Volksentscheid statt Krieg — für eine basisdemokratische Lösung des Ukraine-Konflikts

AWO Konferenzraum (Am Wall 179 — 180)

Vortrag von Walter Rufler, Lehrer i. R.


Der am 24.02.2022 durch einen Angriff der russischen Armee eskalierte Ukraine-Krieg dauert nun fast 4 ½ Jahre, und ein Ende ist nicht absehbar. Die Gespräche in Doha im Frühjahr 2026 scheiterten an der territorialen Frage: Putin fordert von Selenskyj den Rückzug aus dem gesamten Donbass, Selenskyj dagegen verlangt den kompletten Abzug der russischen Truppen vom ukrainischen Staatsgebiet. Eine Lösung: Die Bundesregierung sollte Putin und Selenskyj einvernehmlich vereinbarte, international überwachte Volksentscheide in den umkämpften Gebieten der Ukraine vorschlagen, um die territoriale Frage zu klären: Sollen doch die Betroffenen selber entscheiden, ob ihre Heimat zu Russland oder zur Ukraine gehören soll. Selenskyj und Putin müssten einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag über Zielsetzung, Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung von international kontrollierten Volksentscheiden vereinbaren. In Vortrag und Diskussion sollen die Chancen und Probleme von international überwachten Volksentscheiden zur Beendigung des Ukraine-Krieges erörtert werden.

Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de

Die Universität der 3. Generation ist ein Projekt der AWO Bremen.

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