atmosphäre, der hanseatisch-geradlinigen Eleganz und der geschmackvollen Liebe zum Detail. Von der Künstler*innengarderobe bis zum Produktionsbüro können Sie im Rahmen dieser Führung einen Blick hinter die Kulissen unseres Bremer Konzerthauses werfen. Erhalten Sie Einblick in den Hinterbühnenbereich, das Produktionsbüro und die Lagerräume und stehen Sie einmal selbst auf der Bühne im Rampenlicht. Daneben erfahren Sie natürlich auch alles Wissenswerte zur Geschichte und zum Umbau der Glocke.
Kosten 4 Euro pro Person
Hinweis Die Führung ist nahezu barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Vorsorge für Unfall, Alter, Krankheit
Begegnungszentrum Grambke (Grönlandstraße 8)
Vortrag von Wolfgang Reiter, Hospizkoordinator, Rechtsanwalt a. D.
Wir alle können durch Krankheit, Alter oder Unfall in Situationen geraten, in denen wir nicht mehr in der Lage sind, unsere Angelegenheiten selber zu regeln. Dann sind wir auf die Unterstützung anderer Menschen zur Regelung unserer Lebensverhältnisse angewiesen. Der Gesetzgeber stellt uns dafür eine Reihe von Vorsorgeinstrumenten zur Verfügung: Mit einer Vorsorgevollmacht können wir eine Vertrauensperson bevollmächtigen, die für den Fall unserer Geschäftsunfähigkeit in unserem Sinn Entscheidungen treffen darf. Diese Person wird zum Vertreter unseres Willens. Mit einer Patientenverfügung bestimmen wir selber (für den Fall, dass wir uns in der Akutsituation nicht mehr äußern können), wie wir am Ende unseres Lebens medizinisch behandelt werden wollen. Die Grundfrage lautet dabei: Lebensverlängerung um jeden Preis oder ein friedliches Sterben lassen? Beide Vorsorgeinstrumente werden erläutert, die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten werden angesprochen. Für Fragen ist ausreichend Zeit vorgesehen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Die Erfindung der Oper – das schönste Missverständnis der Musikgeschichte
Gerhard-Marcks-Haus (Am Wall 208)
Vortrag von Dr. Bettina Gößling, Musikwissenschaftlerin
Wo ist die Musik entstanden, die uns in der Oper so fasziniert – der Gesang des einzelnen Menschen, der uns an seinem Schicksal teilhaben lässt und zutiefst bewegt? In Florenz am Ende des 16. Jahrhunderts: Dort wollte man die Musikkultur der Griechen und Römer wieder zum Leben erwecken. Dabei entstand etwas ganz Neuartiges und Wunderschönes, das die Musikwissenschaftlerin Bettina Gößling mit vielen Hörbeispielen erläutern wird. Die promovierte Musikwissenschaftlerin und Anglistin war nach ihrer Doktorarbeit über die Zusammenarbeit von Opernsänger*innen und Regisseur*innen in der heutigen Opernproduktion in der Intendanz der Komischen Oper Berlin und im Künstlerischen Betriebsbüro des Theaters Lübeck tätig.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft und dem Gerhard-Marcks-Haus.
Kosten: 10 Euro pro Person
Hinweis: Der Eintritt berechtigt auch zum Besuch der aktuellen Ausstellung des Gerhard-Marcks-Hauses. Es lohnt sich also, etwas eher zu kommen.
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ein Spaziergang durch die Innenstadt entlang von „Lauschorten“
vor dem AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180 )
Hinter den Bremer Lauschorte verbergen sich 17 Stationen in der Bremer Innenstadt, zu denen man kurze Hörstücke im Internet abrufen kann, um mehr über den jeweiligen Ort zu erfahren. Wir gehen gemeinsam zu einigen dieser Orte und erfahren so gemeinsam mehr zu diesen besonderen Plätzen. Seien Sie neugierig!
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Stadtteilrundgang Walle
Treffpunkt: Pico-Schütz-Platz
Bei dieser Führung entdecken Sie ein lebendiges Viertel im Herzen Bremens mit vielfältigen Geschäften und Restaurants. Bewundern Sie die historische Architektur und erfahren Sie Details zu ihrer Geschichte, wie z.B. die der Union Brauerei in Osterfeuerberg. Geprägt durch die Industrialisierung des 19. Jh., die Zerstörungen des Krieges, den Wiederaufbau der Fünfziger und Sechziger- und den Hafenstrukturwandel der Achtzigerjahre hat die vielfältige Geschichte dieses bunten Stadtteils immer wieder besondere Wendungen erfahren. Ein Stadtteil mit Ecken und Kanten und viel Geschichte!
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Spieletreff
Krimibibliothek (2. Stockwerk), Zentralbibliothek (Am Wall 201 )
Im besonderen Ambiente der Krimibibliothek werden gemeinsam unterschiedliche Spiele ausprobiert. Hier sind keine Vorkenntnisse notwendig, nur Freude am Spielen. Diese Veranstaltung ist ohne Anmeldung und eine Kooperation mit der Stadtbibliothek.
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Austausch über Bücher
AWO Bremen (Bitte warten sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.) (Am Wall 179/180)
Die Idee der Veranstaltung ist, dass jede Person ein Buch vorstellt, welches sie weiterempfiehlt. Daraus können spannende Diskussionen entstehen.
Bitte warten sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Vor Ort in Rotenburg (Wümme)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg.
Bereits 1195 ließ der Verdener Bischof in Rotenburg (Wümme) eine Burg errichten, nach dem Dreißigjährigen Krieg hatte kurzzeitig die schwedische Königin das Sagen und längere Zeit gehörte Rotenburg zum Königreich Hannover. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise das Burg- und Heimathaus-Gelände, das Rudolf-Schäfer-Haus oder die Stadtkirche gepaart, mit viel Straßenkunst zeugen von der interessanten Geschichte dieser Stadt. Erfahren Sie etwas über interessante Persönlichkeiten der Stadt und warum die Rotenburger*innen auch „Steinbeißer“ genannt werden.
Kosten: 7,50 Euro pro Person (gerne passend)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg. Die Ankunft vom Metronom RE 4 um 10.54 Uhr (Abfahrt Bremen Hbf 10.33 Uhr) wird abgewartet.
Hinweis: Die Führung erfolgt durch zertifizierte lokale Gästeführer*innen und dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt etwa 4 km. An- und Abreise erfolgen in Eigenregie.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Führung durch die Böttcherstraße
vor dem Eingang des Skulpturengarten der Bremischen Bürgerschaft (Eingang vom Marktplatz)
Diese ehrenamtliche Führung ist ein kurzer Rundgang durch die Open-Air Galerie der Böttcherstraße. Die vielen Skulpturen, Reliefs und Glasfenster erzählen von Fantasie und einem künstlerischen Aufbruch. Wir wollen uns einige dieser Werke im öffentlichen Raum ansehen und uns mit ihrer Entstehungsgeschichte, künstlerischen Konzeption und Aussage beschäftigen.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Frau Bürgermeister macht „ihren Weg“
Treffpunkt vor dem Eingang Am Wall 179-180 (Am Wall 179-180)
Liest man dies, dann weiß man, dass sich hinter diesem „sperrigen“ Titel Annemarie Mevissen (1914 – 2006) verbarg. Korrekterweise muss man noch hinzufügen, dass sie Bremens erste „Zweite Bürgermeisterin“ war. Sofort kommen legendäre Bilder in der Erinnerung hoch, wie zum Beispiel an jenen Tag, an dem Annemarie Mevissen mit Megaphon auf dem Domshof umgeben war von hunderten von jungen Demonstranten. Oder als sie im Rathaus von einem Löwen besucht wurde. Auf vielen Wegen in der Stadt war sie unterwegs und hat dabei „ihren Weg“ gemacht. Das wäre doch mal ein idealer Anlass auf Wegen zu laufen, auf denen sie unterwegs war. An markanten Stellen wird Ihnen Hein Looper (C. Renken) Interessantes und Informatives von „Frau Bürgermeister“ zeigen und berichten.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Freundschafts-Speed-Dating 60plus
Krimibibliothek (2. Stockwerk), Zentralbibliothek (Am Wall 201)
Sie möchten neue Menschen kennenlernen? Und dabei Freude haben? Beim Freundschafts-Speed-Dating tauschen Sie sich in positiver und lockerer Atmosphäre mit wechselnden Personen über kurzweilige Themen aus – und lernen sich und ihr Gegenüber besser kennen.
P.S. Sie brauchen nichts vorzubereiten und mitzubringen.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Volksentscheid statt Krieg — für eine basisdemokratische Lösung des Ukraine-Konflikts
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 — 180)
Vortrag von Walter Rufler, Lehrer i. R.
Der am 24.02.2022 durch einen Angriff der russischen Armee eskalierte Ukraine-Krieg dauert nun fast 4 ½ Jahre, und ein Ende ist nicht absehbar. Die Gespräche in Doha im Frühjahr 2026 scheiterten an der territorialen Frage: Putin fordert von Selenskyj den Rückzug aus dem gesamten Donbass, Selenskyj dagegen verlangt den kompletten Abzug der russischen Truppen vom ukrainischen Staatsgebiet. Eine Lösung: Die Bundesregierung sollte Putin und Selenskyj einvernehmlich vereinbarte, international überwachte Volksentscheide in den umkämpften Gebieten der Ukraine vorschlagen, um die territoriale Frage zu klären: Sollen doch die Betroffenen selber entscheiden, ob ihre Heimat zu Russland oder zur Ukraine gehören soll. Selenskyj und Putin müssten einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag über Zielsetzung, Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung von international kontrollierten Volksentscheiden vereinbaren. In Vortrag und Diskussion sollen die Chancen und Probleme von international überwachten Volksentscheiden zur Beendigung des Ukraine-Krieges erörtert werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Spanien war ihre Hoffnung!
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 — 180)
Vortrag von Dr. Jörg Wollenberg, Professor (emeritiert)
„Wir deutschen Antifaschisten gingen 1936 nach Spanien nicht als Söldner, nicht als Legionäre, sondern wie wir immer sagten, schrieben und sangen, als Alibi des ‘anderen Deutschland’… Der Kampf gegen Franco war für uns alle zugleich ein Kampf gegen Hitler, und damit für Freiheit und Menschenrechte.“ So der deutsche Schriftsteller und Spanienkämpfer Prof. Dr. Alfred Kantorowicz. Er thematisiert in seinem Spanischen Tagebuch die Widersprüche einer zunächst solidarischen linken Politik für die Spanische Republik. Aber die von den westlichen Demokratien verweigerte Unterstützung führte zur Abhängigkeit der Spanischen Republik von den Waffenlieferungen der Sowjetunion. Diese nutzte den damit verbundenen Einfluss auf die Politik der Spanischen Volksfront. Gerade diese Ereignisse spalteten das linke Lager in Europa und läuteten jenen „Bürgerkrieg im Bürgerkrieg“ ein (Broué/Témime). Er endete mit der Niederlage der Anhänger der Spanischen Republik und eröffnete Hitler eine Probebühne für den 2. Weltkrieg (Guernica). Wie sind diese Ereignisse und Polarisierungen zu erklären? Welche Folgen zeitigen sie bis heute?
Hinweis: Vortrag aus Anlass des 80. Jahrestages des Spanischen Bürgerkriegs.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Reliefe in der Innenstadt von der Gotik zur Moderne
Treffpunkt Liebfrauenkirchhof zwischen Rathaus und Deutschem Haus
Bei der Führung werden sechs Reliefe vorgestellt - zwischen Gotik und Moderne. Die Reliefe werden erläutert in Bezug auf ihre Geschichte, ihren Inhalt und in Bezug auf das Gebäude, an dem sie angebracht sind. Dadurch erfährt man spannende Geschichten über Bremen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gruppe der aktiven Seniorinnen und Senioren Schwachhausen statt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Frau Bürgermeister macht „ihren Weg“
Treffpunkt vor dem Eingang Am Wall 179-180 (Am Wall 179-180)
Liest man dies, dann weiß man, dass sich hinter diesem „sperrigen“ Titel Annemarie Mevissen (1914 – 2006) verbarg. Korrekterweise muss man noch hinzufügen, dass sie Bremens erste „Zweite Bürgermeisterin“ war. Sofort kommen legendäre Bilder in der Erinnerung hoch, wie zum Beispiel an jenen Tag, an dem Annemarie Mevissen mit Megaphon auf dem Domshof umgeben war von hunderten von jungen Demonstranten. Oder als sie im Rathaus von einem Löwen besucht wurde. Auf vielen Wegen in der Stadt war sie unterwegs und hat dabei „ihren Weg“ gemacht. Das wäre doch mal ein idealer Anlass auf Wegen zu laufen, auf denen sie unterwegs war. An markanten Stellen wird Ihnen Hein Looper (C. Renken) Interessantes und Informatives von „Frau Bürgermeister“ zeigen und berichten.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Afrikareisender aus Vegesack — Gerhard Rohlfs: Sein Leben und Wirken
Begegnungszentrum Farge (Farger Straße 136)
Vortrag von Günter Bolte, Archivmitarbeiter im Heimatmuseum Schloss Schönebeck
Wenn ein Knabe aus einer gut bürgerlichen Arztfamilie dreimal die Schule abbricht und sich dann in verschiedenen Armeen mehr schlecht als recht versucht, dann schütteln die Bekannten den Kopf: Ein Versager eben. Wenn er dann in der Fremdenlegion landet und jeden Kontakt zu seiner Familie abbricht, dann ist das Urteil klar: ein Aussteiger. Wenn dann aber dieser Aussteiger nach abenteuerlichen Reisen mit Berichten in wissenschaftlichen Zeitschriften, mit Büchern und Vorträgen auftaucht und der erstaunte Zeitgenosse hört, dass dieser Mann in hochgestellten Kreisen Interesse erweckt und selbst vom Kaiser „zur Tafel befohlen“ wurde, dann fragt man sich: Was ist denn dran an diesem Mann, der bis zum Generalkonsul von Sansibar aufstieg? Im Vortrag werden Antworten versucht.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Stadtteilrundgang Walle
Treffpunkt: Pico-Schütz-Platz
Bei dieser Führung entdecken Sie ein lebendiges Viertel im Herzen Bremens mit vielfältigen Geschäften und Restaurants. Bewundern Sie die historische Architektur und erfahren Sie Details zu ihrer Geschichte, wie z.B. die der Union Brauerei in Osterfeuerberg. Geprägt durch die Industrialisierung des 19. Jh., die Zerstörungen des Krieges, den Wiederaufbau der Fünfziger und Sechziger- und den Hafenstrukturwandel der Achtzigerjahre hat die vielfältige Geschichte dieses bunten Stadtteils immer wieder besondere Wendungen erfahren. Ein Stadtteil mit Ecken und Kanten und viel Geschichte!
