Veranstaltungen
Der AWO Bremen Veranstaltungskalender
Historisches Museum Bremerhaven
Dieser Ausflug führt in das Historische Museum Bremerhaven, in welchem wir im Rahmen einer 90-minütigen Führung sowohl einen kurzen Einblick in die Stadtgeschichte von Bremerhaven erhalten.
Treffpunkt: wird bei Teilnahmebestätigung bekanntgegeben
Uhrzeit: vormittags, genaue Uhrzeit wird bei Teilnahmebestätigung bekanntgegeben
Austausch über Kultur
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Diese Veranstaltung ist angelehnt an das Format „Austausch über Bücher“, öffent jedoch den Blick über die Literatur hinaus. Jede Person stellt ein kulturelles Werk oder eine kulturelle Aktivität vor. Dies kann ein Film, ein Lied, ein Album, eine Künstlerin, eine aktuelle Ausstellung oder auch vieles anderes sein. Sofern praktikabel, kann eine „Kostprobe“ geteilt werden, z.B. das Abspielen eines Liedes. Hierzu wird es im Vorfeld weitere Informationen geben.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Balance finden
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
In diesem zweiteiligen Kurs werden mit leichten Übungen das Körperbewusstsein und die innere und äußere Balance gestärkt. Übungen im Stehen und Sitzen unterstützen dabei, sich aufzurichten und Atem zu schöpfen. Ratsam sind bequeme Kleidung und flache Schuhe.
Kursleitung: Waltraud Ahrens
Zweiter Termin 24.04.2026
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Baumscheiben bepflanzen: Gestalten Sie öffentliches Grün
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Baumscheiben sind die meist unbepflanzten Flächen rund um Straßenbäume. Sie wirken oft kahl und trist, bieten aber großes Potenzial für mehr Grün in der Stadt und für gemeinschaftliches Engagement. Für viele dieser Flächen kann eine private Pflege übernommen werden. In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie sich beteiligen können, lernen Mitstreiter*innen kennen und erhalten praktische Tipps zur Bepflanzung sowie zur Gestaltung. Vielleicht gibt es in Ihrer Straße bereits eine Baumscheibe, die Sie begrünen möchten, aber deren Pflege Sie nicht allein übernehmen wollen. Oder Sie haben Freude am Gärtnern und suchen noch eine Baumscheibe sowie ein kleines Team – dann sind Sie in diesem Seminar genau richtig. Bringen Sie gerne Fotos von möglichen Baumscheiben mit.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Entsolidarisierung und Einsamkeit – Was hilft gegen den abnehmenden Zusammenhalt?
Nach dem Motto „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“ zeigen sich in der Gesellschaft Tendenzen zu Entsolidarisierung und Vereinsamung. Dieser Vortrag des Projektmitarbeiters Lukas Matzner befasst sich mit Ursachen und Folgen einer immer individuelleren Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist und den Zusammenhalt zu verlieren droht. Doch muss die Entwicklung so weiter gehen? An die Analyse anschließend, sollen Ideen zur Stärkung des Zusammenhaltes diskutiert werden: Wie kommen Menschen trotz sozialer, finanzieller, geografischer, kultureller und generationeller Unterschiede zusammen?
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Ostertreff
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Einige Tage vor Ostern wollen wir in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen und uns gemeinsam auf die Ostertage einstimmen. Der Termin soll vor allem zum gemeinsamen Austausch genutzt werden. Es können auch Ideen für das weitere Projekt angesprochen werden. Für Kaffee und Kuchen wird gesorgt.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Boule im Bürgerpark
Boulebahnen im Bürgerpark
Zum Boule-Spiel trifft sich regelmäßig eine feste Gruppe am Donnerstag. Interessierte mit Vorkenntnissen können sich melden, wir vermitteln den Kontakt. Einstieg jederzeit möglich, denn es wird ganzjährig gespielt.
Kontakt: E-Mail: schreiben Sie uns oder telefonisch unter 0421-40887713 oder 0421-40887714
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Klimawandel und gesundheitliche Risiken im Alter
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Marijana Toben, Mitarbeiterin bei der Bremer Umwelt Beratung e. V., Schwerpunkt Klimawandelanpassung
Von den Folgen des Klimawandels sind alle Menschen betroffen, doch einige Gruppen spüren sie deutlich stärker als andere. Extremwetterereignisse gefährden besonders ältere Menschen. Insbesondere extreme Hitze stellt für sie eine große Belastung dar. Dies trifft vor allem auf ältere Menschen zu, die in dicht bebauten Stadtgebieten leben, in denen sich die Hitze staut und die auch nachts kaum abkühlen. Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in das Thema Klimaanpassung und zeigt konkrete Maßnahmen, mit denen sich ältere Menschen besser auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereiten können.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Boule im Bürgerpark
Boulebahnen im Bürgerpark
Zum Boule-Spiel trifft sich regelmäßig eine feste Gruppe am Donnerstag. Interessierte mit Vorkenntnissen können sich melden, wir vermitteln den Kontakt. Einstieg jederzeit möglich, denn es wird ganzjährig gespielt.
Kontakt: E-Mail: schreiben Sie uns oder telefonisch unter 0421-40887713 oder 0421-40887714
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Kulturwanderung durch die nördliche Innenstadt
Treffpunkt: „Schweinegruppe in der Sögestraße“
Dieser Spaziergang durch die Bremer Innenstadt führt uns zu bedeutenden Plätzen und Orten im Umfeld des Bremer Hauptbahnhofs. Beginnend am Wall geht es zunächst zur Wallmühle. Danach geht es weiter zum Loriotdenkmal. Es folgen der Hillmannplatz sowie das Überseemuseum. Mit einem Zwischenstopp am Hauptbahnhof geht es zum Hollersee am Parkhotel und zum Kreuzstein, bevor die Route am Anti-Kolonialdenkmal (Elefant) endet.
Treffpunkt: „Schweinegruppe in der Sögestraße“
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Mensch, ärgere dich nicht“ — Literarisches über das Spielen
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Werner Benecke, Schulleiter (pensioniert)
Der römische Satiriker Juvenal bezeichnete „panem et circenses“ (Brot und Spiele) als wesentliche Instrumente in der politischen Strategie der Kaiser seiner Zeit, um das Volk zufrieden und ruhig zu halten. Mit seinem 1938 erschienen Werk prägte der niederländische Historiker Johan Huizinga den Begriff „homo ludens“ (der spielende Mensch), er definiert den Menschen als spielendes Wesen. In beiden Begrifflichkeiten wird die immense Bedeutung des Spielens für die menschliche Entfaltung und auch die verschiedenster Spielformen deutlich. Es gibt zahlreiche Zitate von Philosophen, Historikern und eben auch Dichtern, die diese Einschätzung kommentieren und ergänzen. In diesem Referat werden Beispiele angeführt, besonders Romane (z. B. „Der Spieler“), Novellen („Schachnovelle“) oder Gedichte und Lieder. Figuren aus verschiedenen Werken, die eine besondere Beziehung zum Spielen haben (etwa Oskar Matzerath, „Die Blechtrommel“), kommen hinzu. Auch die Gegenwartsliteratur wird zitiert werden, dabei ist besonders spannend, dass sowohl das Thema Veränderungen unterworfen ist (etwa durch moderne Medien) als auch die Formgestaltung der Texte selbst. Hier finden sich dann Spiele wieder, die beschrieben und kommentiert werden, mal kritisch (besonders was die Akteure angeht), mal humoristisch aufbereitet.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Die 70iger und 80iger Jahre
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Die 70er und 80er Jahre waren geprägt von starken Veränderungen und Umbrüchen. Mit Quizfragen wollen wir uns in diese bunte und manchmal wilde Zeit zurückversetzen. Wie gut kennen Sie diese Jahrzehnte (noch)?
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Austausch über Bücher
AWO Am Wall: Bitte warten sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt (Am Wall 179/180)
Die Idee der Veranstaltung ist, dass jede Person ein Buch vorstellt, welches sie weiterempfiehlt. Daraus können spannende Diskussionen entstehen.
Bitte warten Sie im Eingangsbereich. Die Veranstaltung findet in einem internen Besprechungsraum statt.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Auf dem Hof der Familie Kaisen
Treffpunkt: Rethfeldsfleet 9
Führung
Die Wilhelm und Helene Kaisen gewidmete Dokumentationsstätte befindet sich auf einer ehemaligen Siedlerstelle. Die Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung hat sich zur Aufgabe gestellt, das Andenken an das Wirken und die Leistungen von Wilhelm Kaisen und seiner Ehefrau Helene für die Freie Hansestadt Bremen und deren Bürgerinnen und Bürger für die Nachwelt zu sichern. An diesem Tag können das Original-Wohnhaus, die Scheune und das Gewächshaus besichtigt werden. Gebäude und Gartenanlagen waren Wohnort und landwirtschaftliches Anwesen zugleich. Familie Kaisen verbrachte hier den Großteil ihres Lebens. Wilhelm Kaisen hatte die Siedlerstelle 1933 erworben, nachdem er durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten von seinem Amt zurückgetreten und aus der Untersuchungshaft entlassen war. In Eigenarbeit baute er ein bescheidenes Siedlungshaus, bestellte seinen Acker, versorgte sein Vieh — und behielt diese Lebensweise auch nach 1945 als Bürgermeister und Präsident des Senats bei. Dem familiären Erbe verpflichtet, beschlossen seine Nachfahren das gesamte Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Kulturwanderung über den Osterholzer Friedhof mit Besichtigung der Hauptkapelle
Haupteingang an der Osterholzer Heerstraße
Der Osterholzer Friedhof ist nicht nur der größte, sondern auch einer der bedeutendsten Friedhöfe in Bremen. Eröffnet wurde er im Jahr 1920. Damals sollte er als kommunaler Zentralfriedhof dienen. Die Führung wird ehrenamtlich durchgeführt und verspricht interessante Einblicke in diesen besonderen Bremer Ort.
Treffpunkt: Haupteingang an der Osterholzer Heerstraße
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Fake News
Bremische Landesmedienanstalt (Richtweg 14, 28195 Bremen )
Das Internet macht’s möglich: Stets können Nachrichten und Informationen aus verschiedensten Quellen abgerufen werden. Aber diese Informationsvielfalt hat auch Schattenseiten. Längst nicht alles, was im Netz steht, ist auch wahr. Menschen, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen sind, fällt es manchmal etwas schwerer, falsche Meldungen zu erkennen. Die brema bietet deshalb Fake News Vorträge speziell für Senior:innen an. In der Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden alles Wichtige rund um Fake News und ihre Gefahren – ganz praktisch anhand von realen Beispielen.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Knoops Park: Töchterresidenzen & Haus Lesmona
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm (Auf dem Hohen Ufer 35)
Führung
Der Knoops Park liegt im Ortsteil St. Magnus in Bremen-Nord, zwischen der Bahnstrecke Bremen/ Vegesack (Bhf. St. Magnus) und der Lesum. Er ist circa 60 Hektar groß und steht unter Landschafts- und Denkmalschutz. Ludwig Baron Knoop ließ sich hier 1870 einen schloss-ähnlichen Landsitz erbauen, nachdem er in Russland als Kaufmann und Industrieller zu Wohlstand gekommen war. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der Baron weitere Grundstücke in unmittelbarer Nähe seines Schlosses „Mühlenthal“ für seine Töchter und Schwiegersöhne George Albrecht, Georg Wolde und Wilhelm Kulenkampff. So entstanden die sogenannten Töchterresidenzen Albrechtsburg, Haus Schotteck und Haus Kränholm. Das Haus Kränholm, ursprünglich nördlich der Bahn erbaut, musste der Schnellstraße (heute A 270) weichen, konnte in Knoops Park wieder aufgebaut werden und ist heute ein Ort für „Kunst, Kultur und Kulinarik“. Das Haus Lesmona ist als Ort der Burg der Lesumer Grafen (Gräfin Emma) und durch den Briefroman von Magdalene Melchers: „Sommer in Lesmona“ bekannt.
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35
Hinweis: Die Gästeführung übernimmt Christof Steuer, Vorsitzender des Fördervereins Knoops Park e.V. Sie dauert circa 90 Minuten und ist nicht vollständig barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Mein Bremen – zuhause in der Neustadt
Der Treffpunkt ist am Neuen Markt 14
Diesmal ist die Neustadt unser Ziel. Unser Rundgang bietet einen kompakten Einblick in das soziale Miteinander der Neustadt – dort, wo Nachbarschaft, Kultur und Alltag ganz selbstverständlich ineinandergreifen. Gemeinsam schauen wir auf ausgewählte Spots rund um die Alte Neustadt, den Neuen Markt und das Fahrradmodellquartier. Wir streifen kulturelle und grüne Orte, bewegen uns durch studentisch geprägte Ecken und werfen einen Blick darauf, wie unterschiedliche Initiativen und Angebote das Zusammenleben vor Ort stärken.
