Vorsorge für Unfall, Alter, Krankheit
Begegnungszentrum Grambke (Grönlandstraße 8)
Vortrag von Wolfgang Reiter, Hospizkoordinator, Rechtsanwalt a. D.
Wir alle können durch Krankheit, Alter oder Unfall in Situationen geraten, in denen wir nicht mehr in der Lage sind, unsere Angelegenheiten selber zu regeln. Dann sind wir auf die Unterstützung anderer Menschen zur Regelung unserer Lebensverhältnisse angewiesen. Der Gesetzgeber stellt uns dafür eine Reihe von Vorsorgeinstrumenten zur Verfügung: Mit einer Vorsorgevollmacht können wir eine Vertrauensperson bevollmächtigen, die für den Fall unserer Geschäftsunfähigkeit in unserem Sinn Entscheidungen treffen darf. Diese Person wird zum Vertreter unseres Willens. Mit einer Patientenverfügung bestimmen wir selber (für den Fall, dass wir uns in der Akutsituation nicht mehr äußern können), wie wir am Ende unseres Lebens medizinisch behandelt werden wollen. Die Grundfrage lautet dabei: Lebensverlängerung um jeden Preis oder ein friedliches Sterben lassen? Beide Vorsorgeinstrumente werden erläutert, die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten werden angesprochen. Für Fragen ist ausreichend Zeit vorgesehen.
Anmeldung bitte unter 0421—79 02 57 oder www.anmeldungen.awo-bremen.de
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