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Genealogie
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Was bedeutet eigentlich Genealogie und wie genau beginnt man in der Ahnenforschung? Welche Quellen lassen sich nutzen und welche Anlaufstellen sind sinnvoll? In diesem Vortrag gibt der Archivar Viktor Pordzik vom Staatsarchiv Bremen spannende Einblicke in die Methoden und die Praxis der Genealogie. Der Vortragende ist ebenfalls ehrenamtlich bei der MAUS Gesellschaft für Familienforschung e.V. Bremen tätig und wurde hier 2024 als Nachwuchsforscher ausgezeichnet. Auch diese Arbeit stellt er kurz vor: Wie lässt sich Familienforschung beginnen? Und welche Wege stehen Privatpersonen zur Verfügung?
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Der Verkehrsverbund Bremen/ Niedersachsen stellt die VBN-FahrplanerAPP vor
Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN) (Am Wall 165-167 )
Der „Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen“ stellt seine Angebote und insbesondere die „Fahr-Planer-App“ vor. Er informiert über Tickets, Ausflugsziele in der Region und die Möglichkeiten der „Fahr- Planer-App“. Es ist ratsam die App vorab zu installieren.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Stadtteilrundgang Walle
Treffpunkt: Pico-Schütz-Platz
Bei dieser Führung entdecken Sie ein lebendiges Viertel im Herzen Bremens mit vielfältigen Geschäften und Restaurants. Bewundern Sie die historische Architektur und erfahren Sie Details zu ihrer Geschichte, wie z.B. die der Union Brauerei in Osterfeuerberg. Geprägt durch die Industrialisierung des 19. Jh., die Zerstörungen des Krieges, den Wiederaufbau der Fünfziger und Sechziger- und den Hafenstrukturwandel der Achtzigerjahre hat die vielfältige Geschichte dieses bunten Stadtteils immer wieder besondere Wendungen erfahren. Ein Stadtteil mit Ecken und Kanten und viel Geschichte!
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Soziale Leistungen im Ruhestand
AWO Bremen ( Bitte warten Sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.) (Am Wall 179/180)
Niedrige Einkommen im Alter sind keine Seltenheit. Der Vortrag geht auf die Hintergründe der schwierigen finanziellen Situation vieler Rentner*innen ein und befasst sich mit staatlichen Leistungen, die dabei helfen können die soziale Teilhabe zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen die „Grundsicherung im Alter“ und das „Wohngeld“.
Bitte warten Sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Schule in der Nachkriegszeit — Klassenbücher zur Schulgeschichte Hastedts
Schulmuseum (Auf der Hohwisch 61—63)
Vortrag von Frauke Hellwig, Leiterin des Schulmuseums
Die Nachkriegsgeschichte der Hastedter Volksschulen kann man beispielhaft an alten Klassenbüchern nachvollziehen: Wie groß waren die Klassen, wie war die soziale Zusammensetzung in den Nachbarschaften? Wie sah der Stundenplan in einer Volksschule um 1950 gewöhnlich aus? Welche Inhalte wurden unterrichtet? Welche besonderen Einträge gibt es im Klassenbuch? Wir stöbern in Klassenbüchern und anderen Dokumenten der Schule Auf der Hohwisch und der Schule Alter Postweg nach Geschichten aus dem Schulalltag. Im Anschluss können Sie in der Dauerausstellung die Schulgeschichte um 1900 bis in die Nachkriegsjahre entdecken.
Kosten: 3 Euro pro Person
BSAG: „Hohwisch“ (Linie 3) Zugang über den Schulhof
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Neugier – Warum Entwicklung kein Alter kennt
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Unser Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig. Wer neugierig bleibt, erweitert nicht nur sein Wissen, sondern stärkt auch Wohlbefinden, Kreativität und geistige Beweglichkeit. Wir entdecken, wie Neugier helfen kann, Veränderungen mit Offenheit statt mit Angst zu begegnen.
Im offenen Treff gibt es einen Impulsvortrag aus dem Bereich der Positiven Psychologie und im Anschluss einen Austausch zum Thema.
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Auf den Spuren des „Tatüü-Tataa“
Feuerwehr Bremen „Wache 1“ (Am Wandrahm 24)
Nach einem kleinen Film zur Einführung mit einem Einblick in die Geschichte und die Aufgaben der Feuerwehr, erhalten Sie Informationen über die Abläufe von Bremens größter Wache. Der Löschzug darf bestaunt werden und wird Ihnen in seiner Funktion nähergebracht. Feuerwehrleute erklären die Tagesabläufe auf der Wache. Bei einem Besuch in der Feuerwehr und Rettungsleitstelle erfahren Sie, an welcher Stelle die Notrufe ankommen und wie von dort die folgenden Schritte koordiniert werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Hands-on-dementia
Begegnungszentrum im Turm (Neukirchstr. 86)
Bei der „Mitmach-Ausstellung“ „hands-on-dementia“ kann man sich in eine demenzerkrankte Person hineinversetzen. An ca. 10 Stationen durchläuft man verschiedene Situationen eines Tages, die man z.B. mit großen Handschuhen (eingeschränkte Motorik) oder über einen Spiegel (mangelnde Koordinationsfähigkeit) bewältigen soll. Letztendlich bekommt man ein besseres Verständnis für die Einschränkungen einer demenziell veränderten Person.
Uhrzeit: Es stehen zwei Zeitblöcke zur Auswahl: 10:30 Uhr – 11.30 Uhr oder 11:30 – 12.30 Uhr
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft: Die Bremer Synagoge
Treffpunkt vor dem Haupteingang (Schwachhauser Heerstraße 117)
Die einzige Synagoge der Stadt Bremen liegt im Stadtteil Schwachhausen an der südlichen Straßenseite der Schwachhauser Heerstraße 117. Die Jüdische Gemeinde im Lande Bremen — Körperschaft des öffentlichen Rechts — ist mit etwa 800 Mitgliedern (Stand 2024) eine der größeren Gemeinden in Deutschland und bildet mit der kleinen Gemeinde in Bremerhaven den Landesverband Bremens. Im Rahmen dieser Führung besuchen Sie den zentralen Ort jüdischen Lebens in Bremen. Gezeigt werden die Synagoge selbst aber auch die verschiedenen Räumlichkeiten des Gemeindezentrums im gleichen Gebäude. Sie bekommen einen Einblick in die jüdische Religion sowie in das rege Gemeindeleben und die vielfältigen Angebote von unterschiedlichen Veranstaltungen über soziale Angebote für Gemeindemitglieder im Seniorenalter bis hin zur Kindertagesbetreuung.
Kosten: 2 Euro pro Person
Hinweis: Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und nennen Sie beim Übermitteln Ihrer Anmeldewünsche ggf. die Namen der weiteren Personen (nutzen Sie bei der Online- Anmeldung dafür gerne das Feld „Bemerkungen“ im Warenkorb. Taschen und Rucksäcke werden ggf. vor der Führung kontrolliert.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Ware Kurkind“: Das Leid hinter den Verschickungen zwischen 1945 bis 1990 und die Folgen.
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 — 180)
Vortrag von Birgit Lübben, selbst Betroffene
Die Berichte von vielen ehemaligen „Verschickungskindern“ zu Gewalt in Kinderkuren und Kindererholungen im Zeitraum zwischen 1945 und 1990 sind erschütternd und fanden in den letzten Jahren wiederkehrend in den Medien und der Öffentlichkeit erhebliche Beachtung. Die Kinderkuren waren ein Massenphänomen der bundesdeutschen Nachkriegszeit. Generell handelte es sich um eine rückblickend wenig kindgerechte Kur-Praxis, welche die Kinder meist für mehrere Wochen ohne ihre Eltern in eine ihnen fremde Welt medizinischer Maßnahmen verbrachte. Wenn man bedenkt, wie jung diese Kinder häufig waren, teilweise sogar noch Babys, und welche Behandlungen sie vielfach ertragen oder mit ansehen mussten, wird ebenso schnell wie erschütternd klar, dass viele sich ausgeliefert, schutzlos, einsam und verlassen gefühlt haben müssen. Heimweh, Gefühle des Verlassen-Seins oder Ängste waren somit quasi vorprogrammiert und häufig nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern als legitimes Erziehungsmittel über Jahrzehnte bewusst aufrechterhalten, befördert und gezielt eingesetzt worden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Vor Ort in Rotenburg (Wümme)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg.
Bereits 1195 ließ der Verdener Bischof in Rotenburg (Wümme) eine Burg errichten, nach dem Dreißigjährigen Krieg hatte kurzzeitig die schwedische Königin das Sagen und längere Zeit gehörte Rotenburg zum Königreich Hannover. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise das Burg- und Heimathaus-Gelände, das Rudolf-Schäfer-Haus oder die Stadtkirche gepaart, mit viel Straßenkunst zeugen von der interessanten Geschichte dieser Stadt. Erfahren Sie etwas über interessante Persönlichkeiten der Stadt und warum die Rotenburger*innen auch „Steinbeißer“ genannt werden.
Kosten: 7,50 Euro pro Person (gerne passend)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg. Die Ankunft vom Metronom RE 4 um 10.54 Uhr (Abfahrt Bremen Hbf 10.33 Uhr) wird abgewartet.
Hinweis: Die Führung erfolgt durch zertifizierte lokale Gästeführer*innen und dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt etwa 4 km. An- und Abreise erfolgen in Eigenregie.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Glänzendes aus der Überseestadt
Treffpunkt vor dem Eingang der Firma Koch und Bergfeld, Schuppen 2 (Hoerneckestraße 33 — 37)
Ab 1829 entwickelte sich die kleine Silbermanufaktur aus der Obernstraße schnell zu einem international florierenden Unternehmen. Später am Kirchweg in der Neustadt arbeiteten bis zu 600 Mitarbeiter. Erlesene Designer wie Henry van der Velde, Heinrich Vogeler, Peter Behrens, Bernhard Hoetger und Wilhelm Wagenfeld trugen dazu bei, dass nicht nur die wohlhabenden Bremer Familien hier einkauften, sondern auch berühmte Juweliere wie Peter Carl Fabergé aus St. Petersburg hier fertigen ließen. Noch heute bekommt Koch und Bergfeld Aufträge aus aller Welt. Als Pokalschmiede liegen die Fertigung des Championsleague-Pokals, der Meisterschale und auch des DFB-Pokals in ihrer Verantwortung. Auch die Trophäen der „Goldene Kamera“, des „Bambi“ und viele interessante private Aufträge bestimmen das Alltagsgeschäft. Die Führung bietet einen einstündigen Einblick in die langjährige Geschichte und zeigt gleichzeitig den Weg der heutigen gläsernen Manufaktur Koch und Bergfeld Corpus in der Überseestadt in die Moderne.
Kosten 10 Euro pro Person
Treffpunkt vor dem Eingang der Firma Koch und Bergfeld, Hoerneckestraße 33 — 37, Schuppen 2, nächstgelegene BSAG-Haltestelle ist „Europahafen“ (Linie 3 und 5).
