Tag der Deutschen Einheit
Das Dorf der Wohlfahrt
Wir sind dabei beim Bremer Bürgerfest - 2. bis 4. Oktober: Besucht uns am Stand der Wohlfahrtsverbände! und lernt die vielfältigen Angebote und die wertvolle Arbeit von AWO, Caritas, Diakonie, DRK und der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe kennen.
In den Wallanlagen gegenüber der Kunsthalle wird es ein „Dorf der Wohlfahrt“ geben, in dem sich Bremer Wohlfahrtsverbände unter dem Dach der LandesArbeitsGemeinschaft (LAG) der Freien Wohlfahrtspflege Bremen e.V. gemeinsam präsentieren. Dort findet auf einer Bühne ein buntes Programm rund um den Themenkomplex Soziale Arbeit statt. Zudem soll es Gelegenheit für Info-Gespräche und zum Austausch geben. „Die Wohlfahrtsverbände, und so auch die AWO Bremen, wollen sich in ihrer ganzen Vielfalt zeigen und Menschen einladen, mitzumachen“, sagt João Maia, Verbandsreferent bei der AWO Bremen.
Das "Dorf der Wohlfahrt" findet ihr auf der großen Wiese der Wallanlagen, gleich beim Olbers-Denkmal (Höhe Polizeiwache). Wir sind am Freitag von 16-20 Uhr, am Samstag von 10-20 Uhr und am Sonntag von 10-20 Uhr für euch da.
Die Programmpunkte, die die AWO Bremen zum Programm beisteuert, findet ihr hier!
Wir freuen uns auf euch!
Freitag, 2. Oktober 2026, 16:50 bis 17:40 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Rudolf Hickel
„Zum Ost-West Wir: Differenzierter Widerspruch gegen die nachwirkende Erzählung vom Raubzug der westdeutschen Kapitalelite in Ostdeutschland“
in Kooperation mit der "Universität der 3. Generation"
Samstag, 3. Oktober 2026, 13:00 Uhr
Konzert der Band "Fargin"
Samstag, 3. Oktober 2026, 15:00 Uhr
Podiumsdiskussion der LandesArbeitsGemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen e.V.: Ein Land, viele Stärken – Freie Wohlfahrtspflege, gemeinnützig und stark?
Unser Land steht aktuell vor großen Herausforderungen. Wirtschaftliche Veränderungen, soziale Fragen und ein zunehmendes Gefühl der Verunsicherung beschäftigen die Bürgerinnen und Bürger. Im Mittelpunkt der Diskussion soll daher der Sozialstaat stehen. Er soll Menschen absichern, die Unterstützung benötigen, zugleich aber auch Eigenverantwortung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Angesichts steigender Anforderungen stellt sich die Frage, wie unser Sozialstaat nachhaltig finanziert und zukunftssicher gestaltet werden kann. Eine wichtige Rolle übernehmen die Wohlfahrtsverbände. Mit ihren Einrichtungen, Projekten und Angeboten sind sie nah an den Menschen und kennen viele Herausforderungen aus der täglichen Praxis: in der Pflege, in den Kitas, der Jugendhilfe, der Beratung, der Integration, in der Eingliederungshilfe und in der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Wir möchten in der Diskussion der Frage nachgehen, wie wir es gemeinsam schaffen, unseren Sozialstaat so weiterzuentwickeln, dass er auch morgen für die Menschen da ist, die ihn brauchen.
Besetzung des Podiums:
Björn Fecker, Senator für Finanzen
Peer Rosenthal, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer
Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration
Barbara Scriba-Hermann, Staatsrätin bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Moderation:
Imke Sonnenberg, Vorstandsreferentin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege
Sonntag, 4. Oktober 2026
12:00-13:00 Uhr: Hands-on Dementia
15:00-16:00 Uhr: Konzert der Band "Fargin"