Spanien war ihre Hoffnung!

AWO Konferenzraum (Am Wall 179 — 180)

Vortrag von Dr. Jörg Wollenberg, Professor (emeritiert)

„Wir deutschen Antifaschisten gingen 1936 nach Spanien nicht als Söldner, nicht als Legionäre, sondern wie wir immer sagten, schrieben und sangen, als Alibi des ‘anderen Deutschland’… Der Kampf gegen Franco war für uns alle zugleich ein Kampf gegen Hitler, und damit für Freiheit und Menschenrechte.“ So der deutsche Schriftsteller und Spanienkämpfer Prof. Dr. Alfred Kantorowicz. Er thematisiert in seinem Spanischen Tagebuch die Widersprüche einer zunächst solidarischen linken Politik für die Spanische Republik. Aber die von den westlichen Demokratien verweigerte Unterstützung führte zur Abhängigkeit der Spanischen Republik von den Waffenlieferungen der Sowjetunion. Diese nutzte den damit verbundenen Einfluss auf die Politik der Spanischen Volksfront. Gerade diese Ereignisse spalteten das linke Lager in Europa und läuteten jenen „Bürgerkrieg im Bürgerkrieg“ ein (Broué/Témime). Er endete mit der Niederlage der Anhänger der Spanischen Republik und eröffnete Hitler eine Probebühne für den 2. Weltkrieg (Guernica). Wie sind diese Ereignisse und Polarisierungen zu erklären? Welche Folgen zeitigen sie bis heute?

Hinweis: Vortrag aus Anlass des 80. Jahrestages des Spanischen Bürgerkriegs.

Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de

Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.

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