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Austausch über Kultur
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Diese Veranstaltung ist angelehnt an das Format „Austausch über Bücher“, öffnet jedoch den Blick über die Literatur hinaus. Jede Person stellt ein kulturelles Werk oder eine kulturelle Aktivität vor. Dies kann ein Film, ein Lied, ein Album, eine Künstlerin, eine aktuelle Ausstellung oder auch vieles anderes sein. Sofern praktikabel, kann eine „Kostprobe“ geteilt werden, z.B. das Abspielen eines Liedes. Hierzu wird es im Vorfeld weitere Informationen geben.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Bremen global denken - Eine Reise von den kolonialen Wurzeln zu den Netzwerken von heute und morgen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Unsere Referentin Virginie Kamche vom Afrika Netzwerk Bremen (ANB) richtet ihren Blick auf die globalen Beziehungen unserer Zeit. Sie macht sichtbar, wie lebendig und vielfältig diese Verbindungen direkt vor unserer Haustür gestaltet werden. Außerdem geht sie auf das von ihr mitherausgegebene Buch „Stadt der Kolonien“ ein, welches hilft, um die historischen Wurzeln dieser Verflechtungen zu verstehen. Gemeinsam wollen wir fragen: Wie prägt die Vergangenheit unser heutiges Bremen - und wie möchten wir die Zukunft miteinander gestalten? Frau Kamche ist eine engagierte Expertin und wichtige Stimme für afrodiasporische Perspektiven in Bremen. Sie setzt sie sich seit vielen Jahren intensiv für globale Gerechtigkeit, Dekolonisierung und gesellschaftliche Teilhabe ein. Durch ihre Arbeit schlägt sie die Brücke zwischen den historischen Verflechtungen Bremens mit dem afrikanischen Kontinent und den heutigen zivilgesellschaftlichen Netzwerken.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Frau Bürgermeister macht „ihren Weg“
Treffpunkt vor dem Eingang Am Wall 179-180 (Am Wall 179-180)
Liest man dies, dann weiß man, dass sich hinter diesem „sperrigen“ Titel Annemarie Mevissen (1914 – 2006) verbarg. Korrekterweise muss man noch hinzufügen, dass sie Bremens erste „Zweite Bürgermeisterin“ war. Sofort kommen legendäre Bilder in der Erinnerung hoch, wie zum Beispiel an jenen Tag, an dem Annemarie Mevissen mit Megaphon auf dem Domshof umgeben war von hunderten von jungen Demonstranten. Oder als sie im Rathaus von einem Löwen besucht wurde. Auf vielen Wegen in der Stadt war sie unterwegs und hat dabei „ihren Weg“ gemacht. Das wäre doch mal ein idealer Anlass auf Wegen zu laufen, auf denen sie unterwegs war. An markanten Stellen wird Ihnen Hein Looper (C. Renken) Interessantes und Informatives von „Frau Bürgermeister“ zeigen und berichten.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Die „Bremer Hausbesuche“ stellen sich vor
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Die Bremer Hausbesuche richten sich Menschen ab dem 60sten Lebensjahr und bieten Informationen, Beratung sowie Unterstützung zu Themen rund um das Älterwerden. Ziel ist es, Menschen frühzeitig über bestehende Angebote zu informieren, soziale Teilhabe zu fördern und bei Bedarf passende Hilfen zu vermitteln. Es ist ein aufsuchendes, sozialarbeiterisches Beratungs- und Unterstützungsangebot, das versucht, die Lücken im bestehenden Hilfesystem zu schließen, Orientierung in komplexen Lebenslagen zu geben und Menschen so zu unterstützen, dass sie möglichst lange selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit verbleiben können.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Eine Landschaft voll Licht und Farbe – die Künstlerkolonie Nidden
Lilienthaler Kunststiftung (Trupe 6)
Die Kunststiftung Lilienthal zeigt Werke, die in der ostpreußischen Künstlerkolonie Nidden entstanden sind. Sie hatte ab 1900 die gleiche Bedeutung wie die Künstlerkolonie Worpswede. Die Ausstellung zeigt die wunderbaren Stimmungen der Kurischen Nehrung. Max Pechstein, Lovis Corinth und Karl Schmidt-Rottluff waren dort zu Besuch. 1929 erhielt Nidden durch den Zuzug von Thomas Mann erneut eine kulturelle Aufwertung. Nach der Führung durch die Ausstellung besuchen alle, die wollen, das für seinen selbstgebackenen Kuchen bekannte Museumscafé.
Lilienthal-Trupe ist erreichbar mit der Straßenbahn Linie 4 bis Lilienthal-Trupe oder über eine schöne Fahrradtour entlang der Wümme. Bei gutem Wetter geben wir am Vormittag einen Treffpunkt für die Radler*innen bekannt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ein aktiver Ruhestand – Austausch, Ideensammlung, Tipps
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
„Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an. Mit sechsundsechzig Jahren, da hat man Spaß daran.“ Bei dieser Veranstaltung wollen wir uns über die Gestaltung eines aktiven Ruhestandes austauschen und über die Sammlung von Ideen miteinander ins Gespräch kommen. Als Gast begrüßen wir Herrn Grabiak, der zu Beginn seiner Rentenzeit nach Bremen gezogen ist und sich neben sozialen und kulturellen Ehrenämtern auch für ein Studium an der Universität eingeschrieben hat. Er berichtet über seine Erfahrungen und kann womöglich den einen oder anderen Tipp verraten!
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Vor Ort in Rotenburg (Wümme)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg.
Bereits 1195 ließ der Verdener Bischof in Rotenburg (Wümme) eine Burg errichten, nach dem Dreißigjährigen Krieg hatte kurzzeitig die schwedische Königin das Sagen und längere Zeit gehörte Rotenburg zum Königreich Hannover. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise das Burg- und Heimathaus-Gelände, das Rudolf-Schäfer-Haus oder die Stadtkirche gepaart, mit viel Straßenkunst zeugen von der interessanten Geschichte dieser Stadt. Erfahren Sie etwas über interessante Persönlichkeiten der Stadt und warum die Rotenburger*innen auch „Steinbeißer“ genannt werden.
Kosten: 7,50 Euro pro Person (gerne passend)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg. Die Ankunft vom Metronom RE 4 um 10.54 Uhr (Abfahrt Bremen Hbf 10.33 Uhr) wird abgewartet.
Hinweis: Die Führung erfolgt durch zertifizierte lokale Gästeführer*innen und dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt etwa 4 km. An- und Abreise erfolgen in Eigenregie.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Ordnung muss sein!“ Führung über den Friedhof Buntentor
Eingang Friedhof Buntentorsteinweg
Von 1933 bis 1945 strebten die herrschenden Nationalsozialisten eine konforme „Volksgemeinschaft“ an. Abweichungen wurden nicht geduldet und von Polizei und Justiz grausam verfolgt. Bei einer Führung über den Friedhof Buntentor zeigt die DENKORTE Initiative Neustadt welche Auswirkungen das hatte. Die „Freund und Helfer“ Polizei wurde zur rücksichtslosen und brutalen Gestapo, aus netten Familienangehörigen, Nachbarn oder Vermietern wurden Denunzianten.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Das Stephaniviertel – ein Brennpunkt der Bremer Geschichte
Kulturkirche St. Stephani (Stephanikirchhof 8)
Stille Orte, trunkene Seeleute, dichtende Kaufhausbesitzer - das Stephaniviertel lag historisch und liegt auch im heutigen Bremer Stadtbewusstsein außerhalb der Bremer Kernstadt. Gleichwohl ballt sich rund um die St. Stephani Kirche vielfältigste Bremer Geschichte und Gegenwart. Mit der Schlachte, Radio Bremen, VHS, Kulturkirche und neuen Wohnquartieren wird dieser Stadtteil immer mehr zu einem angesagten Viertel, das wir in Kooperation mit der Kulturkirche St. Stephani erkunden.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Exoplaneten: Gibt es eine zweite Erde in unserer Milchstraße?
Olbers-Saal im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5)
Vortrag von Prof. Dr. Heike Rauer, Planetologin, FU Berlin
Ist unsere Erde einzigartig oder gibt es vergleichbare Planeten in den Weiten des Universums? Diese große Frage beschäftigt die Menschen schon lange Zeit und auch die Wissenschaft beforscht sie intensiv. Doch warum wurde bisher kein erdähnlicher bewohnbarer Planet gefunden? Und was genau bedeutet das eigentlich: „erdähnlich“ und „bewohnbar“? In diesem Vortrag spricht die Planetologin Professorin Dr. Heike Rauer darüber, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Planet als bewohnbar gilt. Außerdem erklärt sie, warum es so schwierig ist, solche Planeten zu entdecken, und wie die von ihr geleitete Weltraummission PLATO genau diesem Ziel näherkommen möchte. Professorin Dr. Heike Rauer ist Leiterin des Instituts für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Professorin im Fachbereich Geowissenschaften an der Freien Universität Berlin. Außerdem ist sie die wissenschaftliche Leiterin der Weltraummission PLATO, die den Auftrag hat, Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu finden und zu beschreiben, um so möglicherweise eine „zweite Erde“ zu finden.
Eine Veranstaltung der Wittheit, der Uni Bremen und der Olbers-Gesellschaft.
Anmeldung: Der Veranstalter teilt mit, dass eine Anmeldung nicht notwendig ist.
Kosten: Für Mitglieder der Wittheit ist der Eintritt frei, alle übrigen Besucher*innen werden freundlichst um eine Spende gebeten.
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Schloss Schönebeck
Schloss Schönebeck (Im Dorfe 3)
Schloss Schönebeck zählt zu den bedeutendsten Baudenkmalen im Bremer Norden. 1972 richtete der „Heimat und Museumsverein für Vegesack und Umgebung e.V.“ hier ein Museum ein. Schwerpunkt der weitgehend vereinseigenen Sammlung sind unter anderem der historische Walfang, die Anfänge der industriellen Entwicklung der Region am Beispiel der Keramikproduktion und der Tauwerkfabriken und die Zeit der Segel- und Dampfschifffahrt von Vegesack aus in die Welt.
In Kooperation mit „Kulturglück“
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Die Schätze des Alterns entdecken: Loslassen und Gelassenheit - wie uns Jin Shin Jyutsu dabei unterstützen kann
Begegnungszentrum Sparer Dank (Biermannstraße 15)
Älterwerden heißt einerseits, mehr mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert zu werden; andererseits kann es uns gelingen, gerade in dieser Zeit Ressourcen zu entdecken, die das Leben leichter und reicher machen, gerade jetzt. Wir haben uns aus beruflichen Zwängen gelöst, der Schatz der Erfahrungen ist größer und die Hormone haben sich etwas beruhigt. Nun könnten wir eine Lebenskunst entwickeln, um innerlich noch mehr loszulassen, um dem Leben mit Gelassenheit, innerer Ruhe, Akzeptanz und größerer Dankbarkeit zu begegnen. Diese Logik lässt sich für viele Ältere trotzdem nicht umsetzen. Die alte japanische Harmonisierungskunst Jin Shin Jyutsu (gesprochen: Dschinn Schinn Dschiutsu), bei der wir mit unseren Händen bestimmte Körperstellen berühren, kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, in einen entspannteren und bewussteren inneren Zustand zu gelangen.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Fake News: Wo sie uns im Alltag begegnen und wie wir uns schützen können
AWO Konferenzraum (AM Wall 179 - 180)
Vortrag von Zoé Rugen, Referentin für Medienkompetenz, Bremische Landesmedienanstalt (brema)
Das Internet machts möglich: Zu jeder Zeit können Nachrichten und Informationen aus verschiedensten Quellen abgerufen werden. Bei all dieser Informationsvielfalt fällt es oft schwer zu erkennen, wie sich echte Nachrichten von falschen unterscheiden. Dabei ist niemand vor Fake News geschützt, egal ob jung oder alt. Menschen, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen sind, fällt es manchmal etwas schwerer, falsche Meldungen zu erkennen. Die Technik entwickelt sich dafür einfach zu schnell. Die brema bietet deshalb Fake News Vorträge speziell für Senior*innen an. In der Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden alles Wichtige rund um das Thema und seine Gefahren — ganz praktisch anhand von realen Beispielen. Sie bekommen außerdem nützliche Tipps, wie sie selbst Fake News entlarven und sich bestmöglich schützen können.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Smartphone-Kurs
Bremische Landesmedienanstalt (Richtweg 14, 28195 Bremen)
Der Kurs beschäftigt sich mit Funktionen und Einsatzmöglichkeiten des Gerätes. Er wird von der „Bremischen Landesmedienanstalt“ durchgeführt. Es handelt sich um drei zusammenhängende Termine: 27.10. + 03.11. + 10.11.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Autobiografisches Schreiben
Großes Studio, 2. Etage, Stadtbibliothek Bremen (Am Wall 201 )
Dieser vierteilige Kurs gibt Impulse für das autobiografische Schreiben. Mit allen Sinnen wird die eigene Geschichte (neu) entdeckt. Hierfür sind keine Vorkenntnisse notwendig, lediglich die Freude an Sprache und Geschichten.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Hinweis: Der Kurs ist vierteilig. Die vier Termine sind: 27.10. + 03.11. + 10.11. + 17.11.
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Das jüdische Gemeindehaus in der Kohlhökerstraße
Kohlhökerstraße 6
Vortrag von Dr. Susanne Schunter-Kleemann, Prof. (emer.)
Nach dem Brand der Bremer Synagoge diente das Wohnhaus der 1938/39 emigrierten jüdischen Familie Grünberg als Ersatzsynagoge und Kulturraum für die rasch schmelzende jüdische Gemeinde. Auch die jüdische Schule, mit zwei Klassen für die jüngeren und die älteren Kinder, war hier untergebracht. Etwa 40 Kinder, die die öffentlichen Schulen nicht mehr besuchen durften, wurden hier mit Sprachunterricht und handwerklichen Fächern auf die geplante Auswanderung (zumeist nach Palästina) vorbereitet. Nur wenige Monate nach dem Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion begann die systematische Deportation der Juden. Tausende wurden in Zügen aus Hamburg, Frankfurt und Bremen nach Minsk und Riga und später direkt in die Vernichtungslager transportiert. Im Vortrag wird die drangvolle Enge im ehemaligen Einfamilienhaus, das nun sieben Familien beherbergte, die angstvolle Lage der Bewohner und der um sich greifende Schrecken geschildert, als für November 1941 der Abtransport der Bremer Juden angekündigt wurde.
