Ein Blick in die koloniale Geschichte des Niger und in die Arbeit des Bremer Vereins Mate ni kani
AWO Konferenzraum (Am Wall 179/180)
Das afrikanische Land Niger, einst französische Kolonie, ist seit gut 60 Jahren unabhängig, noch immer aber geprägt von seiner kolonialen Vergangenheit. Ein Beispiel ist die Sprache. Der Großteil der mehrsprachigen Bevölkerung spricht zwei bis drei der circa zehn einheimischen Sprachen, aber kein Französisch. Über gut 60 Jahre hinweg war Französisch die Verwaltungssprache und Unterrichtssprache in den meisten Schulen des Landes. Diese aus der Kolonialzeit übernommene Sprachpolitik sorgte dafür, dass heute gut 70% der erwachsenen Bevölkerung weder ihre Muttersprachen, noch Französisch lesen oder schreiben können. Ingeborg Poerschke und Manfred Weule berichten aus dem Niger und von der Arbeit des Vereins Mate ni Kani, in dem sie sich mit ihren nigrischen Partnern seit 16 Jahren für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen engagieren.
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Der rote Faden für den Ruhestand ist ein Projekt der AWO Bremen.