Ort: Der Treffpunkt ist am Neuen Markt 14, 28199 Bremen
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Auftaktveranstaltung der "Uni der 3. Generation": „Älter werden in dieser Zeit“
Wall-Saal der Zentralbibliothek Bremen (Am Wall 201)
Grußworte:
Sarah Ryglewski, Präsidentin der AWO Bremen
Prof. Dr. Rudolf Hickel, Schirmherr „Universität der 3. Generation“
Vortrag:
Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales a.D., Vizekanzler a.D., ehemaliger Parteivorsitzender der SPD und ehemaliger Vorsitzender der BAGSO
Zum Semesterauftakt 2026 der „Uni der 3. Generation“ erwartet Sie ein inspirierender und unterhaltsamer Vortrag von Franz Müntefering. Seine jahrzehntelange Erfahrung auf der politischen Bühne und seine Funktion als langjähriger Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ermöglichen ihm einen vielseitigen Blick auf das „Älterwerden“. Diesen teilt er im Rahmen dieses Vortrags gerne mit Ihnen. Finden Sie an diesem Nachmittag heraus, was sich hinter Franz Münteferings Konzept der „drei L“ verbirgt und lassen Sie sich zum Beispiel von seinem Buchtitel „Nimm das Leben, wie es ist. Aber lass es nicht so.“ (2024) dazu anregen über Ihr eigenes Leben im Ruhestand nachzudenken. Auch der Frage, wie sich ein wohlverdienter Ruhestand in Zeiten von politischen, sozialen und ökologischen Krisen positiv gestalten lässt, soll nachgegangen werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Boule im Bürgerpark
Boulebahnen im Bürgerpark
Zum Boule-Spiel trifft sich regelmäßig eine feste Gruppe am Donnerstag. Interessierte mit Vorkenntnissen können sich melden, wir vermitteln den Kontakt. Einstieg jederzeit möglich, denn es wird ganzjährig gespielt.
Kontakt: E-Mail: schreiben Sie uns oder telefonisch unter 0421-40887713 oder 0421-40887714
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Inside Namibia — Im Land der Jäger und Sammler
Begegnungszentrum „Sparer Dank“ (Biermannstraße 15)
Vortrag von Wolfgang Brune, Afrikareisender und Autor
Der Dozent lädt Sie ein zu einem visuellen Abenteuer: Mit atemberaubenden Bildern und aufregenden Tiervideos nimmt er Sie mit in die Weite Namibias — von endlosen Grasebenen über geheimnisvolle Sandpisten bis zu den stillen Wasserstellen, an denen Wildtiere auftauchen. Erleben Sie die Magie des Kalahari-Himmels, spüren Sie den Staub der Pisten und hören Sie die Geräusche der Natur, während wir zusammen in die faszinierende Tierwelt eintauchen. Im zweiten Teil erzählt Wolfgang Brune von seiner Reise zu den San – der ursprünglichen Bevölkerung des südlichen Afrikas: Der Start ist in Den/ui, der ersten Anlaufstelle im Nyae Nyae, Sie lernen die Menschen dort kennen und erfahren, wie das Leben zwischen Tradition und Moderne aussieht — vom Schlafen unter freiem Himmel bis zu den sandigen, nur mit einem Geländewagen befahrbaren Wegen. Vorgestellt wird auch Ou Cwi, der Headman und erfahrenen Spurenleser, dessen Können in der Jagd- und Fährtenkunst beeindruckt und Einblicke in alte Techniken wie Pfeil- und Giftherstellung gibt. Außerdem zeigt der Dozent Beispiele gelungener, partnerschaftlicher Projekte wie das !Nhoma San Village, die authentischen Begegnungen zwischen Gästen und Ju/’hoansi möglich machen. Dieser Bildervortrag verbindet Natur-, Kultur- und Reiseerlebnis mit direkter, persönlicher Erzählung und beeindruckendem Bildmaterial.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Wie möchte ich wohnen?
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
In diesem interaktiven Seminar gibt es praktische Anregungen rund um die Themen Aufräumen, Ausmisten und Wohnräume gestalten. Im Laufe des Lebens ändern sich die Bedürfnisse und manchmal hinkt der Lebensraum hinterher. Mit etwas Inspiration und Austausch findet sich garantiert eine Antwort auf die Frage: Wo fange ich an und was gehört jetzt in mein Leben?
Referentin: Waltraud Ahrens
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Freundschafts-Speed-Dating 60plus
Sparer Dank (Biermannstraße 15)
Sie möchten neue Menschen kennenlernen? Und dabei Freude haben? Beim Freundschafts-Speed-Dating tauschen Sie sich in positiver und lockerer Atmosphäre mit wechselnden Personen über kurzweilige Themen aus – und lernen sich und ihr Gegenüber besser kennen.
P.S. Sie brauchen nichts vorzubereiten und mitzubringen.
In Kooperation mit der Seniorenvertretung.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Kulturwanderung „Denkmal Mann“
Loriot Denkmal/Loriot Platz
Denkmäler prägen unser Stadtbild. Ihre künstlerische Bedeutung und auch ihre Erinnerungsfunktion bleiben dem Blick im Vorbeieilen meist verborgen. Auf einem abwechslungsreichen Spaziergang lernt man und frau unsere Innenstadt noch besser kennen.
Treffpunkt: Loriot Denkmal/Loriot Platz
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Bleibt alles anders: Der Tod gehört zum Leben – Die Hospizhilfe Bremen e.V. stellt sich vor
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
In dieser Veranstaltung stellen Astrid Helmers und Andrea Hopfenblatt, Koordinatorinnen der Hospizhilfe Bermen e.V., die vielseitige Arbeit der Hospizhilfe vor. Ebenso geben sie Einblicke in den Umgang zum Thema Trauer und die Angebote der Hospizhilfe.
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Stadtteilspaziergang Schwachhausen: Bürgerpark
Treffpunkt: Am Stern/Ecke Parkstraße
Bei diesem Spaziergang gibt es Geschichten, Historisches und Wissenswertem aus alter und neuer Zeit.
Treffpunkt: Am Stern/Ecke Parkstraße
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Paul Cézanne — Ein Eigenbrötler als Pionier der modernen Malerei
na‘ – Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“ (Beim Ohlenhof 10)
Vortrag von Klaus Kirmis, Kulturhistoriker
Paul Cézanne (1839 – 1906) zählt neben Vincent van Gogh, Paul Gauguin und Henri de Toulouse-Lautrec zu den Wegbereitern der modernen Kunst. In Aix-en-Provence geboren und in wohlhabenden Verhältnissen aufgewachsen, ging er als junger Mann nach Paris, wo seine Versuche, an der Ecole des Beaux-Arts aufgenommen zu werden, zwar scheiterten, er aber Pissarro, Renoir, Sisley und Manet kennenlernte. Im Louvre entdeckte er die alten Meister, in der Umgebung von Paris arbeitete er mit impressionistischen Malerkollegen zusammen. Verkannt, verspottet und verhöhnt ging er schließlich zutiefst enttäuscht in seine provenzalische Heimat zurück, wo er in Aix bis zu seinem Lebensende als menschenscheuer Eigenbrötler arbeitete. Hier malte er immer wieder die gleichen Sujets, er schuf Badende, Stillleben, Porträts seiner Frau und seines Gärtners und unzählige Versionen seines Lieblingsberges Montagne Sainte-Victoire. Einige dieser Werke blieben bewusst unvollendet, einige davon im Sinne von nicht-fertiggestellten Werken, was zu seiner Zeit absolut revolutionär war. Dieser kunstgeschichtliche Bildervortrag stellt Leben, Zeit und Werk des bedeutenden Begründers der Malerei der Klassischen Moderne vor.
Kosten: Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Boule im Bürgerpark
Boulebahnen im Bürgerpark
Zum Boule-Spiel trifft sich regelmäßig eine feste Gruppe am Donnerstag. Interessierte mit Vorkenntnissen können sich melden, wir vermitteln den Kontakt. Einstieg jederzeit möglich, denn es wird ganzjährig gespielt.
Kontakt: E-Mail: schreiben Sie uns oder telefonisch unter 0421-40887713 oder 0421-40887714
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Strandleben und Natur pur: Rügen ohne Auto entdecken
Nachbarschaftstreff Am Vahrer See (Berliner Freiheit 9c)
Bildervortrag von Wilhelm Koch, Fahrradtourenexperte
Traumhafte Sandstrände, Kreidefelsen, Steilufer, ausgedehnte Buchenwälder und weite Boddenlandschaften finden wir in diesem Maße nur auf Rügen, Deutschlands größter Insel. Ausgeprägtes Strandleben und Natur pur sind auf Rügen kein Widerspruch: Nicht selten liegen nur wenige Hundert Meter zwischen Strand und schattigem Buchenwald — ideal für ruhebedürftige Badegäste. Man trifft auf Wanderer und Radfahrer, die die abwechslungsreiche Landschaft genießen und bei Bedarf auch ein erfrischendes Bad in der Ostsee nehmen. Über 800 km Rad- und Wanderwege sind als solche ausgewiesen — nicht selten sind es küstennahe Pfade mit endlosem Meerblick.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Stadtteilrundgang Findorff — Garantiert (k)ein Dorf
Treffpunkt: Am Haupteingang des Schlachthofs (Findorffstraße 51)
Führung
Findorff ist ein grüner Stadtteil mit vielfältiger Geschichte: noch heute zeugen Torfkanal und Torfhafen davon, dass Findorff lange Zeit die Versorgungsader der Stadt Bremen mit dem Brennmaterial Torf war. Bis zur Wandlung des landwirtschaftlich geprägten Gebiets in einen quirligen Stadtteil sollte viel Zeit vergehen. Wir entdecken auf diesem Stadtteil-Rundgang beeindruckende Architektur, lebhafte Plätze und die versteckten Schätze, die Findorff zu bieten hat. Neben der bewegten Vergangenheit erzählen wir auch von aktuellen Angeboten, die den Stadtteil ausmachen — den Wochenmarkt, das Kulturzentrum Schlachthof und die Bremer Bürgerweide.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Balance finden - zweiter Termin
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
In diesem zweiteiligen Kurs werden mit leichten Übungen das Körperbewusstsein und die innere und äußere Balance gestärkt. Übungen im Stehen und Sitzen unterstützen dabei, sich aufzurichten und Atem zu schöpfen. Ratsam sind bequeme Kleidung und flache Schuhe.
Kursleitung: Waltraud Ahrens
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Geheimnisvolle Böttcherstraße
Treffpunkt: beim Glockenspiel in der Böttcherstraße
Führung
Auf den Spuren der nordischen, griechischen und ägyptischen Mythologie. Was haben Platon, eine „grausame Werbung“ und Ägypten mit der Böttcherstraße zu tun? Diese Straße steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Es erwartet Sie ein spannender Rundgang, mit einer kleinen kulinarischen Überraschung.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Nahrungsergänzungsmittel – Sinn oder Unsinn?
Sparer Dank, Seniorenvertretung (Kulenkampffallee 142a)
Nahrungsergänzungsmittel sind ein riesiges Geschäft und bieten für jedes vermeintliche Problem eine Lösung an. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Nahrungsergänzungsmittel rechtlich einzuordnen sind, was hinter den Werbeversprechen wirklich steckt und für wen und wann die Einnahme sinnvoll sein kann.
Vortrag in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bremen e.V.
Referentin: Gertraud Huisinga
Anmeldung: Bitte melden Sie sich digital für die gewünschten Veranstaltungen an unter https://www.anmeldungen-rf.awo-bremen.de
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Was macht eigentlich — die GENO?