Vortrag vor Ort, in den Privaträumen der Referentin.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Solidarität mit Menschen auf der Flucht an den EU-Außengrenzen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Was geschieht mit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, wenn sie die Außengrenzen der Europäischen Union erreichen? Welche Auswirkungen hat das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS), seit die Reformen beschlossen wurden? Eine Möglichkeit, sich für Menschen auf der Flucht einzusetzen, besteht darin, politische und zivilgesellschaftliche Initiativen zu unterstützen, die auf die Situation an den EU-Außengrenzen aufmerksam machen, Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und Menschen aktiv unterstützen, die an der hochgesicherten Grenze stranden. Dazu gehören die Projekte von No Name Kitchen. Unsere Referentinnen engagieren sich in diesen Projekten und kennen die Lage an der bosnischkroatischen Grenze sowie in Bulgarien aus eigener Anschauung. Sie berichten von ihren Erfahrungen vor Ort, geben Einblicke in die aktuelle Situation und diskutieren die Frage: Was können wir tun?
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger – Besichtigung der Zentrale
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) (Werderstraße 2, 28199 Bremen )
Seit 1952 steht die Zentrale der Seenotretter an der Werderstraße in der Bremer Neustadt. Dort befindet sich unter anderem die hauseigene Werfthalle der DGzRS und der Museumskreuzer H.-J. KRATSCHKE mit Tochterboot LUDJE. Im Rahmen der Führung erfahren wir mehr über die Arbeit der Seenotretter.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Glänzendes aus der Überseestadt
Treffpunkt vor dem Eingang der Firma Koch und Bergfeld, Schuppen 2 (Hoerneckestraße 33 — 37)
Ab 1829 entwickelte sich die kleine Silbermanufaktur aus der Obernstraße schnell zu einem international florierenden Unternehmen. Später am Kirchweg in der Neustadt arbeiteten bis zu 600 Mitarbeiter. Erlesene Designer wie Henry van der Velde, Heinrich Vogeler, Peter Behrens, Bernhard Hoetger und Wilhelm Wagenfeld trugen dazu bei, dass nicht nur die wohlhabenden Bremer Familien hier einkauften, sondern auch berühmte Juweliere wie Peter Carl Fabergé aus St. Petersburg hier fertigen ließen. Noch heute bekommt Koch und Bergfeld Aufträge aus aller Welt. Als Pokalschmiede liegen die Fertigung des Championsleague-Pokals, der Meisterschale und auch des DFB-Pokals in ihrer Verantwortung. Auch die Trophäen der „Goldene Kamera“, des „Bambi“ und viele interessante private Aufträge bestimmen das Alltagsgeschäft. Die Führung bietet einen einstündigen Einblick in die langjährige Geschichte und zeigt gleichzeitig den Weg der heutigen gläsernen Manufaktur Koch und Bergfeld Corpus in der Überseestadt in die Moderne.
Kosten 10 Euro pro Person
Treffpunkt vor dem Eingang der Firma Koch und Bergfeld, Hoerneckestraße 33 — 37, Schuppen 2, nächstgelegene BSAG-Haltestelle ist „Europahafen“ (Linie 3 und 5).
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Empfänger verstorben“ — Über Versuche, das Schicksal getöteter Angehöriger aufzuklären
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Kornelia Renemann, Mitglied im Initiativkreis Stolpersteine
1943 beschädigten Bombentreffer die Bremer Nervenklinik erheblich. Daraufhin wurden über 300 Patient*innen in die Heil- und Pflegeanstalt Meseritz Obrawalde verlegt. Betroffen waren alle, die der Pflege bedurften oder nicht in der Lage waren, eine „nutzbringende“ Arbeit zu übernehmen. Meseritz-Obrawalde war eine „Stätte systematischer Krankenmorde“ unter anderem durch Injektionen mit Morphium und Skopolamin. Bis Ende April 1945 starben 269 der Bremer Patient*innen, nur 27 überlebten. Bis in die dritte Generation leiden noch heute Angehörigen darunter, dass es in ihrer Familie ein Opfer der „Euthanasie“ gab. Sieben Akten des Staatsarchivs Bremen und eine Prozessakte des Landgerichts Berlin geben Auskunft, was damals einigen Angehörigen widerfuhr, welche Hoffnungen, aber auch Zweifel sie hatten, teilweise bis heute.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Kammermusik aus verschiedenen Epochen
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Zweiteiliger Kurs mit Ralf Winkelmann, Musiker und Instrumentalpädagoge
In diesem Kurs beschäftigen wir uns dieses Mal mit Werken der Kammermusik, eine kleine Besetzung, mit Musik aus verschiedenen Epochen. Viele kammermusikalische Besetzungen sind möglich, wir werden uns dem Ensemble Violine — Klavier widmen. Auf dem Programm stehen drei verschiedene Kompositionen: Sonate ES-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, Thema und Variationen von Olivier Messian. Anhand dieser beiden Werke werden Kompositionstechniken wie Sonatenhauptsatzform, Parameter der Musik sowie Thema und Variation erklärt. Als drittes Werk wird die berühmte F.A.E.-Sonate („frei aber einsam“) erläutert. Diese Sonate ist eine Gemeinschaftskomposition von Robert Schumann, Johannes Brahms und Albert Dietrich aus dem Jahr 1853. Sie entstand als Überraschungsgeschenk für den befreundeten Geiger Josef Joachim. Zwei Sätze wurden von Robert Schumann komponiert. Ein Satz jeweils von Johannes Brahms und Albert Dietrich. Anhand vieler Musikbeispielen werden die Kompositionen vorgestellt, erläutert und Kompositionstechniken erklärt.
Es handelt sich um einen zweiteiligen Kurs. Die zwei Termine sind: 29.10. + 12.11.
Hinweis: Bei Online-Anmeldung bitte selber auswählen, bei telefonscher Anmeldung bitte angeben, ob Interesse am Kammerkonzertbesuch besteht am Sonntag, den 15.11.2026, 11.30 Uhr in der Halle 1 im Tabakquartier.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Politische Einflussnahme der Senior*innen in Bremen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Bei dieser Veranstaltung diskutieren wir, wie der Einfluss der Senior*innen in der Politik gestärkt werden kann. Dabei ist in Bremen bereits ein erster Schritt gegangen: Ein Gesetzentwurf zur Seniorenmitwirkung liegt der Bremer Bürgerschaft vor. Viele Fragen sind jedoch noch offen. Was ist erreichbar und wie machen es andere Bundesländer? Als Referent ist Joachim Kießling zu Gast. Er ist der Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Mecklenburg-Vorpommern. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Seniorenvertretung Bremen statt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Treibhausgase, Erderwärmung, Klimakrise: Sozial-ökologische Transformation vorantreiben
Großer Saal, 1. OG des Gewerkschaftshauses (Bahnhofsplatz 22–28)
Vortrag von Dr. Rudolf Hickel, Professor (emer.) Universität Bremen, Schirmherr „Uni der 3. Generation“
Deutschland hat auch unter dem Druck des Verfassungsgerichtsurteils von 2021 die ökologische Transformation durchaus erfolgreich vorangetrieben. Im Mittelpunkt steht der Ausstieg aus der fossilen Wirtschaft. Dazu werden die für die Erderwärmung ursächlichen Treibhausgase abgebaut. Allerdings gibt es etwa im Bereich des Verkehrs und der Gebäude noch viel zu tun. Anstatt mit den bisherigen Erfahrungen diese Transformation vom fossilen zum nachhaltigen Wirtschaften voranzutreiben, bremsen derzeit Kräfte in der Bundesregierung zusammen mit Teilen der Wirtschaft die Fortsetzung der Energiewende aus. Dabei sind die Rechtfertigungen des Zurücks zu Gas und Öl wegen sinkender Wettbewerbsfähigkeit und mangelnder Technologieoffenheit widerlegbar. Die Alternative heißt: Fortsetzung der sozialabgesicherten, ökologischen Transformation. Der Vortrag zeigt unter Berücksichtigung der Erfolge der bisherigen Wärmewende die alternativlose und machbare Fortsetzung des Kampfes gegen die Erderwärmung – auch in Bremen. Zu der wettbewerblich effizient-starken und ökologisch fundierten Wirtschaft gehört endlich die soziale Flankierung durch ein Klimageld.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
In Kooperation mit dem DGB Region Bremen-Elbe-Weser.
Auf den Spuren des „Tatüü-Tataa“
Feuerwehr Bremen „Wache 1“ (Am Wandrahm 24)
Nach einem kleinen Film zur Einführung mit einem Einblick in die Geschichte und die Aufgaben der Feuerwehr, erhalten Sie Informationen über die Abläufe von Bremens größter Wache. Der Löschzug darf bestaunt werden und wird Ihnen in seiner Funktion nähergebracht. Feuerwehrleute erklären die Tagesabläufe auf der Wache. Bei einem Besuch in der Feuerwehr und Rettungsleitstelle erfahren Sie, an welcher Stelle die Notrufe ankommen und wie von dort die folgenden Schritte koordiniert werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Die Verstrickungen Bremens in den Kolonialismus
„Fruchthof Bremen“, Breitenweg/Ecke Bgm. Smidt-Straße
Anhand von Kunstwerken und Gebäuden werden viele Aspekte des Kolonialismus und die Bedeutung dieser Zeit für Bremen dargestellt. An den Reliefen, Mosaiken und Skulpturen lässt sich sinnlich nachvollziehen, wie sich der koloniale Blick in Bremen manifestiert hat.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gruppe der aktiven Seniorinnen und Senioren Schwachhausen
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Vor Ort in Rotenburg (Wümme)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg.
Bereits 1195 ließ der Verdener Bischof in Rotenburg (Wümme) eine Burg errichten, nach dem Dreißigjährigen Krieg hatte kurzzeitig die schwedische Königin das Sagen und längere Zeit gehörte Rotenburg zum Königreich Hannover. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise das Burg- und Heimathaus-Gelände, das Rudolf-Schäfer-Haus oder die Stadtkirche gepaart, mit viel Straßenkunst zeugen von der interessanten Geschichte dieser Stadt. Erfahren Sie etwas über interessante Persönlichkeiten der Stadt und warum die Rotenburger*innen auch „Steinbeißer“ genannt werden.
Kosten: 7,50 Euro pro Person (gerne passend)
Treffpunkt: vor der Seniorenresidenz auf der Bahnhofs-Südseite in Rotenburg. Die Ankunft vom Metronom RE 4 um 10.54 Uhr (Abfahrt Bremen Hbf 10.33 Uhr) wird abgewartet.
Hinweis: Die Führung erfolgt durch zertifizierte lokale Gästeführer*innen und dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt etwa 4 km. An- und Abreise erfolgen in Eigenregie.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Balance finden
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Bei diesem Termin werden mit leichten Übungen das Körperbewusstsein und die innere und äußere Balance gestärkt. Übungen im Stehen und Sitzen unterstützen dabei, sich aufzurichten und Atem zu schöpfen. Ratsam sind bequeme Kleidung und flache Schuhe sowie gegebenenfalls dicke Anti-Rutschsocken.
Kursleitung: Waltraud Ahrens
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
beat on the rock(s) — „Lady Madonna“
na‘ – Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“ (Beim Ohlenhof 10)
Musik- und Tanzabend mit Jürgen Ferber, Redakteur & Musik-Moderator
Sie erwartet ein kurzweiliger musikalischer Abend.
