Auftakt ins Sommersemester der Uni der 3. Generation

Bürgermeister Andreas Bovenschulte hielt Eröffnungsvortrag zum Thema Strukturwandel

Noch bis Mitte Juli läuft das Sommersemester der „Universität der 3. Generation“ (U3G). Zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge oder Exkursionen laden ein zum lebenslangen Lernen. Der Auftakt des Semesters erfolgte im Wall-Saal der Stadtbibliothek. Dabei hielt Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte einen Vortrag zum Thema „Bremen – Stadt des Strukturwandels und der Chancen“. 

Projektleiter Bruno Steinmann begrüßte rund 100 Teilnehmende im Wall-Saal sowie rund 25 Interessierte, die sich online zugeschaltet hatten. Er zeigte sich erfreut, dass nach zwei Pandemie-Jahren endlich wieder eine Auftaktveranstaltung vor Ort stattfinden könne. Sarah Ryglewski, Präsidentin der AWO Bremen, dankte in ihrem Grußwort allen herzlich, die der U3G in den vergangenen zwei Jahren die Treue gehalten haben und betonte, wie wichtig das Projekt gerade in Krisenzeiten sei, um sich auszutauschen, Wissen weiterzugeben und einander zu verstehen.

Herausforderung Strukturwandel

Zum Einstieg in seinen Vortrag dankte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte der AWO für dieses Angebot. Nicht nur sei Weiterbildung an sich ein wichtiges Angebot für Angehörige aller Generationen. Zudem sei es wichtig, komplexe Themen allgemeinverständlich zu erläutern und zu vermitteln.

Anschließend zog Bovenschulte in seinen Ausführungen zum Strukturwandel einen Bogen von der Werftenkrise und der infolge dessen drastisch steigenden Arbeitslosigkeit in den 1980er Jahren bis hin zur Neuansiedlung des Mercedes-Werkes in Hemelingen, dem Erhalt der Stahlhütte, dem Ausbau der Häfen und der Etablierung Bremens als bedeutender Luft- und Raumfahrt- sowie Wissenschaftsstandort.

Bremen hält dagegen

Viele Herausforderungen gab es - und gibt es noch - durch den wirtschaftsstrukturellen und demografischen Wandel oder die Suburbanisierung. Mit vielen positiven Ansätzen habe Bremen bei der Bewältigung des Strukturwandels dagegen gehalten. Und dies sei auch bei den neuen Herausforderungen erkennbar - die Pandemie, der Klimawandel, der Ukraine-Krieg: „Das Gemeinwesen Bremen hat die Herausforderung durch die Pandemie angenommen, es ist nicht darunter zerbröselt, das war eine gesamt-gesellschaftliche Kraftanstrengung“, so Andreas Bovenschulte. Im Anschluss an seinen Vortrag stellte sich Bovenschulte noch Fragen von Teilnehmenden und diskutierte mit dem Publikum.

Vorträge, Workshops, Exkursionen

Zahlreiche weitere Veranstaltungen warten im Sommersemester auf interessierte Besucher*innen.
Die „Universität der 3. Generation“ ist ein Bildungsprojekt der AWO Bremen für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase. Gefördert wird sie vom AWO Kreisverband Hansestadt Bremen e.V., dem Verein Aktive Menschen Bremen e.V. (AMeB) und der Deutschen Postcode Lotterie.
Das Sommersemester-Programm der U3G liegt öffentlich aus (z. B. in der Zentralbibliothek), steht hier zum Download bereit und wird auf Wunsch zugeschickt. Ehrenamtliche Dozierende und Förderer sind der U3G jederzeit herzlich willkommen.

Kontakt: Bruno Steinmann, Projektleitung U3G, Tel. 0421/79 02 -57,

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