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Rolf Schlüter, stellvertretender Leiter der Unternehmenskommunikation der GENO
Die GENO (Gesundheit Nord — Klinikverbund Bremen gGmbH) ist der kommunale Klinikverbund in Bremen: Vier große Krankenhäuser, 58 Fachkliniken, rund 2.800 Betten und über 8.000 Mitarbeiter*innen. Die Gesundheit Nord ist deutschlandweit einer der größten kommunalen Klinikkonzerne. Der Klinikverbund, zu dem das Klinikum Bremen-Mitte, das Klinikum Bremen-Nord, das Klinikum Bremen-Ost und das Klinikum Links der Weser gehören, hält in Bremen einen Marktanteil von ca. 60 Prozent. Fast 100.000 stationäre Patienten werden in den Krankenhäusern der Gesundheit Nord jedes Jahr behandelt. Die Veranstaltung gibt den Teilnehmenden einen Einblick in die täglichen Herausforderungen, vor denen die Kliniken stehen, und erläutert die wichtige Rolle, die der kommunale Klinikverbund in der Region spielt.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Knoops Park: Töchterresidenzen & Haus Lesmona
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm (Auf dem Hohen Ufer 35)
Führung
Der Knoops Park liegt im Ortsteil St. Magnus in Bremen-Nord, zwischen der Bahnstrecke Bremen/ Vegesack (Bhf. St. Magnus) und der Lesum. Er ist circa 60 Hektar groß und steht unter Landschafts- und Denkmalschutz. Ludwig Baron Knoop ließ sich hier 1870 einen schloss-ähnlichen Landsitz erbauen, nachdem er in Russland als Kaufmann und Industrieller zu Wohlstand gekommen war. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der Baron weitere Grundstücke in unmittelbarer Nähe seines Schlosses „Mühlenthal“ für seine Töchter und Schwiegersöhne George Albrecht, Georg Wolde und Wilhelm Kulenkampff. So entstanden die sogenannten Töchterresidenzen Albrechtsburg, Haus Schotteck und Haus Kränholm. Das Haus Kränholm, ursprünglich nördlich der Bahn erbaut, musste der Schnellstraße (heute A 270) weichen, konnte in Knoops Park wieder aufgebaut werden und ist heute ein Ort für „Kunst, Kultur und Kulinarik“. Das Haus Lesmona ist als Ort der Burg der Lesumer Grafen (Gräfin Emma) und durch den Briefroman von Magdalene Melchers: „Sommer in Lesmona“ bekannt.
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35
Hinweis: Die Gästeführung übernimmt Christof Steuer, Vorsitzender des Fördervereins Knoops Park e.V. Sie dauert circa 90 Minuten und ist nicht vollständig barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Gespräch über Migration - eine Ängstedebatte?
na‘ – Nachbarschaftshaus „Helene Kaisen“ (Beim Ohlenhof 10)
Gespräch mit Friedrich Scherrer (Pastor i. R.) und Lars Ackermann, Geschäftsführer „Zuflucht“
Als einstiger Vorsitzender des Vereins „Zuflucht“ in Bremen lädt Friedrich Scherrer zum Gespräch ein. Das Thema Migration hat immer wieder Menschen beschäftigt. Statt Stimmungsmache und kurzfristiger Lösungen bedarf es der guten Information, der Aufklärung und auch des langen Atems. Auf der Synode der Ev. Kirche (November 2024) hat die Politikwissenschaftlerin Petra Bendel vor einer Aushöhlung des Asylrechts in Deutschland gewarnt. Migranten würden als Sündenb.cke benutzt und gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt. Es sei stattdessen zu verdeutlichen, dass ein großer Teil der Ängstedebatte gar nichts mit Migration und Migrationspolitik zu tun hat, sondern mit Wohnungspolitik und dem Zugang zu Bildung und Arbeit für alle. P. Bendel: „Wir können auch zeigen, dass Sicherheit nicht nur durch Abschottung und Ausweisung oder durch eine vermeintlich durch Leistungseinschränkungen zu erzielende Migrationssteuerung zu erlangen ist. Wir können vielmehr verdeutlichen, dass Sicherheit auch darauf fußt, Menschen adäquat unterzubringen und zu versorgen, aufzunehmen, anzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv zu integrieren.“ Als Gesprächspartner ist an diesem Nachmittag Lars Ackermann, Geschäftsführer vom Verein „Zuflucht“ anwesend.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Boule im Bürgerpark
Boulebahnen im Bürgerpark
Zum Boule-Spiel trifft sich regelmäßig eine feste Gruppe am Donnerstag. Interessierte mit Vorkenntnissen können sich melden, wir vermitteln den Kontakt. Einstieg jederzeit möglich, denn es wird ganzjährig gespielt.
Kontakt: E-Mail: schreiben Sie uns oder telefonisch unter 0421-40887713 oder 0421-40887714
Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nummer 25 in g-Moll (Teil 1)
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Zweiteiliger Kurs mit Ralf Winkelmann, Musiker, und Instrumentalpädagoge
Als 17-Jähriger komponierte Mozart seine Sinfonie g-Moll, KV 183 im Jahre 1773 in Salzburg. Sie wird auch als kleine g-Moll Sinfonie bezeichnet, in Abgrenzung zur Sinfonie Nr. 40, die in der gleichen Tonart geschrieben wurde. Es ist die erste Sinfonie, die Mozart in Moll schrieb. Dennoch gelang Mozart eine reife, ausdruckstarke Sinfonie, die bereits viele Ideen seiner späteren Werke aufweist. Merkmale, wie Synkopen, Dissonanzen, Tremolo und Unisono werden im Kurs erläutert. Eine genaue Analyse, Aufbau und Form des 4-sätzigen Werkes wird anhand vieler Tonbeispiele vorgenommen. Notenkenntnisse sind wie immer nicht erforderlich.
Sie können gerne beim gemeinsamen Konzertbesuch in der Glocke, bei dem das besprochene Werk gegeben wird, dabei sein. (Montag, den 11.5.2026, 19.30 Uhr).
Bei Online-Anmeldung bitte selber auswählen, bei telefonischer Anmeldung bitte angeben, ob Interesse am Konzertbesuch besteht.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Denkorte in der Neustadt
Treffpunkt: Schulhof der Schule Kantstraße (Kantstraße 63)
Führung
Die DENKORTE-Initiative Neustadt lädt anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zu einer aktualisierten Führung ein. Besucht werden Orte, die die NS-Vergangenheit zum Thema haben. Informationen über Opfer und Täter der NS-Verbrechen stehen auf dem Plan. Startpunkt ist die Schule Kantstraße. Ab 1941 wurden in den Schulräumen ausländische Zwangsarbeiter untergebracht. Weiter geht es zu DENKORTEN im Kontext der Verfolgung von Zeugen Jehovas, von Sinti und Roma und einer Grabstätte für einen Piloten der Legion Condor, um einige Stationen des Rundgangs zu nennen.
Hinweis: Die Führung dauert circa 90 Minuten.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Was macht eigentlich — das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Bremen?
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Dr. Christine Onnen, Leiterin und Landeskonservatorin, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Bremen
Sie wollten schon immer gerne etwas über die Arbeit der Denkmalpflege und der Archäologie in Bremen erfahren? Welche Tätigkeiten führt zum Beispiel die Landeskonservatorin aus? Welches sind die Kriterien für Denkmalschutz und was muss bei der Planung eines Neubaus in der Nähe eines denkmalgeschützten Gebäudes beachtet werden? Dr. Christine Onnen gibt in diesem Vortrag einen Überblick über ihre Arbeit und die vielen verschiedenen Felder der Denkmalpflege im Land Bremen: Von der wissenschaftlichen Forschung bis zur praktischen Sanierungsbetreuung der Denkmäler. Von der mittelalterlichen Keimzelle Bremens über Rathaus und Roland bis hin zu ganz jungen Gebäuden der Nachkriegszeit bis in die 1990er Jahre.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nummer 25 in g-Moll (Teil 2)
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Zweiteiliger Kurs mit Ralf Winkelmann, Musiker, und Instrumentalpädagoge
Als 17-Jähriger komponierte Mozart seine Sinfonie g-Moll, KV 183 im Jahre 1773 in Salzburg. Sie wird auch als kleine g-Moll Sinfonie bezeichnet, in Abgrenzung zur Sinfonie Nr. 40, die in der gleichen Tonart geschrieben wurde. Es ist die erste Sinfonie, die Mozart in Moll schrieb. Dennoch gelang Mozart eine reife, ausdruckstarke Sinfonie, die bereits viele Ideen seiner späteren Werke aufweist. Merkmale, wie Synkopen, Dissonanzen, Tremolo und Unisono werden im Kurs erläutert. Eine genaue Analyse, Aufbau und Form des 4-sätzigen Werkes wird anhand vieler Tonbeispiele vorgenommen. Notenkenntnisse sind wie immer nicht erforderlich.
Sie können gerne beim gemeinsamen Konzertbesuch in der Glocke, bei dem das besprochene Werk gegeben wird, dabei sein. (Montag, den 11.5.2026, 19.30 Uhr).
Bei Online-Anmeldung bitte selber auswählen, bei telefonischer Anmeldung bitte angeben, ob Interesse am Konzertbesuch besteht.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Kriegstüchtig? — Unsere Werte — nicht Waffen!
Begegnungszentrum „Sparer Dank“ (Biermannstraße 15)
Lesung und Gespräch mit Heide Marie Voigt, Autorin
Was kann ICH tun!? fragt Heide Marie Voigt. Sie setzt Impulse zum Umdenken: „Kriegstüchtig“ sind nicht Waffen, sondern „unsere Werte“. Menschen sind einfach, so wie der „letzte Deserteur“ Ludwig Baumann, der sagte: „Wir waren jung. Wir wollten leben, nicht töten.“ Heide Marie Voigt sagt: ICH bin „kriegstüchtig“. Sie klaut den Kriegern ihren Begriff: Kriegspropaganda setzt gezielt auf die Angst vor Ausgrenzung. Deshalb spürt sie immer wieder der subjektiven Resonanz im ICH nach – als Hauptfigur des eigenen Lebens: Das in der Fleischlichkeit gegründete Gehirn passt sich intuitiv seit Millionen Jahren der Umwelt an. Was macht die Digitalisierung mit dem Gehirn?
Die Autorin Heide Marie Voigt liest einen Text aus dem Buch vor und wünscht sich das Gespräch, bevor sie den einen oder anderen Abschnitt vorliest.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Tierskulpturen rund um Rathaus und Marktplatz
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Führung
Die Bremer Innenstadt ist voller Tierskulpturen und -reliefs. Nicht nur die berühmten vier Stadtmusikanten begegnen einem auf Schritt und Tritt in Bremen. Auch Pferde, Löwen, Panther, Schlangen usw. treiben ihr Unwesen in Bremens City. Wir möchten Ihnen eine Auswahl aus dem steinernen Zoo vorstellen. Dabei geht es nicht nur um spannende Kunstwerke, sondern auch um die Geschichten, die mit den Tiergestalten verbunden sind und die allerlei über Bremen erzählen. Unser Spaziergang beginnt auf dem Domshof, führt an Rathaus und Dom vorbei auf den Marktplatz und endet in der Böttcherstraße. Die allseits bekannten Stadtmusikanten lassen wir aus. Wir müssen uns auf eine kleine Auswahl beschränken, denn es gibt so tierisch viele Kunstwerke in Bremen, dass es sonst den Rahmen der Führung sprengen würde.
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Hinweis: Die Führung dauert ca. 90 — 100 Min.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Knoops Park: Töchterresidenzen & Haus Lesmona
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm (Auf dem Hohen Ufer 35)
Führung
Der Knoops Park liegt im Ortsteil St. Magnus in Bremen-Nord, zwischen der Bahnstrecke Bremen/ Vegesack (Bhf. St. Magnus) und der Lesum. Er ist circa 60 Hektar groß und steht unter Landschafts- und Denkmalschutz. Ludwig Baron Knoop ließ sich hier 1870 einen schloss-ähnlichen Landsitz erbauen, nachdem er in Russland als Kaufmann und Industrieller zu Wohlstand gekommen war. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der Baron weitere Grundstücke in unmittelbarer Nähe seines Schlosses „Mühlenthal“ für seine Töchter und Schwiegersöhne George Albrecht, Georg Wolde und Wilhelm Kulenkampff. So entstanden die sogenannten Töchterresidenzen Albrechtsburg, Haus Schotteck und Haus Kränholm. Das Haus Kränholm, ursprünglich nördlich der Bahn erbaut, musste der Schnellstraße (heute A 270) weichen, konnte in Knoops Park wieder aufgebaut werden und ist heute ein Ort für „Kunst, Kultur und Kulinarik“. Das Haus Lesmona ist als Ort der Burg der Lesumer Grafen (Gräfin Emma) und durch den Briefroman von Magdalene Melchers: „Sommer in Lesmona“ bekannt.