Anmeldung bitte unter 0421 — 69 14 580
Kosten: 8 Euro pro Person
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Rachel erzählt – das kurze Leben der Rachel Abraham
Kulturkirche St. Stephani (Stephanikirchhof 8)
Rachel Abraham, geb. 1941, lebte mit ihren Eltern im Stephaniviertel, bevor die Familie 1941 nach Minsk deportiert und ermordet wurde. Die Geschichte von Deportation, Mut und aufrechtem Gang der Mitglieder der Stephanigemeinde auch unter den Bedingungen der NS-Diktatur wird aus der Perspektive eines kleinen jüdischen Mädchens erzählt. Dies geschieht durch eine eindrucksvolle Kombination aus Bildern, Dokumenten, Texten und Tönen, unter anderem mit Werken von Johann Sebastian Bach. Wir laden ein zu dieser Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerks und der Kulturkirche St. Stephani anlässlich des 85. Jahrestags der Deportation Bremer Juden und Jüdinnen im November 1941 nach Minsk.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Großbaustelle Zukunft — Bremens Risiken und Chancen vor der Bürgerschaftswahl 2027
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Rolf Prigge, Sozialwissenschaftler, Forschungsleiter a. D., Uni Bremen — IAW
Das Netz der Fern- und Ortsstraßen, der Straßenbahnen, der Fernwärme, von Glasfaser, der Wohnquartiere und Schulen wird ausgebaut oder saniert. Das führt zu zahlreichen Baustellen, Koordinierungsproblemen und Beeinträchtigungen. Der wirtschaftliche und soziale Strukturwandel, die Geopolitik, kriegerische Konflikte und die Politik der konservativ-sozialen Bundesregierung (z.B. Gesundheitssektor, Sozialleistungen, Klimaschutz, Infrastruktur und Aufrüstung) schaffen neue Unsicherheiten. Rolf Prigge möchte die Wirtschaftsentwicklung, die Stadtentwicklung, soziale Integration und Desintegration Bremens näher untersuchen und die landes- und lokalpolitischen Perspektiven diskutieren. In einer Bilanz der Stärken, Schwächen und Chancen soll schließlich die Zukunft Bremens und seiner Stadtteile vor der Bürgerschaftswahl 2027 eingeschätzt werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Friesland und Wilhelmshaven erleben
Nachbarschaftstreff Am Vahrer See (Berliner Freiheit 9c)
Bildervortrag von Wilhelm Koch, Fahrradtourenexperte
„An romantischen Sielhäfen spazieren, durch naturnahe Moorgebiete radeln oder im Strandkorb den Blick über das Weltnaturerbe Wattenmeer streifen lassen — ein Urlaub in Friesland bietet viele Facetten.“ Das ist die Botschaft der Friesland-Touristik. Und Wilhelmshaven, die kreisfreie Stadt am Jadebusen? Auf Schritt und Tritt ist ihre spannende Historie erkennbar und zwar ausgehend von der Kaiserzeit bis in die Neuzeit. Die Marinehäfen und der hochmoderne Jade-Weser-Port stehen bei den Besuchern hoch im Kurs. Auch am Südstrand mit seiner lebhaften Promenade lässt sich der stete Wechsel zwischen Ebbe und Flut hautnah erleben, und in unmittelbarer Nähe befinden sich Museen, das Aquarium und das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum. In Zeiten billiger Fernreisen drohen leider die vor unseren Haustüren liegenden Schätze aus dem Blick zu geraten. Deshalb präsentiert Wilhelm Koch In seinem Bildervortrag vor allem Orte, Landschaften und Sehenswürdigkeiten, die abwechslungsreiche und interessante (Kurz-) Urlaube bzw. Tagesausflüge versprechen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Älter werden. Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, selbstbestimmtes Sterben
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Wer mitten im Leben steht, beschäftigt sich ungern mit Fragen, die schwere Krankheit oder das Sterben betreffen. Viele Menschen möchten aber frühzeitig bestimmen, welche Behandlung sie sich am Lebensende wünschen und welche Therapien sie ablehnen. Eigene Wünsche und Vorstellungen, die am Lebensende eine Rolle spielen, lassen sich in einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht regeln. Auch ist es sinnvoll, mit Angehörigen und den behandelnden Ärztinnen und Ärzten über Wünsche am Lebensende zu sprechen. Wie kann ich diese Verfügungen erstellen und was ist dabei zu beachten? Der Referent Christian Woiwode ist seit vielen Jahren in der ambulanten Hospizarbeit tätig und möchte mit uns über diese Fragen ins Gespräch kommen.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Austausch über Bücher XXL
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Bei diesem „Austausch über Bücher“ wird nicht das übliche Kleingruppenformat angewendet. Wir werden in einer größeren Runde zusammenkommen, dabei aber auch kreative Formate der Buchvorstellung ausprobieren. Nähere Informationen folgen im Vorfeld der Veranstaltung. Außerdem soll dieser Termin zum Austausch darüber dienen, wie das Format ehrenamtlich oder im privaten Rahmen durchgeführt werden kann.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Tricks und Tipps im Umgang mit Stress
Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)
Workshop mit Julia Lioba Schneider, Diplom Psychologin
Kann Stress auch zu etwas gut sein? Was sind meine Stressfallen? Kann ich etwas dagegen tun? Wo liegen meine Prioritäten und wie möchte ich meinen Alltag organisieren? Was ist mir wichtig im Leben? Wie möchte ich mit stressigen Situationen umgehen? Was stresst mich eigentlich wirklich? Wieso ist mein Nachbar bei jeder Kleinigkeit aufgebracht? Weshalb versteht meine Freundin nicht, dass mich diese eine Sache immer wieder aus der Fassung bringt? Wenn Sie nun neugierig geworden sind, dann könnte dieser Workshop interessant für Sie sein. Wir beschäftigen uns mit den verschiedenen Arten von Stress und Stressauslösern und beleuchten unterschiedliche Möglichkeiten damit umzugehen. Manch ein Stressempfinden kann eine Einladung sein, sich selbst besser kennenzulernen, die persönlichen Lebensumstände mit den eigenen Bedürfnissen in Einklang zu bringen oder auch Loszulassen und Anzunehmen. Wir sehen es uns an!
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Das jüdische Gemeindehaus in der Kohlhökerstraße
Kohlhökerstraße 6
Vortrag von Dr. Susanne Schunter-Kleemann, Prof. (emer.)
Nach dem Brand der Bremer Synagoge diente das Wohnhaus der 1938/39 emigrierten jüdischen Familie Grünberg als Ersatzsynagoge und Kulturraum für die rasch schmelzende jüdische Gemeinde. Auch die jüdische Schule, mit zwei Klassen für die jüngeren und die älteren Kinder, war hier untergebracht. Etwa 40 Kinder, die die öffentlichen Schulen nicht mehr besuchen durften, wurden hier mit Sprachunterricht und handwerklichen Fächern auf die geplante Auswanderung (zumeist nach Palästina) vorbereitet. Nur wenige Monate nach dem Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion begann die systematische Deportation der Juden. Tausende wurden in Zügen aus Hamburg, Frankfurt und Bremen nach Minsk und Riga und später direkt in die Vernichtungslager transportiert. Im Vortrag wird die drangvolle Enge im ehemaligen Einfamilienhaus, das nun sieben Familien beherbergte, die angstvolle Lage der Bewohner und der um sich greifende Schrecken geschildert, als für November 1941 der Abtransport der Bremer Juden angekündigt wurde.
Vortrag vor Ort, in den Privaträumen der Referentin.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Helfer beim Holocaust Die Bremer Polizeibataillone 105 und 303
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Dr. Karl Schneider, Professor (emer.)
Mit dem „Unternehmen Barbarossa“, das vor 80 Jahren am 22. Juni 1941 begann, wollte Adolf Hitler im Osten neuen Lebensraum schaffen. In drei Schritten sollten Heeresgruppen die Gebiete erobern, Einsatzgruppen der SS und Polizeieinheiten den eroberten Raum „sichern und säubern“ und ihn anschließend deutsche Unternehmen als Wirtschaftsraum ausbeuten. Die Einsatzgruppen und Polizeieinheiten wurden den Heeresgruppen der Wehrmacht zugeordnet. In Bremen waren es die Polizeibataillone 105 und 303. Sie plünderten, brandschatzten und hinterließen eine Blutspur in Osteuropa. Auf „Judenkommando“ zu gehen hatte für die Polizisten Erholungswert: Nach jedem Transport konnten sie drei Tage Urlaub bei ihren Familien in Bremen verbringen. Vier Jahre (von 1964 bis 1968) ermittelte die Staatsanwaltschaft Bremen gegen das Polizeibataillon 105 und vierzehn Jahre lang (von 1965 bis 1979) beschäftigten sich elf Staatsanwaltschaften und Gerichte mit den Massakern und Morden des Polizeibataillons 303. Doch keiner wurde verurteilt. Mindestens 250 Mann arbeiteten nach 1945 wieder für die Polizei, davon rund 150 in Bremen. Manche konnten sogar ihre Karriere fortsetzen. Wie beschreiben ehemalige Bataillonsangehörige in ihren Vernehmungen nach über 25 Jahren ihre Taten in der Ukraine?
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Von Links der Weser in die Welt“
Begegnungszentrum Woltmershausen (Woltmershauser Straße 310)
Lesung von Klaus Meyer, ehemaliger Seemann und Gewerkschafter
Eine erlebnisreiche Reise durch die Welt, unter Seeleuten im ausgehenden 20. Jahrhundert. Das Buch „Von Links der Weser in die Welt“ ist eine autobiografische Erzählung, die auf unterhaltsame Weise den Weg vom Decksjungen und Matrosen bis zur Kapitänsbefugnis, die Zeit als Konzernbetriebsratsvorsitzender und Aufsichtsrat zeigt und schließlich mit der langjährigen Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär für Seeleute endet. Begleiten Sie den Autor in das persische Khorramschahr, nach Bombay und Kalkutta und weiter nach Südafrika bis nach St. George auf den Bermudas. Authentische Einblicke in den Schiffsalltag, die Machenschaften großer deutscher Reedereien und Banken sowie der Schifffahrtspolitik der Bundesrepublik Deutschland werden aus der Sicht eines Seemannes und Betroffenen beschrieben. Lassen Sie sich mitreißen von jemandem, der viele Jahre an Bord zahlreicher Schiffe verbracht hat und lakonisch, ungeschminkt und mit typisch trockenem norddeutschem Humor davon zu berichten weiß.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Das Krankheitsbild „Demenz“ und der richtige Umgang mit demenzerkrankten Personen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
In dieser Veranstaltung geht es darum, das Krankheitsbild Demenz zu verstehen und die damit verbundenen Symptome zu (er-)kennen und angemessen zu reagieren. Besonders wichtig ist hierbei ein respektvoller und wertschätzender Umgang. Lassen Sie uns gemeinsam darauf schauen, wie dieser Umgang gestaltet werden kann.
Referentin: Michaela Kretschmer (AWO Bremen)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Capri / Ischia / Procida
Villa Bremen (Schwachhauser Heerstr. 266)
Bildervortrag von Klaus Kirmis, Kulturhistoriker
Schon die antiken Griechen siedelten in der Bucht der kampanischen Hauptstadt, die zur Zeit des römischen Imperiums zum bevorzugten Erholungsgebiet wohlhabender Patrizier wurde. Bereits ab 1800 entwickelte sich das Gebiet mit seinen Inseln Ischia und Capri schließlich für betuchte Engländer zu dem Inbegriff des sonnigen, heiteren Lebensgefühls in einer traumhaften Mittelmeerlandschaft. Das vulkanische Ischia, die größte der Phlegräischen Inseln, reizt mit mediterranem Klima, einer überaus üppigen und artenreichen Vegetation und wunderschönen Gärten wie La Mortella ebenso wie mit heißen Thermalquellen, mit lebendigen Hafenstädtchen und hübschen Ferienorten. Von der weltberühmten Insel Capri aus bieten sich großartige Blicke auf die Bucht von Neapel, den Vesuv und die Nachbarinseln. Vorgestellt werden im Vortrag der quirlig-mondäne Hauptort und das stillere Anacapri mit der berühmten Villa San Michele von Axel Munthe. Die kleine, noch relativ unbekannte Nachbarinsel Procida — Kulturhauptstadt Italiens 2022 — verzaubert durch seine malerische Architektur und die Ruhe eines Fischerortes. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Kein Wunder, dass Procida der Drehort bekannter Filme war.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen.
Anmeldung: bitte unter 0421 — 16 76 77 20 oder unter schreiben Sie uns
Kosten: 8 Euro pro Person
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Was macht eigentlich — das Bremer Schwurgericht?
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Dr. Klaus-Dieter Schromek, ehemaliger Vorsitzender des Bremer Schwurgerichts
Schwurgerichte mit 12 Geschworenen gab es in Deutschland nur bis zu den Reformen des Jahres 1924. Im sogenannten Schwurgerichtssaal des Bremer Landgerichts sind die Plätze der 12 Geschworenen noch vorhanden. Heute ist das Schwurgericht eine Große Strafkammer des Landgerichts mit der besonderen Zuständigkeit für Delikte, die mit dem Tod von Menschen zu tun haben. Dazu gehören Mord und Totschlag aber auch der Raub mit Todesfolge oder die Körperverletzung mit Todesfolge und viele andere Delikte mehr. Es sind deshalb sehr besondere und spannende Sachverhalte, die von den Schwurgerichten genauestens aufzuklären und zu beurteilen sind. Dr. Klaus-Dieter Schromek war viele Jahre Vorsitzender eines Bremer Schwurgerichts. Er erläutert die Abläufe der Verfahren mit all ihren Herausforderungen anhand einiger von ihm selbst verhandelter Fälle.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ein Blick in die koloniale Geschichte des Niger und in die Arbeit des Bremer Vereins Mate ni kani
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Das afrikanische Land Niger, einst französische Kolonie, ist seit gut 60 Jahren unabhängig, noch immer aber geprägt von seiner kolonialen Vergangenheit. Ein Beispiel ist die Sprache. Der Großteil der mehrsprachigen Bevölkerung spricht zwei bis drei der circa zehn einheimischen Sprachen, aber kein Französisch. Über gut 60 Jahre hinweg war Französisch die Verwaltungssprache und Unterrichtssprache in den meisten Schulen des Landes. Diese aus der Kolonialzeit übernommene Sprachpolitik sorgte dafür, dass heute gut 70% der erwachsenen Bevölkerung weder ihre Muttersprachen, noch Französisch lesen oder schreiben können. Ingeborg Poerschke und Manfred Weule berichten aus dem Niger und von der Arbeit des Vereins Mate ni Kani, in dem sie sich mit ihren nigrischen Partnern seit 16 Jahren für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen engagieren.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Die Schätze des Alterns entdecken: Loslassen und Gelassenheit, wie Jin Shin Jyutsu dabei unterstützen kann
Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)
Vortrag von Michael Radtke, Lehrer i. R.
