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Aus Kreisau wird Krzyzowa, aus Muhrau wird Morawa

Dieser Termin wiederholt sich alle 7 Tage bis zum 27.11.2025 und findet das nächste Mal am statt.

Begegnungszentrum „Sparer Dank“ (Biermannstraße 15)

Zweiteiliger Vortrag von Anna Athenstädt, Lehrerin (im Ruhestand)

Nach der Wende 1989 wurde Polen sehr schnell zu einem gerne besuchten Reiseland. Aber nicht nur die wunderschöne Ostseeküste, Ostpreußen mit den masurischen Seen, die Großstädte und der gebirgige Teil des Landes im Süden sind beliebte Reiseziele, auch das ehemals deutsche Niederschlesien hat einiges zu bieten. Seine Hauptstadt Breslau, jetzt Wroclaw, ist Ausgangs­punkt für Reisen ins Landesinnere, z.B. nach Krzyzowa und Morawa. Diese beiden Orte liegen ca. 30 km auseinander, südwestlich von Wro­claw. Bis zum zweiten Weltkrieg lebten dort jeweils zwei deutsche Familien, die aber nicht viel miteinander verbunden hat. In Kreisau lebte Helmuth James von Moltke mit seiner Familie, in Muhrau die Familie von Wietersheim­-Kramsta. Von Moltke versammelte um sich herum Men­schen, die Hitler Widerstand entgegensetzen wollten, dieser Kreis wurde später der „Kreisauer Kreis“ genannt, er tagte bis zu seiner Entdeckung dreimal in Kreisau, nach und nach wurden fast alle Mitglieder hingerichtet, Helmuth James von Moltke im Januar 1945. Die Familie in Muhrau war begütert, der Vater Hans­Christoph von Wietersheim­-Kramsta, besaß eine Zuckerfabrik, zusammen mit seiner Frau Herta lebten 7 Kinder im großen Schloss Muhrau. Nach dem Kriegsen­de mussten beide Familien flüchten. An beiden Orten wurden Stiftungen gegründet mit dem Zweck zur Versöhnung und Verständigung zwischen unseren beiden Ländern beizutragen.

Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo­-bremen.de

Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.

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