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35
Hinweis: Die Gästeführung übernimmt Christof Steuer, Vorsitzender des Fördervereins Knoops Park e.V. Sie dauert circa 90 Minuten und ist nicht vollständig barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Klimawandel und gesundheitliche Risiken im Alter
Begegnungszentrum Farge (Farger Straße 136)
Vortrag von Jonas Nebel, Mitarbeiter bei der Bremer Umwelt Beratung e. V., Schwerpunkt Klimawandelanpassung
Von den Folgen des Klimawandels sind alle Menschen betroffen, doch einige Gruppen spüren sie deutlich stärker als andere. Extremwetterereignisse gefährden besonders ältere Menschen. Insbesondere extreme Hitze stellt für sie eine große Belastung dar. Dies trifft vor allem auf ältere Menschen zu, die in dicht bebauten Stadtgebieten leben, in denen sich die Hitze staut und die auch nachts kaum abkühlen. Der Vortrag gibt einen verständlichen Einstieg in das Thema Klimaanpassung und zeigt konkrete Maßnahmen, mit denen sich ältere Menschen besser auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereiten können.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Wahrzeichen Bremens: Die Mühle am Wall Malerisch gelegen, gesäumt
Treffpunkt: Am Fahrradständer vor der Mühle (Am Wall 212)
Führung
Malerisch gelegen, gesäumt von farbenprächtigen Blumen zeigt sich die Herdentorswallmühle
allen, die vom Bahnhof in die Innenstadt spazieren. Nun bietet sich die Gelegenheit, einen
umfassenden Einblick in den historischen Teil der knapp 200 Jahre alten Mühle zu erhalten.
Kosten: Möglichkeit zur Spende vorhanden.
Treffpunkt: Am Fahrradständer vor der Mühle, Am Wall 212. Bitte jeweils 5 Minuten vor der von Ihnen gebuchten Zeitschiene eintreffen.
Hinweis: Das Café im EG ist nicht Teil der Führung. Die Führung ist nicht barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Stadtteilrundgang Findorff — Garantiert (k)ein Dorf
Treffpunkt: Am Haupteingang des Schlachthofs (Findorffstraße 51)
Führung
Findorff ist ein grüner Stadtteil mit vielfältiger Geschichte: noch heute zeugen Torfkanal und Torfhafen davon, dass Findorff lange Zeit die Versorgungsader der Stadt Bremen mit dem Brennmaterial Torf war. Bis zur Wandlung des landwirtschaftlich geprägten Gebiets in einen quirligen Stadtteil sollte viel Zeit vergehen. Wir entdecken auf diesem Stadtteil-Rundgang beeindruckende Architektur, lebhafte Plätze und die versteckten Schätze, die Findorff zu bieten hat. Neben der bewegten Vergangenheit erzählen wir auch von aktuellen Angeboten, die den Stadtteil ausmachen — den Wochenmarkt, das Kulturzentrum Schlachthof und die Bremer Bürgerweide.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Der Bremer Landtag
Treffpunkt: Hinterer Eingang der Bürgerschaft (im kleinen Gang zwischen Bürgerschaft und dem Börsenhofgebäude)
Plenarsitzung
Einmal im Monat tagen der Landtag und die Stadtbürgerschaft, jeweils von dienstags bis donnerstags. Vom Besucherrang mit seinen über 200 Plätzen verfolgen Sie die Debatten im Plenarsaal. Erleben Sie zunächst einen Teil der Fragestunde, um danach zu hören, was die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien zum ersten Tagesordnungspunkt zu sagen haben (die Tagesordnung wird ca. 14 Tage vor dem Termin auf der Internetseite der Bürgerschaft veröffentlicht). Nach einer Stunde im Plenarsaal findet ein Abgeordnetengespräch statt.
Treffpunkt: Hinterer Eingang der Bürgerschaft (im kleinen Gang zwischen Bürgerschaft und dem Börsenhofgebäude). Da der Plenarsaal von unseren Gruppen um 10 Uhr geschlossen betreten werden soll, bitten wir Sie, sich pünktlich um 9.45 Uhr (19.5.: 13.45) am Treffpunkt einzufinden.
Hinweis: Es werden mit Ausnahme des 19.5. (Stadtbürgerschaft) Plenarsitzungen des Bremer Landtags besucht. Jacken und Taschen (auch kleinere) müssen vor dem Betreten des Saals an der Garderobe abgegeben werden. Wenn Sie keinen Platz bei einem der vier Termine erhalten sollten, ist die Info für Sie interessant, dass man auch individuell und ohne Anmeldung an den Plenarsitzungen teilnehmen kann. Eine Teilnahme am Abgeordnetengespräch ist dann jedoch nicht möglich.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Denk dran, morgen ist Gelber Sack!“ Historische Betrachtungen zum Umweltschutz in Bremen
Treffpunkt: Vor dem Eingang am Wall 179-180 (Am Wall 179-180)
Führung
Theater Interaktiwo mit Christine Renken Neu ist das Thema nicht ... Erste „Proteste“ in Bremen gab es schon im 19. Jahrhundert. Wie die aussahen und wie man schädlichen Umwelteinflüssen begegne, erfahren Sie bei dieser Tour mit Hein Looper (C. Renken). Dabei geht es durch Industriegebiete, die eigentlich Wohngebiete waren und wir schauen auch auf einen großen Umweltskandal in Bremen-Nord, auf den ausgerechnet eine Frau hingewiesen hat.
Kosten: 5 Euro pro Person
Treffpunkt: Vor dem Eingang Am Wall 179-180
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Knoops Park: Töchterresidenzen & Haus Lesmona
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm (Auf dem Hohen Ufer 35)
Führung
Der Knoops Park liegt im Ortsteil St. Magnus in Bremen-Nord, zwischen der Bahnstrecke Bremen/ Vegesack (Bhf. St. Magnus) und der Lesum. Er ist circa 60 Hektar groß und steht unter Landschafts- und Denkmalschutz. Ludwig Baron Knoop ließ sich hier 1870 einen schloss-ähnlichen Landsitz erbauen, nachdem er in Russland als Kaufmann und Industrieller zu Wohlstand gekommen war. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb der Baron weitere Grundstücke in unmittelbarer Nähe seines Schlosses „Mühlenthal“ für seine Töchter und Schwiegersöhne George Albrecht, Georg Wolde und Wilhelm Kulenkampff. So entstanden die sogenannten Töchterresidenzen Albrechtsburg, Haus Schotteck und Haus Kränholm. Das Haus Kränholm, ursprünglich nördlich der Bahn erbaut, musste der Schnellstraße (heute A 270) weichen, konnte in Knoops Park wieder aufgebaut werden und ist heute ein Ort für „Kunst, Kultur und Kulinarik“. Das Haus Lesmona ist als Ort der Burg der Lesumer Grafen (Gräfin Emma) und durch den Briefroman von Magdalene Melchers: „Sommer in Lesmona“ bekannt.
Treffpunkt: Auf dem Parkplatz beim Haus Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35
Hinweis: Die Gästeführung übernimmt Christof Steuer, Vorsitzender des Fördervereins Knoops Park e.V. Sie dauert circa 90 Minuten und ist nicht vollständig barrierefrei.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Ein „Königsturm“ im Herzen von Osterholz — Der Hindu-Tempel im Ellener Hof
Treffpunkt: Ilse-Kaisen-Straße 24, vor dem Tempel
Führung
Dieses besondere Haus für Glücksgott Ganesha ließ der Verein Sri Varasiththivinayakar Tempel e. V. im Stadtleben Ellener Hof errichten. Das Bauwerk mit einer Gebäudehöhe von 10,5 Metern inklusive des „heiligen Königsturms“ und einer Innenfläche von circa 460 Quadratmeter ist Norddeutschlands größter Hindu-Tempel und noch dazu einer der schönsten. Er ist innen wie außen farbenfroh, mit Ornamenten und von Hand modellierten Götterfiguren reich verziert sowie mit prächtigen Altären ausgestattet. Interesse an einem spannenden Kultureinblick? Der Sri Varasiththivinayakar Tempel, den Mitglieder der Hindu-Gemeinde Bremen für Andachten nutzen, steht täglich für eine Besichtigung offen. Wir besuchen den Tempel im Rahmen dieser Führung der „Uni der 3. Generation“ und setzen – nach dem Besuch in der Gröpelinger Fatih Moschee im letzten Herbstsemester – die Besuchsreihe an wichtigen Orten für die in unserer Stadt vertretenden Konfessionen fort.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Bremen-Nord: Eine (städtebauliche) Radtour durch den Bremer Norden
Treffpunkt: am Bahnhof Bremen-Burg (NWB)
Fahrrad-Führung
Klaus Koch (Stadt- und Regionalplaner i. R.) nimmt Sie mit auf kleine Entdeckungstour mit dem Rad durch den Bremer Norden. Sie lernen Wohnsiedlungen, Parkanlagen, Gewerbegebiete aus verschiedenen Zeitepochen kennen und können sie vergleichen; bekommen einen Einblick in die Stadtentwicklung des Nordens. Start ist am Bahnhof Burg, über den Marktplatz Lesum, einer Wohnsiedlung mit einem der ersten Hochhäuser im Norden, dem ehemaligenÜberseeheim, den Lehnhof, die Constructor Uni, Haus Seefahrt, Vegesack Hafen-Utkiek, Wätjens Schloss, BWK-Gelände, Marktplatz Blumenthal, Bahrs Plate bis Bunker Valentin. Die Tour kann bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken im AMeB Begegnungszentrum in Farge ausklingen. Sie hat eine Länge von ca. 25 km und weist, wie es für die Bremer Schweiz typisch ist, ein paar Höhenunterschiede auf (im Gegensatz zur Stadt Bremen). Die Rückfahrt ist mit der Bahn vom Bahnhof Farge aus (halbstündlich) oder ist auch jederzeit während der Tour ab einer der Haltestellen der parallel verlaufenden Bahntrasse möglich.
Treffpunkt: am Bahnhof Bremen-Burg (NWB)
Hinweis: Die Strecke beträgt ca. 25 km, die Anreise zum Treffpunkt und die Rückfahrt von Bremen-Farge erfolgt in Eigenregie. Die Tour endet um circa 17 Uhr beim Begegnungszentrum Farge, das Kaffeetrinken ist optional.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Der Schimmelreiter
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Renate Matthäus, Pädagogin
Die Geschichte des Schimmelreiters ist hochaktuell, nicht nur weil es am Bremer- und 2025 am Oldenburger Theater aufgeführt wurde (und im Sommer 2026 in Fulda als Musical aufgeführt wird) — sondern auch, weil es die Erzählung der ständigen Angst des Menschen vor den Gewalten der Natur ist. Eine Bedrohung, die wir nur zu gut kennen und der wir uns heute mehr denn je zuvor stellen müssen. An der nordfriesischen Küste, wo die die Geschichte spielt, waren Sturmfluten eine Strafe Gottes. Heute ist es die Klimakrise, vor der wir scheinbar ohnmächtig stehen. Die Frage ist, kann Literatur, kann eine Geschichte wie der Schimmelreiter uns dabei unterstützen, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen?
Hinweis: Falls Sie sich im Vorfeld schon einmal mit dem Thema vertraut machen möchten, bietet sich zum Einen die Lektüre des Werkes von Theodor Storm an. Zum Anderen startet der Film „Schimmelreiter“ am 05.02.2026 in den Kinos. Es handelt sich um eine moderne Adaption von Francis Meletzky. Der Film verlegt Theodor Storms Novelle in die Gegenwart, thematisiert den Klimawandel, Küstenschutz und gesellschaftliche Konflikte.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Denkorte in der Neustadt
Treffpunkt: Schulhof der Schule Kantstraße (Kantstraße 63)
Führung
Die DENKORTE-Initiative Neustadt lädt anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zu einer aktualisierten Führung ein. Besucht werden Orte, die die NS-Vergangenheit zum Thema haben. Informationen über Opfer und Täter der NS-Verbrechen stehen auf dem Plan. Startpunkt ist die Schule Kantstraße. Ab 1941 wurden in den Schulräumen ausländische Zwangsarbeiter untergebracht. Weiter geht es zu DENKORTEN im Kontext der Verfolgung von Zeugen Jehovas, von Sinti und Roma und einer Grabstätte für einen Piloten der Legion Condor, um einige Stationen des Rundgangs zu nennen.
Hinweis: Die Führung dauert circa 90 Minuten.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Tierskulpturen rund um Rathaus und Marktplatz
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Führung
Die Bremer Innenstadt ist voller Tierskulpturen und -reliefs. Nicht nur die berühmten vier Stadtmusikanten begegnen einem auf Schritt und Tritt in Bremen. Auch Pferde, Löwen, Panther, Schlangen usw. treiben ihr Unwesen in Bremens City. Wir möchten Ihnen eine Auswahl aus dem steinernen Zoo vorstellen. Dabei geht es nicht nur um spannende Kunstwerke, sondern auch um die Geschichten, die mit den Tiergestalten verbunden sind und die allerlei über Bremen erzählen. Unser Spaziergang beginnt auf dem Domshof, führt an Rathaus und Dom vorbei auf den Marktplatz und endet in der Böttcherstraße. Die allseits bekannten Stadtmusikanten lassen wir aus. Wir müssen uns auf eine kleine Auswahl beschränken, denn es gibt so tierisch viele Kunstwerke in Bremen, dass es sonst den Rahmen der Führung sprengen würde.