Älterwerden heißt einerseits, mehr mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert zu werden; andererseits kann es uns gelingen, gerade in dieser Zeit Ressourcen zu entdecken, die das Leben leichter und reicher machen, gerade jetzt. Wir haben uns aus beruflichen Zwängen gelöst, der Schatz der Erfahrungen ist größer und die Hormone haben sich etwas beruhigt. Nun könnten wir eine Lebenskunst entwickeln, um innerlich noch mehr loszulassen, um dem Leben mit Gelassenheit, innerer Ruhe, Akzeptanz und größerer Dankbarkeit zu begegnen. Diese Logik lässt sich für viele Ältere trotzdem nicht umsetzen. Die alte japanische Harmonisierungskunst Jin Shin Jyutsu (gesprochen: Dschinn Schinn Dschiutsu), bei der wir mit unseren Händen bestimmte Energieportale am Körper berühren, kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, in einen entspannteren und bewussteren inneren Zustand zu gelangen. Ich knüpfe an meinen Vortrag im vergangenen Semester im Rahmen der „Uni der 3. Generation“ an und werde weitere Möglichkeiten darstellen, wie wir innere Zufriedenheit und Gesundheit für Körper, Geist und Seele mit Hilfe von Jin Shin Jyutsu (übersetzt: Die Kunst des Schöpfers für den achtsamen und mitfühlenden Menschen) kultivieren können. Der Besuch der vorherigen Veranstaltung ist keine Voraussetzung, ich werde Grundlagen von JSJ wiederholen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Arbeiten im Ruhestand: Veranstaltung mit Beratern der Arbeitnehmerkammer Bremen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Immer mehr Menschen arbeiten, obwohl sie eigentlich bereits in Rente sind. Zusammen mit Beratern der Arbeitnehmerkammer Bremen beantworten wir Fragen zum Arbeiten in der Rente: Welche Rechte habe ich im Minijob? Habe ich Anspruch auf Urlaub und Entgeltfortzahlung bei Krankheit? Welche Besonderheiten sind bei der Sozialversicherung zu beachten? Wie sind Rente und Erwerbseinkommen zu versteuern?
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Wie aufgeräumt möchte ich wohnen?
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
In diesem interaktiven Seminar gibt es praktische Anregungen rund um die Themen Aufräumen, Ausmisten und Wohnräume gestalten. Im Laufe des Lebens ändern sich die Bedürfnisse und manchmal hinkt der Lebensraum hinterher. Mit etwas Inspiration und Austausch findet sich eine Antwort auf die Frage: Wo fange ich an und was gehört jetzt in mein Leben?
Referentin: Waltraud Ahrens
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Zwischen Fakten und Fake-News: Zur aktuellen Lage in der Ukraine
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Dr. Eduard Klein, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Uni Bremen, Forschungsstelle Osteuropa
Die Ukraine kämpft seit Jahren nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen hartnäckige Vorurteile und das Image, eines der korruptesten und rückständigsten Länder Europas zu sein. Mangels fundierten Wissens und persönlicher Berührungspunkte mit dem Land fallen russische Narrative dabei oft auf fruchtbaren Boden und prägen unseren Blick auf die Ukraine. Doch wie steht es tatsächlich um das Land im fünften Jahr des umfassenden Krieges? Welche Herausforderungen bestehen jenseits des Kriegsgeschehens, und welche Potenziale bietet eine europäische Nachkriegsukraine? Und was denken die Menschen in der Ukraine selbst über den Krieg, mögliche Verhandlungen und Präsident Selenskyj? Diesen und weiteren Fragen geht der Redakteur der Ukraine-Analysen in dieser Veranstaltung nach.
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Along the River – ein Film über eine Begegnung von Israelis, Palästinensern und Deutschen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Während eines neuntägigen Seminars treffen sich Palästinenser, Israelis und Deutsche in Deutschland, vier Monate nach dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 und während des anhaltenden Krieges in Gaza. Der Film gibt Einblick in den schwierigen und herausfordernden Prozess eines Dialogs zwischen „Feinden“. Dabei wird das Leiden des jeweils anderen deutlich und öffnet das Potenzial für einen Dialog mit dem Ziel, die Spirale von Gewalt und Gegengewalt zu überwinden.
Seit vielen Jahren organisiert der Verein Friendship across Borders solche Begegnungen, auch und gerade nach dem 7. Oktober. Die Filmemacherin Gerburg Rohde-Dahl ist daran maßgeblich beteiligt. Sie wird anwesend sein und steht für alle Fragen zur Verfügung.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
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Versöhnung – Mit der eigenen Geschichte Frieden schließen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Jedes Leben enthält Brüche, Verluste und Entscheidungen, die wir im Rückblick vielleicht anders getroffen hätten. Forschung zeigt, dass Lebenszufriedenheit weniger davon abhängt, ob ein Leben perfekt war, sondern davon, wie wir unsere Geschichte verstehen und integrieren. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie Versöhnung möglich werden kann – mit anderen und mit uns selbst. Im offenen Treff gibt es einen Impulsvortrag aus dem Bereich der Positiven Psychologie und im Anschluss einen Austausch zum Thema.
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft: Die Bremer Synagoge
Treffpunkt vor dem Haupteingang (Schwachhauser Heerstraße 117)
Die einzige Synagoge der Stadt Bremen liegt im Stadtteil Schwachhausen an der südlichen Straßenseite der Schwachhauser Heerstraße 117. Die Jüdische Gemeinde im Lande Bremen — Körperschaft des öffentlichen Rechts — ist mit etwa 800 Mitgliedern (Stand 2024) eine der größeren Gemeinden in Deutschland und bildet mit der kleinen Gemeinde in Bremerhaven den Landesverband Bremens. Im Rahmen dieser Führung besuchen Sie den zentralen Ort jüdischen Lebens in Bremen. Gezeigt werden die Synagoge selbst aber auch die verschiedenen Räumlichkeiten des Gemeindezentrums im gleichen Gebäude. Sie bekommen einen Einblick in die jüdische Religion sowie in das rege Gemeindeleben und die vielfältigen Angebote von unterschiedlichen Veranstaltungen über soziale Angebote für Gemeindemitglieder im Seniorenalter bis hin zur Kindertagesbetreuung.
Kosten: 2 Euro pro Person
Hinweis: Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und nennen Sie beim Übermitteln Ihrer Anmeldewünsche ggf. die Namen der weiteren Personen (nutzen Sie bei der Online- Anmeldung dafür gerne das Feld „Bemerkungen“ im Warenkorb. Taschen und Rucksäcke werden ggf. vor der Führung kontrolliert.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Wie beantrage ich einen Pflegegrad?
AWO Dienstleistungszentrum Bremen-Findorff (Borgfelder Straße 17)
Dieser Vortrag gibt einen kurzen Überblick darüber, was man bei der Beantragung eines Pflegegrades bedenken muss. Wie sieht der Weg zu einem Pflegegrad aus und welche Leistungen stehen einem bei den unterschiedlichen Pflegegraden zu?
Referentin: Melanie Rippe (AWO Bremen)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
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Die Vereinigten Staaten im Jahr 2026: Im Spannungsfeld zwischen Demokratie und Autoritarismus
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Dr. Julia Simon, Politologin, Freie Universität Berlin, John-F.-Kennedy-Institut
Im November 2026 stehen die USA am Scheideweg: Die Zwischenwahlen auf Bundes- und Staatenebene entscheiden darüber, ob die immer weiter fortschreitenden Autokratisierungprozesse aufgehalten werden können oder eine autoritäre Konsolidierung erfolgt. Dabei ist neben den Wahlergebnissen selbst in diesem Jahr auch bedeutsam, unter welchen rechtlichen und politischen Bedingungen die Wahlen stattfinden und ob die Ergebnisse von Donald Trump und seiner regierenden Republikanischen Partei nach den unwahren Wahlbetrugsbehauptungen der vergangenen Jahre überhaupt anerkannt werden. Der Vortrag diskutiert diese Fragen vor dem Hintergrund der zweiten Amtszeit Donald Trumps sowie längerfristiger Entwicklungen in der Republikanischen Partei, in deren Umfeld ultrakonservative, christlich-nationalistische, rechtsradikale und verschwörungsideologische Organisationen und Aktivisten seit Trumps erster Amtszeit stetig an Einfluss gewonnen haben. Darauf aufbauend richten wir den Blick nach vorne: Was können wir von den nächsten zwei Jahren Trump-Regierung erwarten?
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Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Bauhaus
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Manfred Janssen, Kulturhistoriker
Im Allgemeinen wird das Bauhaus geografisch zuerst mit dem Ort Dessau verknüpft. Aber die ersten Jahre (1919 — 1925) war es in Weimar angesiedelt Der Umzug nach Dessau erfolgte aufgrund politischer und ideologischer Konflikte. Das Bauhaus ist eine Schule, in der junge Künstler*innen in den Bereichen künstlerische Gestaltung, Architektur und Design nach vorgegebenen Stundenplänen von erfahrenen Lehrern ausgebildet wurden. Der Name steht für eine Formensprache, die sich durch Funktionalität, Rationalität und formale Reduktion auszeichnet. Die sich ständig fortentwickelnde Industriekultur erhielt starke Impulse durch die Arbeitsergebnisse der Schule, gleichzeitig wirkten die Neuerungen der Industrieproduktion in die Ausbildung hinein. Ein herausragendes Beispiel für dieses Zusammenwirken ist die architektonische Gestaltung des Fagus Werkes in Alfeld (Leine) durch Walter Gropius (verantwortlicher Architekt), der lange Zeit als Lehrer am Bauhaus tätig war. Auch die Stahlrohrmöbel des Designer/Architekten Marcel Breuer sind erst machbar mit den neu entwickelten materialen Eigenschaften. Die im Bauhaus entwickelten und gelehrten Gestaltungsprinzipien haben einen bis heute wirkenden Einfluss vor allem in Architektur und Industriedesign.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
KI im Alltag: Verstehen, erkennen, ausprobieren
Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)
Vortrag von Jasmin Schulz, Referentin für Medienkompetenz, Bremische Landesmedienanstalt (brema)
Künstliche Intelligenz ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden, ob bei Sprachassistenten, Übersetzungen oder Fotobearbeitung. Vor allem Menschen, die nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, haben zu diesem Thema viele Fragen. Wie funktioniert Künstliche Intelligenz? Wie können wir sie in unserem Alltag nutzen? Welche Risiken gibt es und wie können wir sie vermeiden? Wie kann ich prüfen, welcher Inhalt echt ist und was von einer KI erstellt wurde? Die Bremische Landesmedienanstalt bietet in Bremen deshalb Vorträge und Workshops speziell für Senior*innen an, um hierauf Antworten zu geben. Die Teilnehmenden erfahren, was KI überhaupt ist, wo sie uns inzwischen im Alltag überall begegnet und woran Sie KI-generierte Inhalte erkennen können. Außerdem dürfen die Teilnehmenden mit verschiedenen KI-Tools selbst den Praxistest machen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Spieletreff
Krimibibliothek (2. Stockwerk), Zentralbibliothek (Am Wall 201 )
Im besonderen Ambiente der Krimibibliothek werden gemeinsam unterschiedliche Spiele ausprobiert. Hier sind keine Vorkenntnisse notwendig, nur Freude am Spielen. Diese Veranstaltung ist ohne Anmeldung und eine Kooperation mit der Stadtbibliothek.
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Provence – Landschaften, Geschichte und Kunst zwischen Mistral, Lavendel und Oliven – Eine länderund kulturgeschichtliche Bilder-Reise
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
„Provence“- wer denkt bei diesem Zauberwort nicht unwillkürlich an den ungestüm-kühlen Mistralwind, glühende Sommerhitze, einen strahlend blauen Himmel und gleißend-konturierendes Licht, den zirpenden Gesang der Zikaden, silbrig-flimmernde Olivenbäume, schwarzgrüne Zypressen, violett-leuchtende Lavendelfelder, aromatisch-duftende Kräuter und Knoblauch, antike römische Bauwerke, verschwiegene mittelalterliche Kreuzgänge, die Bilder von van Gogh und Cézanne...? Kaum eine Landschaft Europas weist auf so engem Raum eine solch beeindruckende kontrast- und farbenreiche landschaftliche Vielfalt auf wie die Provence. Sie ist eine der bedeutendsten Kultur- und Literaturlandschaften Europas. Die Palette der Kunstdenkmäler reicht von den Tempeln, Arenen und Aquädukten aus römisch-antiker Zeit, figurengeschmückten romanischen Portalanlagen und Kreuzgängen und dem Papstpalast in Avignon bis zu den farbig-leuchtenden Bildern von Vincent van Gogh und Paul Cézanne, den „Malern des Lichts“.
Referent: Klaus Kirmis
In Kooperation mit „Kulturglück“
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Glänzendes aus der Überseestadt
Treffpunkt vor dem Eingang der Firma Koch und Bergfeld, Schuppen 2 (Hoerneckestraße 33 — 37)
Ab 1829 entwickelte sich die kleine Silbermanufaktur aus der Obernstraße schnell zu einem international florierenden Unternehmen. Später am Kirchweg in der Neustadt arbeiteten bis zu 600 Mitarbeiter. Erlesene Designer wie Henry van der Velde, Heinrich Vogeler, Peter Behrens, Bernhard Hoetger und Wilhelm Wagenfeld trugen dazu bei, dass nicht nur die wohlhabenden Bremer Familien hier einkauften, sondern auch berühmte Juweliere wie Peter Carl Fabergé aus St. Petersburg hier fertigen ließen. Noch heute bekommt Koch und Bergfeld Aufträge aus aller Welt. Als Pokalschmiede liegen die Fertigung des Championsleague-Pokals, der Meisterschale und auch des DFB-Pokals in ihrer Verantwortung. Auch die Trophäen der „Goldene Kamera“, des „Bambi“ und viele interessante private Aufträge bestimmen das Alltagsgeschäft. Die Führung bietet einen einstündigen Einblick in die langjährige Geschichte und zeigt gleichzeitig den Weg der heutigen gläsernen Manufaktur Koch und Bergfeld Corpus in der Überseestadt in die Moderne.
