Inklusion für alle Kinder – ist sie möglich?

Nachbarschaftstreff Biermannstraße (Biermannstraße 15)

Vortrag von Dr. Annette Heinbokel, Dipl. Päd., Lehrerin i. R. und Fachfrau für Hochbegabung


Inklusion von Kindern, die sehr vom Durchschnitt abweichen, ist in allen Bundesländern ein wichtiges Thema und ein wünschenswertes Ziel. Manche haben Legasthenie, sie können im Autismus-Spektrum sein oder den Unterricht so stören, dass die übrigen Kinder nicht lernen können. Andere können noch kaum Deutsch. Je nachdem wie viele dieser Kinder es in einer Klasse gibt und wie intensiv die Probleme sind, stehen Lehrkräfte vor erheblichen Herausforderungen. Ich unterrichtete an Orientierungsstufen in Niedersachsen, bis sie 2004 geschlossen wurden. In diesen Jahrgängen lernten noch alle Kinder zusammen. Innere Differenzierung kann bedeuten, ihnen passende Aufgaben zu geben. Eine andere wichtige Möglichkeit ist, alle Kinder möglichst früh möglichst selbständig zu machen. Besonders begabte und motivierte Kinder werden häufig übersehen. Sie brauchen keine Wiederholungen und können bereits, was andere noch lernen müssen. Das kann zu „tödlicher Langeweile“ führen, und dazu, dass sie den Unterricht stören.

Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de

Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.

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