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Hinweis: Die Führung dauert ca. 90 — 100 Min.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Francke- und Klatte-Werke: Zwei Bremer Rüstungsbetriebe im Dienste der Kriegsvorbereitungen
Begegnungszentrum Huchting (An der Schüttenriehe 8)
Vortrag von Dipl.-Ing. Hans-W. Ellerbrock, Fachautor für neuere Siedlungs- und Industriegeschichte
Der Huchtinger Theodor Klatte erteilte schon 1936 den Auftrag zum Bau einer modernen Fabrikanlage in Kirchhuchting, in der schon nach kurzer Zeit ca. 450 Arbeiter beschäftigt waren. Hergestellt wurden Flugzeugmotoren und andere Teile für die Flugzeugindustrie. Ab 1941 musste eine große Zahl von Zwangsarbeitern die an die Front geschickten Facharbeiter ersetzen. Carl Wilhelm Francke dagegen betrieb schon seit 1872 Produktionsstätten in der Bremer Neustadt. Die Erfahrungen in Sachen Granatenproduktion und die Beschäftigung von französischen Kriegsgefangenen ab 1916 kam seinen Söhnen später während des folgenden Zweiten Weltkriegs zugute. Ab 1941 standen nämlich ca. 300 sowjetische Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter für die Fertigung von Munition zur Verfügung. Zusätzlich wurde auf dem Gelände ein Werksteil zur Reparatur von Kampfflugzeugmotoren errichtet. Der Referent wird auch einen Blick auf die Zeit nach dem Ende des Krieges werfen. Sowohl Francke als auch Klatte konnten bis zur Liquidierung der heute noch existierenden Werksanlagen in der Mitte der 1950er Jahre an ihren Fabrikstandorten am Wiederaufbau des zerstörten Landes mitarbeiten. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Kriegsunterstützung war zu der Zeit in Bremen und anderswo nicht gewollt.
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Extreme Ungleichheit — Eine Gefahr für Demokratie und Sozialstaat
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Rolf Prigge, Sozialwissenschaftler, Forschungsleiter a. D., Uni Bremen — IAW
Rolf Prigge will der Frage nachgehen, inwieweit sich extreme Formen der Ungleichheit herausbilden und warum diese den Sozialstaat und die Demokratie gefährden. Neue Berichte (Oxfam, 2026) zeigen, dass die Ungleichheit weltweit in vielen Regionen und in Deutschland wieder wächst und eine privilegierte Minderheit immer reicher wird. Ein neuer Super-Reichtum bildet sich heraus, der politische Macht will, die öffentliche Meinung beeinflusst und die Regeln von Wirtschaft und Gesellschaft verändert. Politikregime, die rechtspopulistische Ideen verfolgen und den Sozialstaat zerstören wollen, fördern diese Entwicklung. Hinzu kommen Verwerfungen im Zusammenhang mit dem multiplen Strukturwandel. Könnte ein reformierter Steuer- und Sozialstaat diese Entwicklung stoppen, gab und gibt es für eine soziale Politik politische Mehrheiten in Deutschland und Europa?
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„Klar im Vorteil“ — Literarisches über das Lesen
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Werner Benecke, Schulleiter (pensioniert)
Wer lesen kann ist bei vielen Gelegenheiten und auf vielen Ebenen durchaus im Vorteil. Das Lesen als Kulturtechnik ermöglicht vielfältige Teilnahmen an Kommunikationssituationen. Zu den positiven Erfahrungen, die ein Mensch dabei machen kann, gehören die Begegnungen mit vielerlei gedruckten Texten, dichterischen oder wissenschaftlich-theoretischen, unterhaltenden wie informierenden. Das Referat geht zunächst darauf ein, welche enorme Bedeutung das Lesen (und natürlich auch das Schreiben) für die Entwicklung von Individuen und Gesellschaften hatten, haben und auch weiterhin haben werden. In der Darstellung geht es um Grundzüge der Kommunikationstheorie, daran anknüpfend dann um dichterische Texte, die sich direkt oder indirekt mit dem Lesen, besonders dem von Büchern, befassen. In diesem Themenbereich ist die Vielfalt der literarischen Erzeugnisse besonders groß. Zu den Schrifterzeugnissen, die angesprochen und auch zitiert werden, gehören Briefe, Romane, Liedtexte und Gedichte. Besondere Formen sind Kombinationen verschiedener Inhalte, Methoden und Formen, z. B. in Briefromanen (Werther). Dort finden sich auch neuzeitliche Experimente, etwa durch die Verwendung von Mails (Zeh, Glattauer). Zusätzlich kommen auch Philosophen, Sprachwissenschaftler zu Wort, ergänzt und unterstützt durch Satiriker oder Humoristen.
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Die Böttcherstraße einst und jetzt: Bremens heimliche Hauptstraße im Wandel der Zeiten
Begegnungszentrum „Sparer Dank“ (Biermannstraße 15)
Vortrag von Uwe Bölts, Kunsthistoriker
Als Ludwig Roselius 1931 seine neu gestaltete Böttcherstraße fertiggestellt hatte, war ein Gesamtkunstwerk entstanden, das die Welt so noch nicht gesehen hatte: Museen, Gastronomie, Tagungsräume, ein Bankhaus, Werkstätten für Kunsthandwerk, Läden, ein Kurbad und jener heute noch erhaltene, fast mystisch wirkende Himmelssaal bilden auf etwas mehr als einhundert Metern eine Stadt in der Stadt, gekleidet in norddeutsche Backsteinarchitektur. Aus dem reichen Fundus historischer Fotografien lässt sich eine fast lückenlose Geschichte dieser Straße erzählen, von der Zeit der Weimarer Republik, der NS-Zeit, dem Wiederaufbau bis zur Inobhutnahme durch die Sparkasse Bremen vor mehr als 35 Jahren.
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Kaffee und Nachhaltigkeit
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Annemieke Wijn, Inhaberin der Anchor-Consult in Bremen und ehemalige Präsidentin des Deutschen Kaffeeverbandes (DKV)
Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen. Bremen ist historisch ein wichtiger Handelsplatz und viele große und kleine Röster veredeln den Kaffee in unserem Land. Kein Wunder, dass das Interesse an der Herkunft groß ist. Der Kaffee wird in tropischen Ländern rund um den Globus angebaut. Wie alle Landwirtschaft kann der Anbau von Kaffee erhebliche ökologische Schäden mit sich bringen: Entwaldung, ausgelaugte Böden, CO2-Belastung durch chemische Düngemittel etc. Auch im sozialen Bereich gibt es Missstände: Zum Beispiel Kinderarbeit und Hungerlöhne. Historisch wurde hier viel Schaden angerichtet. Viele Konsumenten möchten daher nachhaltigen Kaffee kaufen und die Röster bieten ihn an. Wir werden darüber reden, was Nachhaltigkeit für Kaffee bedeutet, sowohl sozial als auch wirtschaftlich und ökologisch. Welche Maßnahmen zur Verbesserung können getroffen werden? Wo sind schon Fortschritte gemacht und wo liegen die Probleme? Wir schauen uns Nachhaltigkeitssiegel an, sehen was sie versprechen und was nicht.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Bremen-Nord: Eine (städtebauliche) Radtour durch den Bremer Norden
Treffpunkt: am Bahnhof Bremen-Burg (NWB)
Fahrrad-Führung
Klaus Koch (Stadt- und Regionalplaner i. R.) nimmt Sie mit auf kleine Entdeckungstour mit dem Rad durch den Bremer Norden. Sie lernen Wohnsiedlungen, Parkanlagen, Gewerbegebiete aus verschiedenen Zeitepochen kennen und können sie vergleichen; bekommen einen Einblick in die Stadtentwicklung des Nordens. Start ist am Bahnhof Burg, über den Marktplatz Lesum, einer Wohnsiedlung mit einem der ersten Hochhäuser im Norden, dem ehemaligenÜberseeheim, den Lehnhof, die Constructor Uni, Haus Seefahrt, Vegesack Hafen-Utkiek, Wätjens Schloss, BWK-Gelände, Marktplatz Blumenthal, Bahrs Plate bis Bunker Valentin. Die Tour kann bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken im AMeB Begegnungszentrum in Farge ausklingen. Sie hat eine Länge von ca. 25 km und weist, wie es für die Bremer Schweiz typisch ist, ein paar Höhenunterschiede auf (im Gegensatz zur Stadt Bremen). Die Rückfahrt ist mit der Bahn vom Bahnhof Farge aus (halbstündlich) oder ist auch jederzeit während der Tour ab einer der Haltestellen der parallel verlaufenden Bahntrasse möglich.
Treffpunkt: am Bahnhof Bremen-Burg (NWB)
Hinweis: Die Strecke beträgt ca. 25 km, die Anreise zum Treffpunkt und die Rückfahrt von Bremen-Farge erfolgt in Eigenregie. Die Tour endet um circa 17 Uhr beim Begegnungszentrum Farge, das Kaffeetrinken ist optional.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Auf dem Hof der Familie Kaisen
Treffpunkt: Rethfeldsfleet 9
Führung
Die Wilhelm und Helene Kaisen gewidmete Dokumentationsstätte befindet sich auf einer ehemaligen Siedlerstelle. Die Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung hat sich zur Aufgabe gestellt, das Andenken an das Wirken und die Leistungen von Wilhelm Kaisen und seiner Ehefrau Helene für die Freie Hansestadt Bremen und deren Bürgerinnen und Bürger für die Nachwelt zu sichern. An diesem Tag können das Original-Wohnhaus, die Scheune und das Gewächshaus besichtigt werden. Gebäude und Gartenanlagen waren Wohnort und landwirtschaftliches Anwesen zugleich. Familie Kaisen verbrachte hier den Großteil ihres Lebens. Wilhelm Kaisen hatte die Siedlerstelle 1933 erworben, nachdem er durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten von seinem Amt zurückgetreten und aus der Untersuchungshaft entlassen war. In Eigenarbeit baute er ein bescheidenes Siedlungshaus, bestellte seinen Acker, versorgte sein Vieh — und behielt diese Lebensweise auch nach 1945 als Bürgermeister und Präsident des Senats bei. Dem familiären Erbe verpflichtet, beschlossen seine Nachfahren das gesamte Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Tabak-Brinkmann: Ein Bremer Traditionsunternehmen wird beleuchtet
Begegnungszentrum Woltmershausen (Woltmershauser Straße 310)
Vortrag von Dipl.-Ing. Hans-W. Ellerbrock, Fachautor für neuere Siedlungs- und Industriegeschichte
Das sogenannte Tabak-Quartier zwischen der Hermann-Ritter-Straße und „Am Tabakquartier“, gehört derzeit zu angesagten Adressen in Bremen. Im ehemaligen Hauptgebäude haben sich viele Firmen angesiedelt. Hierbei handelt es sich um Betriebe aus der Logistik-Branche und Speditionen, aber auch Produktionsstätten und Büros zogen hier ein. Im hinteren Grundstücksbereich wurden in den zwischen 1952 und 1971 ergänzten Tabak-Lagerhallen in den letzten Jahren Wohnungen und weitere Büroräume geschaffen. In diesem Vortrag wird es aber auch um das 1936 neu errichtete Werk mit seinem Gebäudekomplex im Stil des modernen, funktionalen Bauens gehen. Der Tabakanbau (zeitweise unter inhumanen Bedingungen) und die Lieferung des Tabaks, die Herstellung der Zigaretten und die Versorgung der Soldaten an den Kriegsfronten sind ebenso Thema wie die Diskussion um das Wandmosaik im Bremer Hauptbahnhof, das der Fabrikant Wolfgang Ritter als werbewirksame Spende schaffen ließ. Wie gewohnt, sollen in der Vortragsreihe des Autors in diesem Referat auch in diesem Fall wieder die verschiedenen Seiten der Firmengeschichte beleuchtet werden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Goethe in Dachau und Beethoven in Auschwitz – Musik, Literatur und Kunst in den Konzentrationslagern.