Kosten 10 Euro pro Person
Treffpunkt vor dem Eingang der Firma Koch und Bergfeld, Hoerneckestraße 33 — 37, Schuppen 2, nächstgelegene BSAG-Haltestelle ist „Europahafen“ (Linie 3 und 5).
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Jump Up Sixties – Alter schützt vor Disco nicht
Forum, Übersee-Museum (Bahnhofsplatz 13 )
Tanzen im Übersee-Museum
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GLOCKE Backstage - Hinter den Kulissen
Treffpunkt vor dem Haupteingang an der Domsheide
Für viele Bremerinnen und Bremer gehört „Die Glocke“ zum täglichen Anblick — bei jedem Queren der Domsheide begegnet man der eindrucksvollen Fassade. Und wer jemals als Besucher in diesem historischen Konzerthaus war, hat sich sicherlich einfangen lassen von der festlichen Atmosphäre, der hanseatisch-geradlinigen Eleganz und der geschmackvollen Liebe zum Detail. Von der Künstler*innengarderobe bis zum Produktionsbüro können Sie im Rahmen dieser Führung einen Blick hinter die Kulissen unseres Bremer Konzerthauses werfen. Erhalten Sie Einblick in den Hinterbühnenbereich, das Produktionsbüro und die Lagerräume und stehen Sie einmal selbst auf der Bühne im Rampenlicht. Daneben erfahren Sie natürlich auch alles Wissenswerte zur Geschichte und zum Umbau der Glocke.
Kosten 4 Euro pro Person
Hinweis Die Führung ist nahezu barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Das Klatte–Werk in Huchting — Lieferant für den Luftkrieg
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Hans-W. Ellerbrock, Dipl.-Ing., Fachautor für neuere Siedlungs- und Industriegeschichte
Der Huchtinger Theodor Klatte erteilte schon 1936 den Auftrag zum Bau einer modernen Fabrikanlage in Kirchhuchting, in der schon nach kurzer Zeit ca. 450 Arbeiter beschäftigt waren. Hergestellt wurden Flugzeugmotoren und andere Teile für die Kriegs- Flugzeugindustrie. Das geschah im Rahmen des Vierjahresplanes, der vorsah, dass Deutschland nach Ablauf dieser Aufrüstungszeit für einen großen Krieg vorbereitet sein sollte. Ab 1941 musste eine große Zahl von Zwangsarbeitern die an die Front geschickten Facharbeiter ersetzen. Der Referent wird auch einen Blick auf die Zeit nach dem Ende des Krieges werfen. Die Firma Klatte konnte bis zur Liquidierung der heute noch existierenden Werksanlagen in der Mitte der 1950er Jahre an ihren Fabrikstandorten am Wiederaufbau des zerstörten Landes mitarbeiten. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Kriegsunterstützung war zu der Zeit in Bremen und anderswo nicht gewollt. Aktuell stellt sich die Frage, ob die Werksanlagen künftig wieder von einem Rüstungsbetrieb übernommen werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Die Entstehung des Weihnachtsfestes unter Kaiser Konstantin
Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5)
Vortrag Dr. Tassilo Schmitt, Professor für Alte Geschichte, Uni Bremen
Während das Gedenken an Tod und Auferstehung Jesu von Anfang an zum Kernbestand christlicher Feiertage gehört, haben die frühen Christen zunächst kaum die Geburt Jesu begangen. Erst seit dem vierten Jahrhundert, dann aber ziemlich rasch, verbreitet sich das Weihnachtsfest. Die Fixierung auf den 25. Dezember wird zumeist als ein erfolgreicher Versuch gedeutet, ein älteres Sonnenfest abzulösen. Nachdem diese Vorstellung jüngst mit Recht infrage gestellt werden konnte, wird der Vortrag auf der Basis einer ausführlichen Analyse der Überlieferung und der Forschung neue Überlegungen zu dieser Thematik vorstellen.
Eine Veranstaltung des Vereins für Bremer Kirchengeschichte, der Stiftung Bremer Dom, der MAUS und des Freundeskreises der Antike.
Anmeldung: Der Veranstalter teilt mit, dass eine Anmeldung nicht notwendig ist.
Kosten: Für Mitglieder der Wittheit ist der Eintritt frei, alle übrigen Besucher*innen werden freundlichst um eine Spende gebeten.
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Das jüdische Gemeindehaus in der Kohlhökerstraße
Kohlhökerstraße 6
Vortrag von Dr. Susanne Schunter-Kleemann, Prof. (emer.)
Nach dem Brand der Bremer Synagoge diente das Wohnhaus der 1938/39 emigrierten jüdischen Familie Grünberg als Ersatzsynagoge und Kulturraum für die rasch schmelzende jüdische Gemeinde. Auch die jüdische Schule, mit zwei Klassen für die jüngeren und die älteren Kinder, war hier untergebracht. Etwa 40 Kinder, die die öffentlichen Schulen nicht mehr besuchen durften, wurden hier mit Sprachunterricht und handwerklichen Fächern auf die geplante Auswanderung (zumeist nach Palästina) vorbereitet. Nur wenige Monate nach dem Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion begann die systematische Deportation der Juden. Tausende wurden in Zügen aus Hamburg, Frankfurt und Bremen nach Minsk und Riga und später direkt in die Vernichtungslager transportiert. Im Vortrag wird die drangvolle Enge im ehemaligen Einfamilienhaus, das nun sieben Familien beherbergte, die angstvolle Lage der Bewohner und der um sich greifende Schrecken geschildert, als für November 1941 der Abtransport der Bremer Juden angekündigt wurde.
Vortrag vor Ort, in den Privaträumen der Referentin.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Die digitalen Angebote der Stadtbibliothek Bremen
Lernstudio im 2. OG, Zentralbibliothek Bremen (Am Wall 201)
Die Stadtbibliothek Bremen hält nicht nur viele physische Medien bereit, sondern verfügt auch über ein umfangreiches digitales Angebot, beispielsweise mit der „onleihe, über die unter anderem E-Books und Hörbücher entliehen werden können. Die Veranstaltung bietet einen Überblick und soll auch zum Ausprobieren anregen.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Auf dein Wohl“ — Neue literarische Texte über schmackhaftes Essen & genussvolles Trinken
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Werner Benecke, Schulleiter i. R.
Im Herbst 2021 fanden in dieser Literaturvortragsreihe zwei einander zugeordnete Veranstaltungen statt („Prost“ und „Mahlzeit“), die sich dem Aspekt Essen und Trinken als Thema für Literaten widmeten. In der Zwischenzeit haben sich — wenig überraschend — etliche neue oder bisher zu wenig beachtete Beispiele angefunden, so dass es geradezu folgerichtig zu einer inhaltlichen Fortsetzung kommt. Auch in diesem Vortrag kommen Autorinnen und Autoren mit ernsten, nachdenklichen, launigen, rätselhaften und auch amüsanten Ausführungen zu Wort. Das Spektrum reicht von Carl Zuckmayer über Bonnie Garmus bis zu Herbert Grönemeyer. Somit sollte ein bunter Reigen entstehen, der auch Appetit aufs Entdecken oder Wiederfinden macht und damit zum geschmackvollen Lesen anregt.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
You are not alone: Alters- und Pflegeeinsamkeit verhindern
AWO Bremen Geschäftsstelle (Auf den Häfen 30-32)
Alter kann einsam machen. Wer aus der Arbeitswelt ausscheidet, findet oft zunächst mal Genuss und viel Freizeit. Andere wiederum geraten in eine Aufgaben- und Sinnleere. Noch schwerer haben es Menschen in Pflegeverantwortung. Sie kümmern und sorgen sich um ihre Angehörigen und dabei gerät ihr eigenes Leben aufs Nebengleis. Mit Austritt aus dem Erwerbsleben schrumpft das soziale Umfeld.
Was tun gegen Alters- und Pflegeeinsamkeit? Das Netzwerk Selbsthilfe e.V. lädt ein zu Vortrag und Erfahrungsaustausch.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Gesichter der Ukraine“ — Flucht, Neubeginn und Hoffnung.
AWO Konferenzraum (AM Wall 179 - 180)
Film und Gespräch mit Antonina Demydova, Psychologin und Psychotherapeutin, Coachin & Filmschaffende
Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Dokumentarfilm von Antonina Demydova „Gesichter der Ukraine“ gezeigt, der 2023 in Deutschland entstand. Der Film begleitet ukrainische Geflüchtete und erzählt von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und ihrem Neuanfang fern der Heimat. Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Frau Demydova über die Entstehung des Films, die Situation ukrainischer Geflüchteter in Deutschland und die Bedeutung von Widerstand, Solidarität und Menschlichkeit in Zeiten des Krieges.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ernährungsmärchen und Einkaufsmythen – Was stimmt wirklich?
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
„Kaffee entwässert“, „dunkles Brot ist immer Vollkorn“ oder „Mineralwasser ist gesünder als Leitungswasser“ – rund um Ernährung und Einkauf kursieren zahlreiche Behauptungen. Doch was steckt wirklich dahinter? In diesem interaktiven Vortrag gehen wir bekannten Ernährungsmärchen auf den Grund.
Referentin: Bethel Yonas (Verbraucherzentrale Bremen)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Auf den Spuren des „Tatüü-Tataa“
Feuerwehr Bremen „Wache 1“ (Am Wandrahm 24)
Nach einem kleinen Film zur Einführung mit einem Einblick in die Geschichte und die Aufgaben der Feuerwehr, erhalten Sie Informationen über die Abläufe von Bremens größter Wache. Der Löschzug darf bestaunt werden und wird Ihnen in seiner Funktion nähergebracht. Feuerwehrleute erklären die Tagesabläufe auf der Wache. Bei einem Besuch in der Feuerwehr und Rettungsleitstelle erfahren Sie, an welcher Stelle die Notrufe ankommen und wie von dort die folgenden Schritte koordiniert werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ein Ort des Glaubens und der Gemeinschaft: Die Bremer Synagoge
Treffpunkt vor dem Haupteingang (Schwachhauser Heerstraße 117)
Die einzige Synagoge der Stadt Bremen liegt im Stadtteil Schwachhausen an der südlichen Straßenseite der Schwachhauser Heerstraße 117. Die Jüdische Gemeinde im Lande Bremen — Körperschaft des öffentlichen Rechts — ist mit etwa 800 Mitgliedern (Stand 2024) eine der größeren Gemeinden in Deutschland und bildet mit der kleinen Gemeinde in Bremerhaven den Landesverband Bremens. Im Rahmen dieser Führung besuchen Sie den zentralen Ort jüdischen Lebens in Bremen. Gezeigt werden die Synagoge selbst aber auch die verschiedenen Räumlichkeiten des Gemeindezentrums im gleichen Gebäude. Sie bekommen einen Einblick in die jüdische Religion sowie in das rege Gemeindeleben und die vielfältigen Angebote von unterschiedlichen Veranstaltungen über soziale Angebote für Gemeindemitglieder im Seniorenalter bis hin zur Kindertagesbetreuung.
Kosten: 2 Euro pro Person
Hinweis: Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit und nennen Sie beim Übermitteln Ihrer Anmeldewünsche ggf. die Namen der weiteren Personen (nutzen Sie bei der Online- Anmeldung dafür gerne das Feld „Bemerkungen“ im Warenkorb. Taschen und Rucksäcke werden ggf. vor der Führung kontrolliert.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Freundschafts-Speed-Dating 60plus
Krimibibliothek (2. Stockwerk), Zentralbibliothek (Am Wall 201)
Sie möchten neue Menschen kennenlernen? Und dabei Freude haben? Beim Freundschafts-Speed-Dating tauschen Sie sich in positiver und lockerer Atmosphäre mit wechselnden Personen über kurzweilige Themen aus – und lernen sich und ihr Gegenüber besser kennen.
P.S. Sie brauchen nichts vorzubereiten und mitzubringen.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Henri de Toulouse-Lautrec und „sein” Paris um 1900
na‘ – Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“ (Beim Ohlenhof 10)
Bildervortrag von Klaus Kirmis, Kulturhistoriker
Malerei und Plakatkunst, Bohème und Cabaret auf dem Montmartre um die Jahrhundertwende. Sie erwartet ein kunstgeschichtlicher Bilder-Vortrag über den französischen Maler und Grafiker Henri de Toulouse-Lautrec. Er wurde 1864 im südwestfranzösischen Albi in eines der ältesten Adelsgeschlechter Frankreichs geboren. Das Zeichentalent Toulouse-Lautrecs wurde bereits früh erkannt und gefördert. Nach Beinbrüchen in der Jugend zeitlebens verkrüppelt und kleinwüchsig, entwickelte er später als Künstler in Paris seinen plakativen Flächen und Linienstil. An Edgar Degas und japanischer Holzschnittkunst orientiert, reduzierte er mit klarer Umrissbetonung das Dargestellte auf die wesentlichen Formen. Seine motivischen Anregungen verdankt er dem Vergnügungs- und Halbweltleben auf dem Pariser Montmartre mit seinen typischen Lokalitäten, wie z. B. dem bekannten Moulin Rouge. Dieses farbenprächtige Bohème-Milieu schilderte er eindrucksvoll wie kein anderer. Daneben entnahm er seine Motive auch dem Treiben auf Rennplätzen, in Zirkusarenen und Kabaretts. Wegweisend war er besonders in der Entwicklung der Farblithographie und der modernen Plakatkunst. Das unregelmäßige Nachtleben und zunehmend auch Alkoholprobleme hinterließen starke Spuren, der Künstler starb 1901 erst 37-jährig.
Kosten: Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Winterlich-adventliches Beisammensein
Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)
Bei dieser Veranstaltung kommen wir in winterlich-adventlicher Stimmung zusammen. Bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck machen wir es uns gemütlich. Als kleiner inhaltlicher Beitrag stellt sich die Gruppe der aktiven Seniorinnen und Senioren Schwachhausen vor und blickt auf die geplanten Aktivitäten im nächsten Jahr.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Hosianna, altes Haus! Engel im Bremer Stadtbild
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag von Wilhelm Tacke, Pädagoge, Historiker & Autor
Engel und vergleichbare Schutzwesen sind seit der Antike bekannt und spielen in vielen Religionen eine große Rolle, so etwa im Christentum. Sie haben es bis heute geschafft, sich ihre Beliebtheit zu erhalten, obwohl sie ja eigentlich unsichtbar sind. Der Vortrag begibt sich auf die Suche nach Engeln im Bremer Stadtbild. Ihre Spuren findet man dort an und in vielen kirchlichen, aber auch an zahlreichen weltlichen Gebäuden. Eine ganze Reihe von ihnen wird im Vortrag vorgestellt und dazu kann man ganz nebenbei auch allerlei Wissenswertes über die Geschichte Bremens bzw. über die Häuser erfahren, die von Engeln beschützt werden.
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Städtische Galerie Bremen – Ausstellung „Raum – veränderliche Dichten“
Städtischen Galerie Bremen (Buntentorsteinweg 112)
Der Ausgangspunkt ist das Thema Raum. Ein Großteil der Arbeiten wird für die Ausstellung und den Raum in der Städtischen Galerie Bremen neu entstehen. Zwischen den elementar verbindenden und gleichzeitig konträren und unterschiedlichen Herangehensweisen an das Thema Raum wird ein facettenreiches Spannungsfeld konzipiert.
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Carl F. W. Borgward — Vom Blitzkarren zur Nobelkarosse — Teil 1 der Firmengeschichte
Nachbarschaftstreff Am Siek (Am Siek 43)
Vortrag von Hans-W. Ellerbrock, Dipl.-Ing., Fachautor für neuere Siedlungs- und Industriegeschichte
Begonnen hat der erst als „genialer Konstrukteur“ und später als „Bastler“ bezeichnete Firmenoligarch Carl F. W. Borgward schon 1919 als Teilhaber einer Reifenfabrik, die er dann 1921 in eine Kühlerfabrik als Zulieferer für die Autoindustrie in Alleinregie umwandelte. Nach der Entwicklung des legendären „Blitzkarren“, einem leichten dreirädrigen Transport- Fahrzeug für Handwerker, der mit mehreren tausend Exemplaren verkauft wurde, ging die Erfolgskurve des Unternehmens steil nach oben. Mit dem Eintritt des Kaufmanns Tecklenborg in die Leitung als Teilhaber und dem Zukauf der Bremer Karosseriefabrik im Jahre 1928 sowie der Übernahme der Hansa-Lloyd-Werke bis 1931 entstand dann einer der größten Bremer Betriebe. Ab jetzt firmierte das neue Werk in Hastedt unter Hansa-Lloyd- und Goliath-Werke Borgward & Tecklenburg oHG. Zu den bestaunten Produkten gehörten fortan die Modelle Hansa 1100, 1700 und 2300. In diesem Vortrag wird es aber auch um die interessante Persönlichkeit von Carl F. W. Borgward gehen.
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Borgward — Wehrwirtschaftsführer mit Bundesverdienstkreuz — Teil 2 der Firmengeschichte
Nachbarschaftstreff Am Siek (Am Siek 43)
Vortrag von Hans-W. Ellerbrock, Dipl.-Ing., Fachautor für neuere Siedlungs- und Industriegeschichte
Ab 1934 sollte sich in Hastedt Grundlegendes ändern. Nachdem der Teilhaber Tecklenburg ausgeschieden war, konnte Carl F. W. Borgward allein entscheiden. Sein Hausarchitekt Lodders bekam den Auftrag zum Bau eines modernen Werksgebäudes in Hastedt und nach dessen Fertigstellung wurde das neue Werk in Sebaldsbrück mit einer beeindruckenden Größe in Angriff genommen. Nun erging es dem „Gefolgschaftsführer“ wie allen anderen Fabrikanten. Mehr oder minder freiwillig begann er mit der Konstruktion und dem Bau von Kriegsfahrzeugen für die spätere Eroberung und Vernichtung von Polen und der UdSSR. Weil das Werk als vorbildlich angesehen wurde, ernannte man Borgward zum Wehrwirtschaftsführer, verbunden mit dem Eintritt in die NSDAP. Nach Kriegsende dann Lagerhaft und Einstufung als harmloser Mitläufer. 1949 beginnt das dritte und letzte Kapitel der Borgward-Story … bis dann 1960 der Konkurs der Firma kam. Die drei genannten Firmenepochen sollen in diesem Vortrag kritisch beleuchtet werden.
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Weihnachtsfeier des „roten Fadens“
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Zum Einstimmen auf die Weihnachtstage und zum Ausklang des Jahres wollen wir in gemütlicher und geselliger Stimmung zusammenkommen. Bei Kaffee, Tee und Keksen soll es vor allem besinnlich und entspannt zugehen.
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Bildung im Alter
Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)
In dieser Veranstaltung des Projektmitarbeiters Lukas Matzner wollen wir uns mit Bildung und Lernen im Alter auseinandersetzen. Was bringt Lernen im Alter und wie gelingt es? Was kann dem Lernen im Wege stehen und wie kann man sich motivieren? Neben theoretischen Grundlagen werden auch gute Beispiele für Bildung und Lernen im Alter vorgestellt.
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Anfänge der Renaissance
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Manfred Janssen, Kulturhistoriker
Stellt man die Frage nach dem Beginn der Renaissance an ein KI-Tool, so erhält man als Antwort: 1350. Diese Antwort ist zwar aussagekräftiger als die „42“ von Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis“, Antwort auf die letzte aller Fragen), aber auch nur begrenzt hilfreich. Geprägt wurde der Begriff Renaissance in der Mitte des 16. Jahrhunderts von Giorgio Vasari und bezog sich ursprünglich auf die Wiederentdeckung der antiken Kunst Roms und Griechenlands. Heute fassen wir diese Bezeichnung viel weiter. Mit ihr verbunden sind nicht nur Werke der Kunst, auch Literatur, Philosoph, Wissenschaft und soziokulturelle Veränderungen werden damit attribuiert. Damit wird deutlich, dass kein einzelner Anfangsmoment definiert werden kann. Als Wurzeln sind der sich entwickelnde Humanismus, die Herausbildung des Empirismus als wissenschaftliche Methode und die politischen Veränderungen durch die Herausbildung der Stadtstaaten in Mittelitalien anzusehen. Sie reichen weiter zurück als 1350. Der Vortrag versucht beispielhaft zu zeigen, wie sich in den Werken aus der Zeit ab etwa 1250 die Umwälzungen widerspiegeln. Wesentliche Innovationen für die Erweiterung des künstlerischen Schaffens sind die Ausgestaltung eines Bildraumes, die Individualisierung der Menschendarstellung und die Abbildungstreue realer Objekte.
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Inklusion für alle Kinder – ist sie möglich?
Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)
Vortrag von Dr. Annette Heinbokel, Dipl. Päd., Lehrerin i. R. und Fachfrau für Hochbegabung
Inklusion von Kindern, die sehr vom Durchschnitt abweichen, ist in allen Bundesländern ein wichtiges Thema und ein wünschenswertes Ziel. Manche haben Legasthenie, sie können im Autismus-Spektrum sein oder den Unterricht so stören, dass die übrigen Kinder nicht lernen können. Andere können noch kaum Deutsch. Je nachdem wie viele dieser Kinder es in einer Klasse gibt und wie intensiv die Probleme sind, stehen Lehrkräfte vor erheblichen Herausforderungen. Ich unterrichtete an Orientierungsstufen in Niedersachsen, bis sie 2004 geschlossen wurden. In diesen Jahrgängen lernten noch alle Kinder zusammen. Innere Differenzierung kann bedeuten, ihnen passende Aufgaben zu geben. Eine andere wichtige Möglichkeit ist, alle Kinder möglichst früh möglichst selbständig zu machen. Besonders begabte und motivierte Kinder werden häufig übersehen. Sie brauchen keine Wiederholungen und können bereits, was andere noch lernen müssen. Das kann zu „tödlicher Langeweile“ führen, und dazu, dass sie den Unterricht stören.
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Ikonen aus Russland und dem Abendland und ihre wechselseitigen Beeinflussungen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179 - 180)
Vortrag und Ausstellung von Dr. Thomas Meyer-Bohe, Architekt i. R.
Das Erhabene in Einfachheit und Schlichtheit darzustellen und eine Form für die Grenzbereiche des Glaubens „Beherrschung, Bedrohung, Beschützung“ zu finden — darum geht es bei dem heutigen Vortrag. Ikonen stehen bei uns für Orthodoxie und Ostkirche, maßgebend für Russland, aber auch für Griechenland, Konstantinopel, Sinai. Aber nicht nur dort, sondern auch im westlichen Abendland, besonders in der katholischen Kirche, haben Ikonen ihren eigenen Platz. Das Thema berührt Fragen der Theologie, der Kunstgeschichte und Architektur, der Philosophie und vieler anderer Wissenschaften. Es ist ein Thema von Leben und Ewigkeit, von Gott und den Menschen und dieses unermessliche Grundthema wird uns Menschen immer bewegen. Ikonen werden verehrt, nicht angebetet. Ikonen haben sogar die moderne Malerei maßgebend beeinflusst und in der Cuzko-Schule (Peru) einen südamerikanischen Ableger. Der populärwissenschaftliche Vortrag informiert über die Wortherkunft, die Geschichte und die Wanderungen der Ikonen, über ihre Gestaltungsmerkmale, die dahinterstehende Theologie und die unterschiedlichen handwerklichen Techniken. Das Thema ist eingebettet in die grundsätzliche Kernfrage nach den gegenseitigen Beeinflussungen der Nachbarn Russland und Europa. Der Vortrag wird begleitet durch eine umfangreiche Ausstellung.
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Staunen – Die Fähigkeit, sich berühren zu lassen
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Staunen ist weit mehr als ein schöner Moment. Studien zeigen, dass Erfahrungen von Ehrfurcht und Staunen Stress reduzieren, Verbundenheit stärken und den Blick auf das Wesentliche lenken können. Wir gehen der Frage nach, wie wir diese oft vergessene Haltung im Alltag wiederfinden.
Im offenen Treff gibt es einen Impulsvortrag aus dem Bereich der Positiven Psychologie und im Anschluss einen Austausch zum Thema.
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Was macht eigentlich — die Bremer Verbraucherzentrale?
AWO Konferenzraum (AM Wall 179 - 180)
Vortrag von Marcus Wewer, Vorstand Verbraucherzentrale Bremen
Die Verbraucherzentrale Bremen setzt sich für die Verbraucherrechte der Menschen aus Bremen und Bremerhaven ein. Durch verlässliche Informationen und unabhängige Beratungen trägt sie zu informierten Entscheidungen bei. Mit Abmahnungen geht sie gegen unzulässige Vertragsklauseln und irreführende Werbung vor; auf politischer Ebene handelt sie als verbraucherpolitische Interessenvertretung. Die Mitarbeitenden ordnen Themen und Entwicklungen in den Medien ein und tragen durch gezielte Verbraucherbildung an Schulen dazu bei, dass Schüler*innen kritische Verbraucher*innen werden. Der Vorstand Marcus Wewer nimmt Sie mit durch die täglichen Herausforderungen und aktuellen Themen des Verbraucherschutzes.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Carmen
Theater Bremen — Großes Haus
Don José gibt für Carmen seine bürgerliche Existenz auf, wird zum Outcast. Wie ein Pfeil hat sie ihn getroffen, die Blume, die Carmen ihm zwischen die Augen geworfen hat. Er kommt nicht los von dieser Frau, die nach ihren eigenen Regeln lebt und liebt, leidenschaftlich, sinnlich, konsequent bis in den Tod. Denn wie sollte Carmen in einer patriarchal organisierten Gesellschaft überleben – so ungezügelt, so widerständig wie sie ist? Georges Bizets „Versuch über die freie Liebe“ ist nicht nur das Drama einer mythisch gewordenen weiblichen Projektionsfigur, sondern ein Reservoir unvergänglicher Opernhits und ein Werk aus dem Geiste des Volkstheaters — nahbar, direkt und unmittelbar. An diese Tradition möchte Regisseurin Emily Hehl anschließen, unterstützt von einer Gruppe Bremerinnen, die als vielgestaltige Stimmen der Stadt Carmens Charakter komplettieren wird.
Kosten: 25, 22,50 oder 19,50 Euro pro Person (Zahlung per Überweisung ca. 4 Wochen vorher. Die Aufforderung dazu erhalten Sie per Mail bzw. telefonisch.)
Treffpunkt: auf dem Goetheplatz zur Kartenübergabe zwischen 17.45 und 18.15 Uhr Hinweis In französischer Sprache mit deutschen Obertiteln.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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