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Dr. Jörg Wollenberg, Professor (emeritiert)
Das KZ als Lernort der Selbstbehauptung in Grenzsituationen des Lebens. In den KZ des Nazi-Regimes waren Kunst, Musik und Literatur nicht ausgelöscht. Wie in jeder Großstadt Deutschlands konnte selbst in Auschwitz als Großlabor der Vernichtung der europäischen Juden neben Büchereien, Theatern und Krankenbauten auch mehrere Orchester existieren. Auch ein Bordell und ein Standesamt, um noch am 18. März 1944 eine Hochzeit im Vernichtungslager Auschwitz zu feiern und anschließend im Bordell zu übernachten gab es. Unter den schwierigsten Bedingungen gab es für die KZ-Häftlinge so die Möglichkeit, an ihren eigenen Ideen und Fähigkeiten festzuhalten, psychisch zu überleben, widerständig zu bleiben. Dieses kaum bekannte Kapitel deutscher Geschichte in Zeiten menschenverachtender Politik bringt Prof. Dr. Jörg Wollenberg in Erinnerung. Dabei kommen Zeitzeugen zu Wort aus den KZ Auschwitz, Buchenwald, Dachau, Esterwegen, Mauthausen, Mittelbau-Dora, Neuengamme, Sachsenhausen, Theresienstadt und Ravensbrück. Anna Stiegler, seit 1925 Mitglied der Bürgerschaft (SPD) wurde 1934 verhaftet und musste ein Jahrzehnt in Ravensbrück verbringen. Nach 1945 prägte sie mit der ebenfalls früh verhafteten Käthe Popall (KPD) den Bremer Frauenausschuss und wurde Vizepräsidentin der Bremischen Bürgerschaft.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Otto Dix
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Manfred Janssen, Kulturhistoriker
Otto Dix (1891 — 1969) ist ein deutscher Maler und gilt als der vielleicht wichtigste Vertreter der Stilrichtung „Neue Sachlichkeit“. Mit diesem Begriff verbindet man Künstler und Werke, die den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zuzuordnen sind. In ihm drückt sich die Abkehr vom Expressionismus sowie die Ablehnung einer gegenstandslosen Malerei aus. Sachlich, realistisch, nüchtern wird die Gegenstandswelt wiedergegeben. Durch Motivwahl und Verfremdungseffekte kann der Bildaussage eine Richtung gegeben werden. Das Werk Otto Dix‘ ist nur zu verstehen, wenn man seine Erlebnisse als Frontsoldat im 1. Weltkrieg hinzuzieht. Seine wohl wichtigsten Arbeiten stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang zu seinen Kriegserlebnissen. Mittelbar hat es zu seiner schonungslosen manchmal die Schmerzgrenze überschreitenden Darstellung der Realität geführt. Auftraggeber von Porträts hat er vorsorglich darauf hingewiesen, dass sie möglicherweise kein „schönes“ Bild von sich erhalten würden. Gerade wegen der Schonungslosigkeit der Darstellung wurden seine Arbeiten von den Nazis als entartete Kunst diffamiert. Er verlor seine Professur und zog sich in eine innere Emigration zurück. Nach dem 2. Weltkrieg erfuhr er gerade durch die erneuten Kriegserfahrungen seine Rehabilitation und wurde in seiner Bedeutung erkannt. Seine Werke befinden sich heute in den bedeutendsten Museen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Ikonen aus Russland und dem Abendland und ihre wechselseitigen Beeinflussungen
Begegnungszentrum Arbergen (Hermann-Osterloh-Straße 117)
Vortrag von Dr. Thomas Meyer-Bohe, Architekt (i. R.)
Das Erhabene in Einfachheit und Schlichtheit darzustellen und eine Form für die Grenzbereiche des Glaubens „Beherrschung, Bedrohung, Beschützung“ zu finden - darum geht es bei dem heutigen Vortrag. Ikonen stehen bei uns für Orthodoxie und Ostkirche, maßgebend für Russland, aber auch für Griechenland, Konstantinopel, Sinai. Aber nicht nur dort, sondern auch im westlichen Abendland, besonders in der katholischen Kirche, haben Ikonen ihren eigenen Platz. Das Thema berührt Fragen der Theologie, der Kunstgeschichte und Architektur, der Philosophie und vieler anderer Wissenschaften. Es ist ein Thema von Leben und Ewigkeit, von Gott und den Menschen und dieses unermessliche Grundthema wird uns Menschen immer bewegen. Ikonen werden verehrt, nicht angebetet. Ikonen haben sogar die moderne Malerei maßgebend beeinflusst und in der Cuzko-Schule (Peru) einen südamerikanischen Ableger. Der populärwissenschaftliche Vortrag informiert über die Wortherkunft, die Geschichte und die Wanderungen der Ikonen, über ihre Gestaltungsmerkmale, die dahinterstehende Theologie und die unterschiedlichen handwerklichen Techniken. Das Thema ist eingebettet in die grundsätzliche Kernfrage nach den gegenseitigen Beeinflussungen der Nachbarn Russland und Europa. Der Vortrag wird begleitet durch eine umfangreiche Ausstellung.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Mit dem Rad durch Osterholz Vom Friedhof bis zur Feldmark
Nordeingang des Osterholzer Friedhof, beim Einkaufszentrum Blockdiek
Fahrrad-Führung
Der größte Bremer Friedhof wurde im Mai 1920 eröffnet. Er wurde als Park mit vielen Wasserzügen und unzähligen Bäumen angelegt. Das Ensemble von 1970 mit Klinkerbauten, Brücken und Wandelgängen ist seit den 1970ern denkmalgeschützt. Seit dem 2. Weltkrieg liegen außerdem die meisten Bremer Kriegstoten auf verschiedenen Feldern des Friedhofs begraben. Nach dem Friedhofsbesuch geht es in die Osterholzer Feldmark, ein Gebiet, das Bremer*innen kaum kennen, weil der größte Teil davon für die Allgemeinheit nicht zugänglich ist. Dabei wurde sie ab 1181 von holländischen Siedlern trockengelegt und damit nutzbar gemacht. Zum Abschluss lernen wir auch etwas von der damals erfolgten Besiedelung des Osterholzer Dorfes kennen. Welchen Wandel es seitdem gegeben hat erleben Sie an diesem Tag zusammen mit Horst Massmann und Reinald Last von der Geschichtswerkstatt Osterholz.
Treffpunkt: Nordeingang des Osterholzer Friedhof, beim Einkaufszentrum Blockdiek.
Hinweis: Die Strecke beträgt etwa 6 km, die Tour dauert in circa 2 Stunden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Ein „Königsturm“ im Herzen von Osterholz — Der Hindu-Tempel im Ellener Hof
Treffpunkt: Ilse-Kaisen-Straße 24, vor dem Tempel
Führung
Dieses besondere Haus für Glücksgott Ganesha ließ der Verein Sri Varasiththivinayakar Tempel e. V. im Stadtleben Ellener Hof errichten. Das Bauwerk mit einer Gebäudehöhe von 10,5 Metern inklusive des „heiligen Königsturms“ und einer Innenfläche von circa 460 Quadratmeter ist Norddeutschlands größter Hindu-Tempel und noch dazu einer der schönsten. Er ist innen wie außen farbenfroh, mit Ornamenten und von Hand modellierten Götterfiguren reich verziert sowie mit prächtigen Altären ausgestattet. Interesse an einem spannenden Kultureinblick? Der Sri Varasiththivinayakar Tempel, den Mitglieder der Hindu-Gemeinde Bremen für Andachten nutzen, steht täglich für eine Besichtigung offen. Wir besuchen den Tempel im Rahmen dieser Führung der „Uni der 3. Generation“ und setzen – nach dem Besuch in der Gröpelinger Fatih Moschee im letzten Herbstsemester – die Besuchsreihe an wichtigen Orten für die in unserer Stadt vertretenden Konfessionen fort.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Geheimnisvolle Böttcherstraße
Treffpunkt: beim Glockenspiel in der Böttcherstraße
Führung
Auf den Spuren der nordischen, griechischen und ägyptischen Mythologie. Was haben Platon, eine „grausame Werbung“ und Ägypten mit der Böttcherstraße zu tun? Diese Straße steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Es erwartet Sie ein spannender Rundgang, mit einer kleinen kulinarischen Überraschung.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Denk dran, morgen ist Gelber Sack!“ Historische Betrachtungen zum Umweltschutz in Bremen
Treffpunkt: Vor dem Eingang am Wall 179-180 (Am Wall 179-180)
Führung
Theater Interaktiwo mit Christine Renken Neu ist das Thema nicht ... Erste „Proteste“ in Bremen gab es schon im 19. Jahrhundert. Wie die aussahen und wie man schädlichen Umwelteinflüssen begegne, erfahren Sie bei dieser Tour mit Hein Looper (C. Renken). Dabei geht es durch Industriegebiete, die eigentlich Wohngebiete waren und wir schauen auch auf einen großen Umweltskandal in Bremen-Nord, auf den ausgerechnet eine Frau hingewiesen hat.
Kosten: 5 Euro pro Person
Treffpunkt: Vor dem Eingang Am Wall 179-180
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Der Sog des Krieges
Nachbarschaftstreff Am Siek (Am Siek 43)
Vortrag von Dr. Rainer Stollmann, Prof. (emeritiert)
Wir erleben zurzeit eine grandiose öffentliche Unterschätzung des Krieges. Vor Jahrzehnten warnte Christa Wolf in ihrem Buch „Kassandra“: „Wann der Krieg beginnt, wissen wir. Aber wann beginnt der Vorkrieg?“ Heute posaunt der Spiegel, als ob man stolz darauf sein müsste: „Wir sind im Krieg mit Russland“. Man kann an den Leserbriefen in den Zeitungen abschätzen, dass die Kluft zwischen veröffentlichter Meinung und Volksmeinung selten so groß war wie jetzt. Der leichtfertig von Bismarck vom Zaun gebrochene Krieg von 1870/71 zog den französischen Revanchismus und schließlich den schlafwandlerischen Gang in den 1. Weltkrieg nach sich. Dieser wiederum den Revisionismus gegen den Versailler Vertrag, schließlich den SS-Staat und den 2. Weltkrieg. Krieg ist in jedem Fall ein Versagen der Politik. Ein schlimmer Krieg produziert den nächsten noch schlimmeren. Es kommt auf die richtigen, Rache vermeidenden Friedensschlüsse an. Die Menschen, deren Eltern (oder sie selbst) erfahren haben, was ein Krieg ist, sind tief erschrocken über die Leichtfertigkeit, die sich z. B. in der Abfälligkeit zeigt, mit der das Manifest gegen Aufrüstung aus den Reihen der SPD von den Medien aufgenommen wurde. Wer sagt, man solle sich mit seinen Friedenswünschen doch an Putin wenden, dieser könne ja den Krieg sofort beenden, demonstriert damit nur seine eigene Handlungsunwilligkeit.
Hinweis: Wiederholung des Termins aus dem letzten Semester aufgrund der hohen Nachfrage.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Mit dem Rad durch Osterholz Vom Friedhof bis zur Feldmark
Nordeingang des Osterholzer Friedhof, beim Einkaufszentrum Blockdiek
Fahrrad-Führung
Der größte Bremer Friedhof wurde im Mai 1920 eröffnet. Er wurde als Park mit vielen Wasserzügen und unzähligen Bäumen angelegt. Das Ensemble von 1970 mit Klinkerbauten, Brücken und Wandelgängen ist seit den 1970ern denkmalgeschützt. Seit dem 2. Weltkrieg liegen außerdem die meisten Bremer Kriegstoten auf verschiedenen Feldern des Friedhofs begraben. Nach dem Friedhofsbesuch geht es in die Osterholzer Feldmark, ein Gebiet, das Bremer*innen kaum kennen, weil der größte Teil davon für die Allgemeinheit nicht zugänglich ist. Dabei wurde sie ab 1181 von holländischen Siedlern trockengelegt und damit nutzbar gemacht. Zum Abschluss lernen wir auch etwas von der damals erfolgten Besiedelung des Osterholzer Dorfes kennen. Welchen Wandel es seitdem gegeben hat erleben Sie an diesem Tag zusammen mit Horst Massmann und Reinald Last von der Geschichtswerkstatt Osterholz.
Treffpunkt: Nordeingang des Osterholzer Friedhof, beim Einkaufszentrum Blockdiek.
Hinweis: Die Strecke beträgt etwa 6 km, die Tour dauert in circa 2 Stunden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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„Empfänger verstorben“ — Über Versuche, das Schicksal getöteter Angehöriger aufzuklären
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Kornelia Renemann, Mitglied im Initiativkreis Stolpersteine
1943 beschädigten Bombentreffer die Bremer Nervenklinik erheblich. Daraufhin wurden über 300 Patient*innen in die Heil- und Pflegeanstalt Meseritz Obrawalde verlegt. Betroffen waren alle, die der Pflege bedurften oder nicht in der Lage waren, eine „nutzbringende“ Arbeit zu übernehmen. Meseritz-Obrawalde war eine „Stätte systematischer Krankenmorde“ unter anderem durch Injektionen mit Morphium und Skopolamin. Bis Ende April 1945 starben 269 der Bremer Patient*innen, nur 27 überlebten. Bis in die dritte Generation leiden noch heute Angehörigen darunter, dass es in ihrer Familie ein Opfer der „Euthanasie“ gab. Sieben Akten des Staatsarchivs Bremen und eine Prozessakte des Landgerichts Berlin geben Auskunft, was damals einigen Angehörigen widerfuhr, welche Hoffnungen, aber auch Zweifel sie hatten, teilweise bis heute.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Hamlet
Theater Bremen — Großes Haus (Goetheplatz 1-3)
„Take your time, think a lot, think of everything you’ve got.“ (Cat Stevens) — Ein Prinz ohne Krone, ein Däne ohne Mark. Sein Vater, der König, ist gestorben und Hamlet ist untröstlich. „Such nicht beständig mit gesenkten Lidern nach Deinem Vater in dem Staub“, sagt seine Mutter. „Du weißt, es ist gemein: Was lebt, muss sterben.“ Doch Hamlet kann und will nicht akzeptieren, dass alle einfach weitermachen: die Mutter sich Onkel Claudius an den Hals wirft und dieser sich den Königsmantel um. Hamlets Trauer wandelt sich in Wut, Verzweiflung, Zweifel. Er zögert und zaudert, will Gewissheit, wo es keine gibt, will nicht auch zum Mörder werden. Und doch nimmt das Rachedrama seinen Lauf. Was weiß uns Shakespeares Klassiker zu erzählen über Macht und Männer, Rachsucht und Gewalt, Trauer und Sinnsuche? Wie gehen wir mit der Gewissheit und Gemeinheit um, dass sterben muss, was lebt? Wie gut, dass vorher noch eine Theatertruppe auftritt und uns all das vorspielt.
Kosten: 20, 17,50 oder 14,50 Euro p. Person (Zahlung per Überweisung ca. 4 Wochen vorher. Die Aufforderung dazu erhalten Sie per Mail bzw. telefonisch.)
Treffpunkt: auf dem Goetheplatz zur Kartenübergabe zwischen 17.45 und 18.15 Uhr
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Stadtteilrundgang Findorff — Garantiert (k)ein Dorf
Treffpunkt: Am Haupteingang des Schlachthofs (Findorffstraße 51)
Führung
Findorff ist ein grüner Stadtteil mit vielfältiger Geschichte: noch heute zeugen Torfkanal und Torfhafen davon, dass Findorff lange Zeit die Versorgungsader der Stadt Bremen mit dem Brennmaterial Torf war. Bis zur Wandlung des landwirtschaftlich geprägten Gebiets in einen quirligen Stadtteil sollte viel Zeit vergehen. Wir entdecken auf diesem Stadtteil-Rundgang beeindruckende Architektur, lebhafte Plätze und die versteckten Schätze, die Findorff zu bieten hat. Neben der bewegten Vergangenheit erzählen wir auch von aktuellen Angeboten, die den Stadtteil ausmachen — den Wochenmarkt, das Kulturzentrum Schlachthof und die Bremer Bürgerweide.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Mit dem Rad durch Osterholz Vom Friedhof bis zur Feldmark
Nordeingang des Osterholzer Friedhof, beim Einkaufszentrum Blockdiek
Fahrrad-Führung
Der größte Bremer Friedhof wurde im Mai 1920 eröffnet. Er wurde als Park mit vielen Wasserzügen und unzähligen Bäumen angelegt. Das Ensemble von 1970 mit Klinkerbauten, Brücken und Wandelgängen ist seit den 1970ern denkmalgeschützt. Seit dem 2. Weltkrieg liegen außerdem die meisten Bremer Kriegstoten auf verschiedenen Feldern des Friedhofs begraben. Nach dem Friedhofsbesuch geht es in die Osterholzer Feldmark, ein Gebiet, das Bremer*innen kaum kennen, weil der größte Teil davon für die Allgemeinheit nicht zugänglich ist. Dabei wurde sie ab 1181 von holländischen Siedlern trockengelegt und damit nutzbar gemacht. Zum Abschluss lernen wir auch etwas von der damals erfolgten Besiedelung des Osterholzer Dorfes kennen. Welchen Wandel es seitdem gegeben hat erleben Sie an diesem Tag zusammen mit Horst Massmann und Reinald Last von der Geschichtswerkstatt Osterholz.
Treffpunkt: Nordeingang des Osterholzer Friedhof, beim Einkaufszentrum Blockdiek.
Hinweis: Die Strecke beträgt etwa 6 km, die Tour dauert in circa 2 Stunden.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Aus der Hausapotheke fürs Älterwerden: hilfreiche, praktische Anwendungen mit Jin Shin Jyutsu erfahren
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Michael Radtke, Lehrer (pensioniert)
Eine gut sortierte Hausapotheke sollte Hilfsmittel enthalten, um Beschwerden zu behandeln und erste Hilfe leisten zu können. Wäre es da nicht am einfachsten, wir könnten auf unsere eigenen Hände zurückgreifen, um damit durch Berührung an bestimmten Körperstellen unser gesamtes Körpersystem zu harmonisieren, so dass es uns wieder besser geht? Jin Shin Jyutsu (gesprochen: Dschinn Schinn Dschiutsu) ist eine sehr alte Kunst zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele aus dem Japanischen. Übersetzt heißt es: „die Kunst des Schöpfers für den wissenden und mitfühlenden Menschen“. Anknüpfend an einen im letzten Jahr vorangegangenen Vortrag im Rahmen der „Uni der 3. Generation“, möchte ich wiederholend Grundlegendes hierzu erläutern und neue Möglichkeiten darbieten, sich mit den regulierenden Kräften, die jeder in seinen Händen von Geburt an besitzt, selbst zu helfen. So ist der Besuch der vorherigen Veranstaltung keine Voraussetzung. Wie können wir unser Immunsystem durch Jin Shin Jyutsu stärken? Wie helfen wir uns bei Fuß- und Beinbeschwerden? Welche Selbsthilfe-Griffe gibt es, um mit Schlafstörungen umzugehen? Wie können wir Schmerzen lindern? Dies und einiges mehr wird im Vortrag Erwähnung finden.
Hinweis: Wiederholung des Termins aus dem letzten Semester aufgrund der hohen Nachfrage.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Der Bremer Landtag
Treffpunkt: Hinterer Eingang der Bürgerschaft (im kleinen Gang zwischen Bürgerschaft und dem Börsenhofgebäude)
Plenarsitzung
Einmal im Monat tagen der Landtag und die Stadtbürgerschaft, jeweils von dienstags bis donnerstags. Vom Besucherrang mit seinen über 200 Plätzen verfolgen Sie die Debatten im Plenarsaal. Erleben Sie zunächst einen Teil der Fragestunde, um danach zu hören, was die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien zum ersten Tagesordnungspunkt zu sagen haben (die Tagesordnung wird ca. 14 Tage vor dem Termin auf der Internetseite der Bürgerschaft veröffentlicht). Nach einer Stunde im Plenarsaal findet ein Abgeordnetengespräch statt.
Treffpunkt: Hinterer Eingang der Bürgerschaft (im kleinen Gang zwischen Bürgerschaft und dem Börsenhofgebäude). Da der Plenarsaal von unseren Gruppen um 10 Uhr geschlossen betreten werden soll, bitten wir Sie, sich pünktlich um 9.45 Uhr (19.5.: 13.45) am Treffpunkt einzufinden.
Hinweis: Es werden mit Ausnahme des 19.5. (Stadtbürgerschaft) Plenarsitzungen des Bremer Landtags besucht. Jacken und Taschen (auch kleinere) müssen vor dem Betreten des Saals an der Garderobe abgegeben werden. Wenn Sie keinen Platz bei einem der vier Termine erhalten sollten, ist die Info für Sie interessant, dass man auch individuell und ohne Anmeldung an den Plenarsitzungen teilnehmen kann. Eine Teilnahme am Abgeordnetengespräch ist dann jedoch nicht möglich.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Tragische und schwere Zeiten: Das Werderland mit den Dörfern Mittelsbüren und Niederbüren
Begegnungszentrum Grambke (Grönlandstraße 8)
Film und Diskussion mit Rainer Schäffer, Beamter im Ruhestand
Das Werderland mit den Dörfern Mittelsbüren und Niederbüren wurde über Jahrhunderte hinweg von schweren Sturmfluten heimgesucht, die erhebliche Verluste an Menschen, Tieren und Land verursachten. Die Moorlosenkirche, ein zentrales Bauwerk der Region, wurde mehrfach von den Fluten zerstört und dreimal aufgebaut. Auffällig ist, dass sich die Kirche im Laufe der Zeit wechselweise rechts und links der Weser befand. Um die Kirche ranken sich mehrere Sagen. Zudem gibt es einen bekannten Maler aus Niederbüren, der in der Region Bedeutung erlangte. Auch das erste Freibad in Bremen wird erwähnt, ebenso wie ein Komponist, der mit der Gegend verbunden ist. Durch die Ansiedlung eines Stahlwerkes im Werderland kam es zur Verdrängung von 36 Höfen von Mittelsbüren, was zur Aufgabe der Schule für die Bürener Kinder führte. Nicht zuletzt berichtet Rainer Schäffer über die Nachkriegszeit mit seiner Familie von 1952 bis 1957 auf dem Sandfeld an der Flakstraße. Es waren die kalten Winter, die langen und schlechten Wegeverhältnisse, das knappe Heizmaterial, die Versorgung mit Heizmaterial, Lebensmitteln, ärztlicher Betreuung und vieles mehr. Trotz aller Widrigkeiten und dank seiner Eltern konnten Schäffer und seine Brüder diese Zeit überstehen.
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Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Kurioses und Seltsames aus der Medizingeschichte
AWO Konferenzraum (Am Wall 179-180)
Vortrag von Dr. med. Barbara Bialucha-Nebel, Ärztin für Anästhesie, Rettungsmedizin, Sozialmedizin, Chirotherapie, Ernährungsmedizin
Wie wurde im 18. Jahrhundert erstmals der Blutdruck gemessen? Welche Rolle spielen rechts und links in der Medizin? Besonders in der Anatomie und auch bei Weinbergschnecken. Was haben Krallenfrosch und Störche mit Schwangerschaften zu tun? Und wie kam es andererseits zu der Idee mit Tabletten Schwangerschaften zu verhindern? Wer bringt eigentlich die Babys in Frankreich? Wer ist denn nun schmerzempfindlicher, Männer oder Frauen? Und warum? Haben Crash-Test-Dummies ein Geschlecht? Wie kam der Fliegenpilz zu seinem Namen? Diese und weitere Überlegungen und Nachforschungen zu meinem „Handbuch des unnützen Wissens“ möchte die Dozentin des heutigen interaktiven Vortrags mit Ihnen teilen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Geheimnisvolle Böttcherstraße
Treffpunkt: beim Glockenspiel in der Böttcherstraße
Führung
Auf den Spuren der nordischen, griechischen und ägyptischen Mythologie. Was haben Platon, eine „grausame Werbung“ und Ägypten mit der Böttcherstraße zu tun? Diese Straße steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Es erwartet Sie ein spannender Rundgang, mit einer kleinen kulinarischen Überraschung.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Vor Ort in Worpswede
Treffpunkt für Moorexpress-Anreisende: Worpsweder Bahnhof. Für alle anderen: Bushaltestelle „Worpswede Insel“.
Führung
Die U3G startet eine Reihe von Führungen durch die bekannteren Orte des Bremer Umlands. Hans-Hermann Hubert, Leiter des Ortsarchivs Worpswede und Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Worpswede, führt Sie durch die Geschichte des Ortes und beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung 1218. Viele Generationen haben den Ort geprägt. Ob es eine schwedische Prinzessin war oder 1886 der erste Besuch von Fritz Mackensen in Worpswede. Sicher haben Künstler den Ort Worpswede sehr verändert. Aber es gab schon immer interessierte Bürger, die sich mit der „Weltpolitik“ auseinandergesetzt haben. Deshalb ist Worpswede nicht nur ein Künstlerdorf, sondern auch ein Erholungs- und Lebensort. Daher werden im Rahmen dieser Führung das Thema: Worpswede – Menschen, Bilder und Geschichten behandelt. In einem humorvollen Rundgang durch Worpswede werden in vielen Bildern die Landschaft um Worpswede herum, aber auch die Ortschaft selber gezeigt. Wie ist der Weyerberg entstanden und warum musste er gerettet werden?
Treffpunkt für Moorexpress-Anreisende: Worpsweder Bahnhof.
Für alle anderen: Bushaltestelle „Worpswede Insel“.
Kosten: 6,50 Euro pro Person
Hinweis: Die Führung dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt 3 km und ist nicht barrierefrei. An- und Abreise in Eigenregie: Per Moorexpress (nur am 28.6. und 5.7. möglich), Bus (Linie 670 ab Bremen Hbf), PKW oder Rad.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Tierskulpturen rund um Rathaus und Marktplatz
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Führung
Die Bremer Innenstadt ist voller Tierskulpturen und -reliefs. Nicht nur die berühmten vier Stadtmusikanten begegnen einem auf Schritt und Tritt in Bremen. Auch Pferde, Löwen, Panther, Schlangen usw. treiben ihr Unwesen in Bremens City. Wir möchten Ihnen eine Auswahl aus dem steinernen Zoo vorstellen. Dabei geht es nicht nur um spannende Kunstwerke, sondern auch um die Geschichten, die mit den Tiergestalten verbunden sind und die allerlei über Bremen erzählen. Unser Spaziergang beginnt auf dem Domshof, führt an Rathaus und Dom vorbei auf den Marktplatz und endet in der Böttcherstraße. Die allseits bekannten Stadtmusikanten lassen wir aus. Wir müssen uns auf eine kleine Auswahl beschränken, denn es gibt so tierisch viele Kunstwerke in Bremen, dass es sonst den Rahmen der Führung sprengen würde.
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Hinweis: Die Führung dauert ca. 90 — 100 Min.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Was macht eigentlich — die Senatskanzlei?
Treffpunkt: im Foyer des Rathauses (Am Markt 21)
Vortrag von Peter Lohmann, Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit — UNESCO-Welterbe-Kommunikation
Das über 600 Jahre alte Bremer Rathaus ist Sitz der Senatskanzlei, der Regierungszentrale des Bundeslandes mit dem offiziellen Namen Freie Hansestadt Bremen. Hier laufen die Fäden politischen Handelns zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten der Landesregierung (Senat) mit dem Präsidenten des Senats und dem Bürgermeister an der Spitze zu. Die Arbeit der Senatskanzlei findet in einem ganz besonderen Ort statt: dem historischen Rathaus, das im Jahr 2004 — gemeinsam mit dem Roland — mit dem begehrten Titel UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Wir werfen u.a. einen Blick in den Senatssaal und gehen auf Tuchfühlung mit dem Sitz der Landesregierung.
Treffpunkt: im Foyer des Rathauses, Am Markt 21, Eingang schräg gegenüber Dom/Reiterstandbild
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Max Beckmann
Begegnungszentrum Habenhausen (Ohser Straße 2)
Vortrag von Manfred Janssen, Kulturhistoriker
Max Beckmann (1884 – 1950) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Gerne wird er als Vertreter des Expressionismus, manchmal auch als Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ (zur Begriffsklärung siehe Ankündigung Otto Dix) gesehen. Beide Etikettierungen greifen zu kurz. Über mehr als vier Jahrzehnte reicht seine Schaffensperiode und umfasst weit mehr als 600 Einzelarbeiten. Sein Werk ist in dieser Zeit unverwechselbar geblieben. Die Arbeiten sind eng an seine Lebenssituation angebunden. In ihnen spiegelt sich immer auch das Wie und Wo seines Lebens. Sein Malstil ist charakterisiert durch kräftige Farben, die zumeist durch starke, überwiegend schwarze Konturlinien ihre Grenzen erhalten. Seine Motive sind immer gegenständlich, allerdings häufig in Form und Farbe verfremdet. Neben den Landschaften und Stillleben sind die Porträts besonders hervorzuheben. Seine Selbstporträts und die seiner zweiten Frau Katharina von Kaulbach, häufig auch „Quappie“ genannt, zeigen nicht nur die Personen, in ihnen ist auch der Spiegel zum Leben des Malers und seiner Frau in einer Zeit ständiger Umwälzungen verborgen. Inzwischen ist Max Beckmann einer der höchst gehandelten Maler weltweit. Auf Auktionen überschreiten die Preise seiner Bilder regelmäßig die Millionengrenze.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Vor Ort in Worpswede
Treffpunkt für Moorexpress-Anreisende: Worpsweder Bahnhof. Für alle anderen: Bushaltestelle „Worpswede Insel“.
Führung
Die U3G startet eine Reihe von Führungen durch die bekannteren Orte des Bremer Umlands. Hans-Hermann Hubert, Leiter des Ortsarchivs Worpswede und Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Worpswede, führt Sie durch die Geschichte des Ortes und beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung 1218. Viele Generationen haben den Ort geprägt. Ob es eine schwedische Prinzessin war oder 1886 der erste Besuch von Fritz Mackensen in Worpswede. Sicher haben Künstler den Ort Worpswede sehr verändert. Aber es gab schon immer interessierte Bürger, die sich mit der „Weltpolitik“ auseinandergesetzt haben. Deshalb ist Worpswede nicht nur ein Künstlerdorf, sondern auch ein Erholungs- und Lebensort. Daher werden im Rahmen dieser Führung das Thema: Worpswede – Menschen, Bilder und Geschichten behandelt. In einem humorvollen Rundgang durch Worpswede werden in vielen Bildern die Landschaft um Worpswede herum, aber auch die Ortschaft selber gezeigt. Wie ist der Weyerberg entstanden und warum musste er gerettet werden?
Treffpunkt für Moorexpress-Anreisende: Worpsweder Bahnhof.
Für alle anderen: Bushaltestelle „Worpswede Insel“.
Kosten: 6,50 Euro pro Person
Hinweis: Die Führung dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt 3 km und ist nicht barrierefrei. An- und Abreise in Eigenregie: Per Moorexpress (nur am 28.6. und 5.7. möglich), Bus (Linie 670 ab Bremen Hbf), PKW oder Rad.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
„Denk dran, morgen ist Gelber Sack!“ Historische Betrachtungen zum Umweltschutz in Bremen
Treffpunkt: Vor dem Eingang am Wall 179-180 (Am Wall 179-180)
Führung
Theater Interaktiwo mit Christine Renken Neu ist das Thema nicht ... Erste „Proteste“ in Bremen gab es schon im 19. Jahrhundert. Wie die aussahen und wie man schädlichen Umwelteinflüssen begegne, erfahren Sie bei dieser Tour mit Hein Looper (C. Renken). Dabei geht es durch Industriegebiete, die eigentlich Wohngebiete waren und wir schauen auch auf einen großen Umweltskandal in Bremen-Nord, auf den ausgerechnet eine Frau hingewiesen hat.
Kosten: 5 Euro pro Person
Treffpunkt: Vor dem Eingang Am Wall 179-180
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Vor Ort in Worpswede
Treffpunkt für Moorexpress-Anreisende: Worpsweder Bahnhof. Für alle anderen: Bushaltestelle „Worpswede Insel“.
Führung
Die U3G startet eine Reihe von Führungen durch die bekannteren Orte des Bremer Umlands. Hans-Hermann Hubert, Leiter des Ortsarchivs Worpswede und Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Worpswede, führt Sie durch die Geschichte des Ortes und beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung 1218. Viele Generationen haben den Ort geprägt. Ob es eine schwedische Prinzessin war oder 1886 der erste Besuch von Fritz Mackensen in Worpswede. Sicher haben Künstler den Ort Worpswede sehr verändert. Aber es gab schon immer interessierte Bürger, die sich mit der „Weltpolitik“ auseinandergesetzt haben. Deshalb ist Worpswede nicht nur ein Künstlerdorf, sondern auch ein Erholungs- und Lebensort. Daher werden im Rahmen dieser Führung das Thema: Worpswede – Menschen, Bilder und Geschichten behandelt. In einem humorvollen Rundgang durch Worpswede werden in vielen Bildern die Landschaft um Worpswede herum, aber auch die Ortschaft selber gezeigt. Wie ist der Weyerberg entstanden und warum musste er gerettet werden?
Treffpunkt für Moorexpress-Anreisende: Worpsweder Bahnhof.
Für alle anderen: Bushaltestelle „Worpswede Insel“.
Kosten: 6,50 Euro pro Person
Hinweis: Die Führung dauert ca. zwei Stunden, die Laufstrecke beträgt 3 km und ist nicht barrierefrei. An- und Abreise in Eigenregie: Per Moorexpress (nur am 28.6. und 5.7. möglich), Bus (Linie 670 ab Bremen Hbf), PKW oder Rad.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.
Auf dem Hof der Familie Kaisen
Treffpunkt: Rethfeldsfleet 9
Führung
Die Wilhelm und Helene Kaisen gewidmete Dokumentationsstätte befindet sich auf einer ehemaligen Siedlerstelle. Die Wilhelm und Helene Kaisen-Stiftung hat sich zur Aufgabe gestellt, das Andenken an das Wirken und die Leistungen von Wilhelm Kaisen und seiner Ehefrau Helene für die Freie Hansestadt Bremen und deren Bürgerinnen und Bürger für die Nachwelt zu sichern. An diesem Tag können das Original-Wohnhaus, die Scheune und das Gewächshaus besichtigt werden. Gebäude und Gartenanlagen waren Wohnort und landwirtschaftliches Anwesen zugleich. Familie Kaisen verbrachte hier den Großteil ihres Lebens. Wilhelm Kaisen hatte die Siedlerstelle 1933 erworben, nachdem er durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten von seinem Amt zurückgetreten und aus der Untersuchungshaft entlassen war. In Eigenarbeit baute er ein bescheidenes Siedlungshaus, bestellte seinen Acker, versorgte sein Vieh — und behielt diese Lebensweise auch nach 1945 als Bürgermeister und Präsident des Senats bei. Dem familiären Erbe verpflichtet, beschlossen seine Nachfahren das gesamte Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Geheimnisvolle Böttcherstraße
Treffpunkt: beim Glockenspiel in der Böttcherstraße
Führung
Auf den Spuren der nordischen, griechischen und ägyptischen Mythologie. Was haben Platon, eine „grausame Werbung“ und Ägypten mit der Böttcherstraße zu tun? Diese Straße steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Es erwartet Sie ein spannender Rundgang, mit einer kleinen kulinarischen Überraschung.
Kosten: 5 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Tierskulpturen rund um Rathaus und Marktplatz
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Führung
Die Bremer Innenstadt ist voller Tierskulpturen und -reliefs. Nicht nur die berühmten vier Stadtmusikanten begegnen einem auf Schritt und Tritt in Bremen. Auch Pferde, Löwen, Panther, Schlangen usw. treiben ihr Unwesen in Bremens City. Wir möchten Ihnen eine Auswahl aus dem steinernen Zoo vorstellen. Dabei geht es nicht nur um spannende Kunstwerke, sondern auch um die Geschichten, die mit den Tiergestalten verbunden sind und die allerlei über Bremen erzählen. Unser Spaziergang beginnt auf dem Domshof, führt an Rathaus und Dom vorbei auf den Marktplatz und endet in der Böttcherstraße. Die allseits bekannten Stadtmusikanten lassen wir aus. Wir müssen uns auf eine kleine Auswahl beschränken, denn es gibt so tierisch viele Kunstwerke in Bremen, dass es sonst den Rahmen der Führung sprengen würde.
Treffpunkt: am Neptun-Brunnen auf dem Domshof
Hinweis: Die Führung dauert ca. 90 — 100 Min.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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Stadtteilrundgang Findorff — Garantiert (k)ein Dorf
Treffpunkt: Am Haupteingang des Schlachthofs (Findorffstraße 51)
Führung
Findorff ist ein grüner Stadtteil mit vielfältiger Geschichte: noch heute zeugen Torfkanal und Torfhafen davon, dass Findorff lange Zeit die Versorgungsader der Stadt Bremen mit dem Brennmaterial Torf war. Bis zur Wandlung des landwirtschaftlich geprägten Gebiets in einen quirligen Stadtteil sollte viel Zeit vergehen. Wir entdecken auf diesem Stadtteil-Rundgang beeindruckende Architektur, lebhafte Plätze und die versteckten Schätze, die Findorff zu bieten hat. Neben der bewegten Vergangenheit erzählen wir auch von aktuellen Angeboten, die den Stadtteil ausmachen — den Wochenmarkt, das Kulturzentrum Schlachthof und die Bremer Bürgerweide.
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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